Aus der Amazon.de-Redaktion
Eine Sehnsucht nach Realismus beherrscht zur Zeit den Animationsfilm. Die unglaublichen Möglichkeiten, die sich Trickfilmern dank der neuesten Computertechnologie eröffnen, haben den Wunsch nach Filmen geweckt, die in jeder Hinsicht natürlicher wirken als die früheren Zeichentrickfilme. So ist auch
Dinosaurier entstanden, dessen Authentizität nur mithilfe der neuen Technologien zu realisieren war. Aber selbst das war nur ein Anfang, und man kann nur erahnen, was die Zukunft im Bereich der ganz und gar aus dem Computer kommenden Animation bringen wird. Einen weiteren entscheidenden Schritt in diese Zukunft hat nun Dreamworks, das Studio das schon
Antz produzierte, mit
Shrek -- Der tollkühne Held gemacht.
Shrek ist ein Oger, also ein riesiges grünes Monster mit einem ziemlich schlechten Ruf. Weil die Menschen sich vor ihm fürchten und glauben, er wolle sie verspeisen, lebt Shrek zurückgezogen und verbittert in seinem Sumpf, aus dem er jeden Eindringling verscheucht. Aber dann schiebt der fanatische Herrscher Farquaad alle Fabelwesen aus seinem Reich in Shreks Sumpf ab. Um wieder seine Ruhe zu haben, muss sich der Oger zusammen mit einem sprechenden Esel auf eine gefährliche Mission begeben. Nur wenn er die in einem Turm gefangen gehaltene und von einem gefährlichen Drachen bewachte Prinzessin Fiona rettet und zu Farquaad bringt, soll er seinen Sumpf zurückerhalten.
Im Prinzip folgt Shrek ganz den Konventionen, die sich in den letzten Jahren im Hollywood-Animationskino etabliert haben. Der Held ist mürrisch und alles andere als ein klassischer Held. Er muss sich erst noch bewähren, genauso wie sein Begleiter, der mit seinen ständigen Plappereien für einen Teil der Komik sorgt. Wie in allen Trickfilmmärchen dieser Art wechseln sich auch hier eher derbe Gags mit parodistischen Zitaten aus anderen Kinofilmen ab. Allerdings wirkt die Geschichte vom Oger, der eigentlich nur geliebt werden möchte, und dem Herrscher, der sein Reich in ein Paradies der Reinheit und der Schönheit verwandeln will, um einiges einfallsreicher als die meisten vergleichbaren Disney-Produktionen der letzten Jahre.
Doch wirklich spannend wird der von Andrew Adamson und Vicky Jenson inszenierte Film erst durch seine Animation. Noch nie sahen Menschen so realistisch in einem Trickfilm aus wie hier, noch nie wirkte ihre Mimik so genau und so expressiv. Dies alleine wäre vielleicht gar nicht so reizvoll, schließlich liegt der Zauber von Animationsfilmen nicht unbedingt in naturgetreuen Bildern. Allerdings entsteht in Shrek ein faszinierender Kontrast, wenn "echte" Menschen auf Märchenwesen, wie einen Oger und einen sprechenden Esel, treffen. Eine ganz neue Märchenwelt entsteht, die fremd wirkt und doch vertraut. --Sascha Westphal
Produktbeschreibungen
Es war einmal in einem dunklen Sumpf. Dort lebte ein hässliches grünes Monster: Shrek, der Oger. Er lebte dort ganz alleine, und wenn sich jemand in seinen Wald hineinwagte, dann erschreckte der Oger die Menschen und hatte wieder seine Ruhe.
Doch wie das in Märchen so ist - eines Tages ändert sich alles. Denn am Rand des Waldes läuft Shrek ein Esel über den Weg - ein sprechender Esel, der gerade auf der Flucht vor den Soldaten des bösen Lord Farquaad ist. Dieser will nämlich alle Fabelwesen einfangen und festhalten.
Außerdem möchte der Lord die schöne Prinzessin Fiona heiraten, um König zu werden, und deshalb schließt er einen Handel mit Shrek ab: Wenn es dem Oger gelingt, ihm Fiona zu bringen, dann wird er im Gegenzug alle Fabelwesen aus dem Sumpf entfernen lassen, damit dort wieder Ruhe einkehrt.
Tatsächlich gelingt es Shrek und dem Esel in einer abenteuerlichen Rettungsaktion, die schöne Prinzessin aus ihrem abgelegenen Schloss - wo sie von einem feuerspeienden Drachen bewacht wird - zu befreien. Bei näherer Betrachtung ist Fiona allerdings alles andere als erbaut von ihrem Retter - als hässlichen Oger hat sie sich ihren zukünftigen Traumprinzen nun wirklich nicht vorgestellt.
Aber auf dem Weg zurück zu Lord Farquaad stellen Shrek und Fiona fest, dass sie vieles gemeinsam haben und sich trotz ihres grundverschiedenen Aussehens gut verstehen und das sich hinter einem hässlichen Oger und einer schönen Prinzessin wahre Helden und dunkle Geheimnisse verbergen können.
Denn nicht alles ist, wie es auf den ersten Blick scheint, und die größte Prüfung steht Shrek und seinen neuen Gefährten erst