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Wie bei der Muppet Show oder den Simpsons gibt es bei Shrek verschiedene Ebenen von visuellen und fantastischen Elementen und dazu noch einen anspruchsvollen Humor, der Kinder und Erwachsene anspricht, allerdings auf völlig verschiedene Weise. Wenn man von dem Soundtrack ausgeht, so sind in diesem Film echte Emotionen zu finden. Rufus Wainwright, die Proclaimers und vor allen Dingen die Eels haben allesamt ansprechende, sehnsüchtige Melodien verfasst. Dana Glovers "It Is You (I Have Loved)" ist die erlesene Hochglanz-Ballade dieses Soundtracks, aber sie ist besser als die meisten anderen, und bei John Powells Orchesterstück "True Love's First Kiss", das die entscheidenden Szenen begleitet, wünscht man sich, dass eine zusammenhängende Komposition diesen Soundtrack gestalten würde. Auf der B-Seite liefert Smash Mouth eine Version von "I'm A Believer" der Monkees, hier ein Stück voll von Grooves und knackigen HipHop Beats, und Leslie Carter (Schwester von Aaron und Nick) bietet eine kesse Interpretation bei dem an Britney Spears erinnernden "Like Wow!". Der Soundtrack quetscht auch noch den letzten Tropfen aus dem bis zum Überdruss gespielten Smash-Mouth-Hit "All Star", aber ansonsten ist ein gelungenes Gleichgewicht erreicht worden zwischen bezaubernden, aber nicht zu edlen Pop-Hits, und den ausgereiften Songs, die sich aber durchaus auch noch in junge Gehörgänge einschleichen können. --Beth Massa
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4DiverseShrek 2 (Universal)Soundtracks, die nicht nur aus einem komponierten Score, sondern vor allem aus Songs bestehen, unterliegen speziellen Anforderungen. Im Idealfall untermalen, konterkarieren oder ironisieren die Songs die Handlung; und natürlich sollten sie auch atmosphärisch zur Bildspur passen. Beim Blockbuster "Shrek 2", der akustisch von gleich 14 Stücken geprägt wird, folgt der Soundtrack fein säuberlich der turbulenten Ehe-Story zwischen der Burschikosen und dem Biest - vom Einschlag des Liebesblitzes ("Accidentally in Love", Counting Crows) über die unweigerlichen Probleme ("Little Drop of Poison", Tom Waits; "People ain't no good", Nick Cave; "I need some Sleep", Eels) bis zum finalen Glückstaumel (ein witziges "Livin' la Vida loca" von Eddie Murphy & Antonio Banderas). Ein augenzwinkernder Soundtrack, der dem Niveau des Films nicht nachsteht. (mw)
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SHREK