In dem aufwändig gestalteten Fotoband "Shrek" erfahren Liebhaber alles über die Entstehung des liebenswerten Oger und seiner Weggefährten. Wie kam der grüne Oger "Aus dem Sumpf auf die Leinwand"? Nicht nur Highlights aus beiden Filmen, sondern auch Geheimnisse zur Konzeption, über die Entstehung der Figuren und viele Dinge mehr enthüllt Drehbuchautor John Hopkins.
Mike Myers, Shreks amerikanische Stimme, verrät im Vorwort, dass Freunde des Films mit diesem Buch in sämtliche "Zaubertricks" von Regisseur, Produzenten und dem Team des großartigen Films eingeweiht werden. Im ersten Kapitel "Ein großer grüner Oger wird geboren" wird über den Ursprung von "Shrek" berichtet. Der erste Film basiert auf einem gleichnamigen Bilderbuch von William Steig. Das Hauptproblem war nach Aussage von Produzent Jeffrey Katzenberg, "aus einem großen, grünen, übelriechenden Oger eine Person, in die sich der Zuschauer verlieben kann" zu schaffen. Auch technische Fortschritte, um eine "Hyperrealität" zu erzeugen, werden offenbart.
In "Jetzt sind wir auf keinen Fall mehr im Sumpf" erzählt John Hopkins über die Entstehung von "Shrek 2", angefangen beim Handlungsentwurf, über das Kostümdesign, bis hin zu neuen Charakteren wie den Gestiefelten Kater. Von den Storyboard-Künstlern, die die einzelnen Szenen zeichnen, über den Schnitt bis hin zur computeranimierten 3-D-Gestaltung mit Modellen und Requisiten erfährt der Leser alles Wissenswerte im dritten Kapitel "So nah, und doch so weit, weit weg".
Nicht nur über einen ersten Filmentwurf von "Shrek 2" ohne Animation oder Special-Effects wird in "Trotz Warzen und so weiter" berichtet, sondern auch über die Hilfe der Schauspieler, die den Figuren ihre Stimmen liehen. Darüber hinaus erläutert John Hopkins, wie der Film schließlich so wird, dass er (fast) auf die Kinoleinwand kommen kann: Die lebendige Animation von Shrek und den anderen Figuren, das Einsetzen visueller Effekte und der richtigen Beleuchtung, damit alles perfekt ist. Zum Schluss werden in "Glücklich bis ans Ende aller Tage" die Komposition der Filmmusik und das gute Teamwork der zahlreichen an "Shrek 2"-Beteiligten kommentiert.
Neben den farbenfrohen Fotos auf jeder Seite erwecken diverse Filmzitate und Interviews mit den Darstellern die "Shrek"-liche Welt in humorvoller Weise zum Leben. Auch auf Steckbriefe ihrer Lieblinge und weitere Appetitanreger wie das "Rezept für perfekte Sumpfmartinis", mit Augäpfeln garniert, müssen Fans nicht verzichten.
John Hopkins führt mit seinem Bildband "Shrek" Fans, die nicht vor einer Entschlüsselung aller Details zurück-"shreken", hinter die Kulissen des kultigen Zeichentrickfilms. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem zweiten Teil, "Shrek 2". Das Buch, von Georg Guillemin aus dem Englischen übersetzt, ist genau das Richtige für neugierige "Shrek"-Freunde, die alles über den Hintergrund des grünen Oger erfahren wollen und sich an fröhlichen Bildern und lustigen Filmzitaten erfreuen möchten.
Der Bildband "Shrek" ist eine gelungene Mischung aus Fakten zum Film sowie Klatsch und Tratsch über Shrek, Fiona und die anderen Figuren - "shrek"-lich genial!