Aus der Amazon.de Redaktion
Es ist nicht leicht, ein Oger zu sein, und Shrek findet es gleich doppelt so schwer, denn er soll in dem dritten Shrek-Film seinen Schwiegervater, König Harold von Far, Far Away, während dessen Krankheit vertreten. Shreks Versuche, seinen königlichen Pflichten nachzukommen, wirken wie eine Ansammlung missglückter Szenen, in denen Schiffstaufen und Ritterschlagzeremonien schrecklich schief laufen und es wäre eine riesige Untertreibung, wenn man behaupten würde, dass Shrek (Mike Meyers) seiner Rolle nicht gewachsen ist. Als König Harold (John Cleese) stirbt, macht sich Shrek mit Esel (Eddie Murphy) und dem Gestiefelten Kater (Antonio Banderas) auf die Suche nach Arthur (Justin Timberlake), dem einzigen möglichen Thronerben abgesehen von ihm. Gerade als sich Shrek aufmachen will, um Artie (unter diesem Namen ist Arthur allgemein bekannt) zu finden, schockt Fiona (Cameron Diaz) Shrek mit der Nachricht, dass sie schwanger sei. Kurz darauf lässt Prinz Charming (Rupert Everett) Shrek durch Käpt'n Hook (Ian McShane) verfolgen und sperrt Fiona und die anderen Prinzessinnen ein, denn er möchte sich auf diese Weise selbst zum König von Far, Far Away machen. Shrek lernt Artie als trotteligen jungen Mann kennen, der sich mit seinem Klassenkameraden Lanzelot (John Krasinski) bei Ritterturnieren misst, und obwohl Artie keinen wirklich königlichen Eindruck macht, hat Shrek die Absicht, ihn nach Far, Far Away zurückzubringen, wo er dann den Thron beanspruchen soll. Es gibt viele Missgeschicke und komische Szenen, zum Beispiel über einen fehlgeschlagenen Zauberspruch, der bei Esel und dem Gestiefelten Kater die Körper vertauscht. Während Fiona und die anderen Prinzessinnen beweisen, dass sie alles andere als hilflose Frauen sind, kämpfen Artie und Shrek gegen ihre eigenen Versagensängste, während sie ihr Selbstwertgefühl erforschen. Am Ende lernen Shrek, Artie und Fiona eine ganze Menge über ihre individuelle Stärke und darüber, was jeden von ihnen wirklich glücklich macht. Natürlich sind es der überbordende Humor und intelligente Witz, die bei Shrek 3 für Seitenstechen sorgen. --Tami Horiuchi
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Moviemans Kommentar zur DVD: Der dritte Teil genoss nicht die Liebe, die die Vorgänger-DVDs erhielten. Kapitale Tonprobleme, verworrene Navigation innerhalb des Bonusmaterials und ein Mischmasch aus englischer und deutscher Menübeschriftung zeugen von wenig Hingabe und Aufmerksamkeit bei der Produktion der DVD. Und die meisten Extras kann man sich getrost schenken.
Bild: Shrek, der Dritte hat, trotz voran geschrittener Technik nicht die bonbonfarbene Leuchtkraft der ersten beiden Veröffentlichungen. Immer noch klar im Bereich des GUT, aber es wirkt ( bei selbstverständlich abgeschalteten TV-Hilfsmodi ) immer so, als läge eine Wolke vor der Sonne (12.15). Rauschen oder Artefakte sind der DVD ein Fremdwort. Die Schärfewerte sind weit oben, sowohl bei der Darstellung feiner Linien, als auch kleinster Details. Auch diagonale Linien zacken nicht zu Treppenmustern aus. Dadurch ist das Bild stets von einer vorbildlichen Stabilität, die auch die nachfolgende HD-DVD kaum übertreffen dürfte.
Ton: Hoppla, hier ist aber etwas schief gegangen. Bereits die vor dem Hauptmenü geschalteten Trailer weisen eine ausgesprochene Hecklastigkeit auf. Während von vorn nur mit Mühe etwas zu hören ist ( z.B. Dialoge), kommt von hinten das ganze Gedöns in korrekter Lautstärke, bis hin zu einzelnen Dialogen. Dies betrifft auch die englische Tonspur und große Teile der Extras. Der Hauptfilm selbst ist in seiner Raumbalance ausgewogen, aber viel zu leise aufgespielt. Erst wenn man mindestens 6dB lauter dreht, ergibt sich ein halbwegs akzeptabler Raumklang. Doch die Dynamik vermag kaum zwischen Dialogen, Musik und Effekten zu unterscheiden und so deckt der Score gern mal die Dialoge zu und man muss schon recht gut hinhören, um alles zu verstehen (111.20). Wenn das Gewitter bei 13.14 grollt, dann merkt man durchaus etwas von der möglichen Dynamik, die hier lauert, aber es kommt dann doch nur lau herüber, als ob ein Begrenzer eingeschaltet worden wäre. Aber das Schlimmste ist, dass der Esel nicht mehr von Eddie Murphys Synchronstimme gesprochen wird. Zwar wurde ein halbwegs ähnlicher Stimmcharakter gefunden, aber man merkt deutlich, wieviel Mühe der "Neue" damit hat, Eddies Niveau zu erreichen. Und er schafft es bei Weitem nicht. Ein klarer Nachteil für die deutsche Fassung. In der Originalfassung sind dann wieder alle Stammsprecher enthalten, bis hin zu Justin Timberlake als Artie.
Extras: Es gibt eine große Menge Extras, die allesamt aber kaum Freude am Schauen bereiten. Vor allem "Die Technik hinter Shrek" ist ein Pseudowerbevideo über die Sponsoren HP und AMD und es wird nicht versäumt, deren Logos öfters ins Bild zu rücken. Traurig, dass ein internationaler Filmanbieter so etwas nötig hat. Und wehe, wer sich in Arties Jahrbuch verirrt. Denn hier gibt es keinen "Zurück zum Menü" Button und wer den Fehler macht und die Abkürzung via Menütaste an der Fernbedienung wählt, der landet in der Auswahl der Menüsprache. Apropos Menüsprache: Wählt man Deutsch, bekommt ein ein Gewurste aus Deutsch und Englisch. Es heißt dann zwar "Kapitel", aber daneben "Special Features" und "Play". Überhaupt ist das Menü eine einzige Unlogik. Mal findet man einen "Zurück" Button, dann wieder unverständliche Icons ohne jede Beschriftung. Und welcher Button gerade angewählt wurde, bleibt aufgrund mißverständlicher farblicher Markierungen auch oft ein Trial an error Epos. --movieman.de
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Kurzbeschreibung
Produktbeschreibungen
Währenddessen versucht Prinz Charming, mittlerweile ein sehr erfolgloser Schauspieler, den Thron von "Weit Weit Weg" durch einen Staatsstreich zu übernehmen. Unterstützt wird er dabei von Captain Hook, der bösen Stiefmutter von Schneewittchen, einem Zyklopen, Rumpelstilzchen, Mabel, der hässlichen Stiefschwester, und einer Armee aus Hexen und Ents. Die schwangere Fiona, ihre Mutter Lilian und Doris, die andere hässliche Stiefschwester, rekrutieren vier von Fionas besten Freundinnen: Schneewittchen, Dornröschen, Rapunzel und Aschenputtel. Zusammen mit ihnen, Pinocchio, den drei kleinen Schweinchen, dem großen, bösen Wolf und dem Lebkuchenmann stellen sie sich gegen Charming.
Charmings Gruppe stürmt das Königreich, doch Fiona und ihre Freundinnen können entkommen. Auf der Flucht vor Charming werden sie aber von Rapunzel verraten - Charming hatte ihr angeboten, seine Königin zu sein, sie geraten hinter Gitter. Währenddessen schickt Charming eine Gruppe los, um Shrek und seine Freunde zu verhaften. Shrek, Esel, der gestiefelte Kater und Arthur

