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Die Handlung der 105 Minuten ist schnell erzählt: Shrek muss sich mit seinen königlichen Schwiegereltern herumschlagen. Sie können nicht akzeptieren, dass ihre Tochter Fiona dem höfischen Leben ein Dasein als klobige Oger-Frau an der Seite des Sumpf-Monsters vorzog und intrigieren deshalb zusammen mit der nur vermeintlich Guten Fee gegen das grüne "Menschenfresser"-Paar.
Von den insgesamt vierzehn Songs sind drei älteren Datums: "Funky Town" von Lipps Inc. (1979) und "Little Drop Of Poison" (Tom Waits) sowie "Peole Ain't No Good" (Nick Cave & The Bad Seeds), beide aus dem Jahr 1997. Der Rest der Lieder stammt von 2004.
Den flotten Auftakt bestreiten die Counting Crows mit dem griffigen "Accidentally In Love". Danach folgt "Holding Out For A Hero" in der innovativen Version des britischen Elektronik-Duos Frou Frou. Den durch Bonnie Tyler bekannten Hit (aus der Feder des Meat-Loaf-Komponisten Jim Steinman) gibt es am Schluss des Albums -- als Bonus-Track -- ein zweites Mal. Eingesungen hat ihn (wie auch den Musical-artigen "Fairy Goodmother Song") die englische Komödiantin Jennifer Saunders (spricht im Shrek 2-Original die Gute Fee). Anschließend "featured" die englische Multiinstrumentalistin Butterfly Boucher David Bowie in einer Neuauflage seines "Changes". Die amerikanische Alternative-Rock-Band Dashboard Confessional um Sänger/Gitarristen Christopher Carrabba präsentiert das semiakustische "As Lovers Go" (im Ron Fair Remix). Eine Entdeckung ist Rich Price! Der Sänger/Gitarrist, der oft mit David Gray verglichen wird, sich selber aber zwischen Tom Petty, Van Morrison und Paul Simon sieht, serviert samt Band im literarischen Midtempo-Folkrock "I'm On My Way" eine Kostprobe seiner CD Miles From Anywhere.
Von Mark Oliver Everett und den Eels kommt die sehr schöne, einzigartige Pop-Ballade "I Need Some Sleep". Pete Yorn gibt beim rasanten "Ever Fallen In Love" eine eingängige Mischung aus Rock der Siebziger Jahre und Singer-/Songwritertum zum Besten. Joseph Arthur schafft den Brückenschlag zwischen US-Countryrock und dem späten Jeff Buckley. Amüsantes zum Ausklang: Ricky Martins Chartsknüller "Livin' La Vida Loca", "eingesungen" von Eddie Murphy (im US-Film spricht er den Esel) und Antonio Banderas (Original-Synchronstimme des Gestiefelten Katers)!
Die (außer den beiden überflüssigen Jennifer-Saunders-Beiträgen!) ausgewogene Song-Zusammenstellung, deren fast 42 Minuten allerdings einzig die großen Fans des computeranimierten Kassenknüllers anspricht, ist das I-Tüpfelchen der "rasanten, cleveren Fortsetzung, die" -- laut TVSpielfilm -- "Stil und Klasse des Vorgängers locker erreicht". "Diese liebenswerte, unterhaltsame Mischung aus Parodie und Hommage mit ihren vielen kleinen liebenswerten Details lässt nichts aus -- ob Hollwood-Filme, Märchenklassiker oder Seitenhiebe auf die Disney-Konkurrenz!"--Thomas Hammerl
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