Aus der Amazon.de-Redaktion
Als Goldie Hawn Elizabeth Berkley für eine kleine Rolle in ihrem Film
Der Club der Teufelinnen engagierte, begründete sie dies mit den Worten, die junge Frau habe nach
Showgirls einfach eine zweite Chance verdient. Das sagt alles! Dieser dumm-dreiste Film, der Soft-Pornographie mit den Klischees eines Hinter-den-Kulissen-Dramas mixt, gehört eigentlich zu den Filmen, die einer jungen Schauspielerin mehr schaden als nutzen, da es ihre Haut ist, die sie zeigt, und nicht ihr möglicherweise vorhandenes Talent (auch wenn es immer wieder Ausnahmen von der Regel gibt, wie Berkleys Co-Star Gina Gershon zeigt, die den Film tatsächlich als Sprungbrett für eine erfolgreiche Karriere nutzen konnte).
Berkley spielt eine Herumtreiberin, die eines Tages in Las Vegas landet, dort eine Table-Dancerin wird, zur echten Tänzerin aufsteigt und -- japs -- eine Welt aus Sex und Gewalt hinter eben jenen Kulissen kennenlernt. Das Beste an dem Film ist denn auch Gina Gershon, die Berkleys bisexuelle Rivalin auf dem Weg nach oben darstellt.
Drehbuch-Autor Joe Eszterhas (Basic Instinct) hat für diesen Heuler einwandfrei zuviel Geld bekommen (wieviel, weiß man nicht, aber es werden zwischen einer und drei Millionen Dollar gewesen sein), und Regisseur Paul Verhoeven (Total Recall) macht normalerweise wirklich bessere Filme. Immerhin versteht der Mann Spaß: Sein Film gewann sieben goldene Himbeeren, unter anderem für die schlechteste Regie und den schlechtesten Film des Jahres. Und im Gegensatz zu all den anderen, die diesen Preis schon "verliehen" bekommen haben, wie Demi Moore, Sylvester Stallone oder Arnold Schwarzenegger, ist Verhoeven tatsächlich zur Verleihungsparty gegangen und hat seine Preise persönlich entgegengenommen. --Tom Keogh
Video Jakob Kurzinhalt
Nomi (Elizabeth Berkely), eine attraktive, unabhängige junge Frau, flüchtet vor ihrer Vergangenheit, um ihre Chance am Las Vegas Strip zu suchen. Für's erste nimmt sie einen Job als erotische Tänzerin im Cheetah Club an, wo sie neben dem Striptease auf der Bühne dazu genötigt wird, im Hinterzimmer als
Movieman.de
"Showgirls" ist Paul Verhoevens Waterloo. Der Film war eine Granate sondersgleichen, von den Kritikern verlacht, vom Publikum ignoriert. Der Film ist trotz der Glitzerwelt von Las Vegas schäbig und zielt auf niederste Instinkte, offenbart aber wohl gerade deswegen einen doch recht wahren Blick auf die Menschheit. Als gut kann man den Film sicherlich nicht bezeichnen, als Trash oberster Güteklasse kann er aber unterhalten, denn Verhoeven hat hier einen Film erschaffen, der so schlecht, so abseitig ist, dass er tatsächlich schon wieder unterhält. Kaufen muss man ihn sich wirklich nicht, aber einmaliges Anschauen geht in Ordnung. Fazit: Herrlicher Schlock weit abseits des guten Geschmacks.
Moviemans Kommentar zur DVD: Technisch gute Umsetzung, bei den Extras wäre sicherlich mehr drin gewesen, auf jeden Fall deutsche Untertitel für all jene, die eben kein Englisch können.
Bild: Das Bild präsentiert sich recht gut. Kleinere Schwächen sind auszumachen, aber nicht wirklich von Belang. So fällt hin und wieder leichtes Rauschen auf (01:24:35) und die Schärfe könnte etwas stärker sein. Dies gilt besoners für die Kanten, die oftmals etwas unsauber aussehen (00:47:29). Die Schärfe selbst ist auf gutem Niveau, angenehm, aber hin und wieder etwas ins Weiche abdriftend. Die Farben sind kräftig, was bei einem Film in Las Vegas von absoluter Bedeutung ist, da die leuchtenden Farben der Stadt natürlich zur Geltung gebracht werden müssen. Der Kontrast ist hochwertig und auch bei den im Dunkeln liegenden Szenen in den Striplokalen sind Einzelheiten gut auszumachen. Die Kompression arbeitet gut, nur hin und wieder ist Blockbildung festzustellen.
Ton: Der Ton stellt sich ordentlich dar, allerdings ist der 5.1-Sound etwas dünner als man ihn von heutigen Sounderlebnissen her gewohnt ist. Das hängt natürlich auch damit zusammen, dass man es hier schon mit einem relativ alten 5.1-Ton zu tun hat. Das sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Surroundsound ordentlich daherkommt und auch die hinteren Kanäle bestens miteinbezieht. Das gilt vor allem natürlich für die Showeinlagen oder die Lokalszenen, in denen Musik ein wichtiger Bestandteil ist. Hier erwachen die Kanäle zum Leben und lassen auch den Subwoofer treue Dienste leisten.
Extras: Die Extras sind nicht wirklich üppig. Die Featurettes sind allesamt sehr kurz gehalten, was den Informationsgehalt doch eher überschaubar gestaltet. Darüber hinaus gibt es ein Tutorial, wie ein Lap Dance zu machen ist. Lehrmeister sind hier zwei professionelle Tänzerinnen. Am interessantesten gestaltet sich der Audiokommentar von David Schmader, einem bekennenden Bewunderer des Films. Er ist recht eloquent und kann klarmachen, warum ihm der Film gut gefällt. Allgemeingültigkeit hat das nicht, interessant ist es aber schon. Leider fehlen bei sämtlichen Extras deutsche Untertitel. --movieman.de
VideoMarkt
Nomi Malone will es als Tänzerin in Las Vegas schaffen. Mit nur einem Koffer aus der Provinz angereist, muß sie sich ihre ersten Sporen jedoch in einem schäbigen Strip-Lokal verdienen. Doch sie hat Glück, denn sie lernt die Nummer Eins der Showgirls kennen: Cristal Connors ist der Star der heißesten Bühnenshow der Stadt. Sie ist von der Schönheit und dem Talent der naiven Newcomerin fasziniert und verschafft ihr schon bald einen Platz im Team. Doch damit ist Nomi nicht zufrieden.
Video.de
Paul Verhoevens ("Basic Instinct") erotisches Dance-Movie war der Skandalfilm des Kinojahres 1996. Dabei zeigen der Regisseur und sein bewährter Drehbuchpartner Joe Eszterhas nur die Realität von Las Vegas als absurde, lächerliche, erbarmungslose und kalte Glitzerwelt. Newcomerin Elizabeth Berkley weiß mit der Waffe Sex glänzend umzugehen, während Kyle MacLachlan ("Blue Velvet") als ihr machtgieriger Chef überzeugt. Ein siedend heißer Sex-Thriller mit hohem Diskussionspotential.
Blickpunkt: Film
Paul Verhoevens "Showgirls" ist ein gutgeplanter Film-Anschlag auf die US-Zensoren, der einen sehr erotischen und zynischen Blick hinter die Kulissen der Glitzerwelt von Las Vegas' Bühnen erlaubt.
Blickpunkt Film Kurzinfo
Die junge Nomi kommt mit nicht viel mehr als ihrer knappen Bekleidung in die Glitzerstadt Las Vegas, um dort Karriere zu machen. Ihre erste Station ist ein Lapdancing-Schuppen. Mit knallharten Methoden und vollem Körpereinsatz kämpft sie sich nach oben, bis sie Cristal, den Star einer Las-Vegas-Revue, trifft. Zwischen den beiden kommt es zum erbitterten Zweikampf. 'Showgirls', Paul Verhoevens ('Basic Instinct', 'Robocop') gut geplanter Film-Anschlag auf die US-Zensoren, erlaubt einen teils erotischen, teils zynischen Blick hinter die Kulissen der Vergnügungswelt von Las Vegas - und bietet die umfangreichste Fleisch-Beschau in der Geschichte des Mainstream-Films.
Kurzbeschreibung
Nomi (Elizabeth Berkely), eine attraktive, unabhängige junge Frau, flüchtet vor ihrer Vergangenheit, um ihre Chance am Las Vegas Strip zu suchen. Für's erste nimmt sie einen Job als erotische Tänzerin im Cheetah Club an, wo sie neben dem Striptease auf der Bühne dazu genötigt wird, im Hinterzimmer als "Lap Dancer" zu arbeiten - ein Job, der hart an der Grenze zur Prostitution liegt. Ihr außergewöhnliches Tanztalent öffnet Nomi bald die Türen zur anderen Seite der Glamour-Metropole: Durch ein Engagement im legendären Stardust-Hotel bekommt sie die Karrierechance, von der sie träumt. Voller Naivität betritt sie die Bretter der Supershow "Goddess" und findet sich wieder in einer Welt voller Mißgunst, Intrigen und Gewalt. Zack, der Direktor der Show, ist der gutaussehende und einflußreiche Mann, der Nomi protegieren könnte. Cristal, Star der Bühnenshow, hat die Macht, Nomi entweder zum Star zu machen oder zu vernichten. Nomi ist bereit, für ihre Karriere jeden Preis zu bezahlen... fast jeden.
Produktbeschreibungen
Nomi Malone Elizabeth Berkley will sich als Tnzerin in Las Vegas ein neues Leben aufbauen. Mit nur einem Koffer aus der Provinz angereist, landet sie bei ihrem ersten Auftritt ausgerechnet in einem schbigen Strip-Lokal. Doch sie hat Glck, denn sie lernt die Nummer Eins der Showgirls kennen Cristal Connors Gina Gershon ist der Star der heiesten Bhnenshow der Stadt. Cristal ist von der Schnheit und dem Talent der naiven Newcomerin fasziniert und verschafft ihr schon bald einen Platz im Team. Auch Cristals dandyhafter Manager Zack Kyle MacLachlan zeigt reges Interesse an Nomi. Doch Zack zeigt nicht nur berufliches Interesse und so gert Nomi bald in die Intrigenspiele hinter den Kulissen