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Showdown!

Johnny Copeland, Robert Cray, Albert Collins Audio CD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (10. Oktober 2003)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Alligator (in-akustik)
  • ASIN: B0000009YB
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 121.273 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. T-Bone Shuffle
2. The Moon Is Full
3. Lion's Den
4. She's Into Something
5. Bring Your Fine Self Home
6. Black Cat Bone
7. The Dream
8. Albert's Alley
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Als das gemeinsame Werk der drei renommierten Blueskünstler Albert Collins, Robert Cray und Johnny Copeland Mitte der 80er erschien, wurde ein großer Wirbel um die Platte gemacht und neben diversen der begehrten Handy Awards auch noch ein echter Grammy verteilt. Mit dem Abstand von gut 15 Jahren betrachtet, relativiert sich die Begeisterung dann doch etwas. Die erste Hälfte der 80er war ja ohnehin nicht gerade die Blütezeit des Genres und die damaligen Soundideale altern schlecht. Insbesondere der aufdringliche Schlagzeugmix geht mir hier ganz schön auf die Nerven, er klingt nach einer Popproduktion der damaligen Ära, wenig geeignet für eine zeitlose Bluesproduktion. Ansonsten ist die moderne, sehr gitarrenlastige „Showdown!" eine durchaus empfehlenswerte Scheibe. Mit Collins und Cray vereint sie zwei der größten Bluestalente ihrer Zeit und auch der 1997 verstorbene Copeland (Collins segnete bereits 1993 das Zeitliche) hatte es schon zu einigem Ruhm gebracht. Gegen seine Mitstreiter, oder, wie der Titel des Albums suggeriert, seine Duellgegner, fällt Copeland instrumental etwas ab, seinem Gitarrenstil fehlt es etwas an Originalität. Dafür vermag er als Sänger im Vergleich zu seinen Kollegen am meisten zu überzeugen, was seine Beteiligung an dem Projekt rechtfertigt. Der herausragende Musiker der Scheibe ist allerdings Albert Collins, einer der eigenständigsten und mitreissendsten Bluesgitarristen aller Zeiten. Sein einen Großteil der Aufnahmen dominierendes, umwerfendes Spiel macht „Showdown" für den Hörer zumindest stellenweise zu einem Erlebnis. Während die ähnlich alten und beide aus Houston stammenden Musiker Collins und Copeland gut harmonieren, fällt der jüngere Soulblues-Superstar Robert Cray etwas aus dem Rahmen. Die ihn ins Rampenlicht stellenden Titel klingen etwas, als ob sie Outtakes einer Session für eine neue Robert Cray Produktion seien.
Insgesamt ist das Album dank der phantastischen Fills von Albert Collins als erfreuliches, durchaus überdurchschnittliches Werk einzuordnen. Der 80er Jahre Mix, die etwas zu beherrscht spielende Backingband, die Überlänge einzelner Songs, sowie die nur mäßig interessante instrumentale Leistung Copelands schwächen dabeidas Gesamtbild. Kaufenswert, aber bei weitem kein Muss.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Herausragend 3. März 2003
Format:Audio CD
Wem das in die Ohren schneidende Spiel von "Master of the Telecaster" Albert Collins hin und wieder zuviel wird, dem gönnt der Dreierpack mit Collins, Robert Cray und Johnny Copeland ein wenig Abwechslung. Aber nur ein wenig, denn Albert Collins dominiert die Platte auf der ganzen Linie - so sehr, dass auch Robert Cray zeitweise den Stakkato-Stil von Collins übernimmt. Das einzige unüberhörbare Stück, das nicht von Albert Collins, sondern von Robert Cray stammt, ist das lyrische "The Dream". Trotz allem ist die Scheibe im Vergleich "weicher" als die übrigen Alben von Collins, der auf einem Stück auch Harp spielt. Wer auf ausgedehnte, recht wilde Soli steht, der sollte die CD kaufen. Wer sich nach den fliessenden Gitarren-Einlagen von Robert Cray sehnt, der sucht vergeblich.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Wenn sich fast zweieinhalb Generationen von Bluesgrößen zusammentun, um eine gemeinsame Platte aufzunehmen, ist das meist etwas besonderes (siehe hier natürlich auch über drei bis vier Generationen hinweg die ein oder andere der jüngeren Scheiben mit John Lee Hooker).

Albert Collins mit seiner unvergleichlichen Stimme und seinem ganz eigenen Master of the Telecaster Gitarrenspiel und -sound zusammen mit dem wohl nicht soo sehr viel jüngeren Johnny Copeland finden gemeinsam mit diesem um so viel jüngeren Robert Cray, der ebenfalls seinen ganz eigenen (Stratocaster-) Gitarren- und Gessangs- Stil hat, sowie der super groovigen Rhythmussection genau den Drive und die Blue notes, die das ewig gleiche 12 Takt- Schema so überhaupt nicht langweilig werden lassen - vorausgesetzt, er wird von echten Meistern gespielt.

Insgesamt klingt das Album etwas Albert Collins- lastig, aber das ist in meinen Ohren kein Nachteil (siehe z.B. "Ice Picking" oder "Iceman").

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