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Produktinformation
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| Disk: 1 | |||
|---|---|---|---|
| 1. Carry on up the morning | |||
| 2. Delivery | |||
| 3. You talk | |||
| 4. Unbilotitled | |||
| 5. Side of the road | |||
| 6. Crumb begging baghead | |||
| 7. Unstookie titled | |||
| 8. French dog blues | |||
| 9. There she goes | |||
| 10. Baddie's boogie | |||
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| Disk: 2 | |||
| 1. We like to boogaloo | |||
| 2. Interview featuring the band | |||
| 3. Pipedown | |||
| 4. Delivery (Video) | |||
Seine Ex Kate Moss verglich ihn mit einer Nacktschnecke, Everybodys Darling Amy Winehouse überließ er mit einer Überdosis ihrem Schicksal und die Meldungen über Abstürze und Verhaftungen kommen so regelmäßig, dass niemand mehr groß Notiz davon nimmt. Keine Frage, Pete Doherty, das zu seinen Libertines-Tagen von der Kritik verhätschelte Wunderkind, hat keinen leichten Stand mehr in der Öffentlichkeit. Einige werden sich zweifellos mit einem Verriss von Shotters Nation zu profilieren versuchen, ohne dem Album die nötige Aufmerksamkeit geschenkt zu haben. Doch mal ehrlich: Unsympathen gibt es im Musik-Biz wie Reis in China, und die Tatsache, dass Doherty ein hoffnungsloser Junkie zu sein scheint, ist auch kein Grund für Ächtung. Einige der besten Alben der Musikgeschichte wurden schließlich von Schwerstabhängigen erschaffen. Welchen Eindruck Shotters Nation in dieser Historie hinterlassen wird, bleibt noch abzuwarten, doch fest steht, dass den Babyshambles hier ein mehr als solides Werk gelungen ist, dass die nicht allzu hohen Erwartungen nach der ziemlich dürftigen EP The Blinding bei Weitem übertrifft. Wo das Debüt Down In Albion sich noch typisch verhuscht und fahrig präsentierte, landen Doherty & Co. hier meist souverän auf dem Punkt. Zwar sind die Arrangements auch jetzt noch gerne brüchig, aber das gehört nun einmal zu seinem Stil, und seine Erzählungen sind diesmal erstaunlich kohärent. Das Riff von "Delivery" klingt nach The Kinks und das Intro von "There She Goes" erinnert an "Love Cats" von The Cure, doch was solls. Das ändert alles nicht das Geringste daran, dass dies zwei von zwölf inspirierten, eindringlichen, ja schlichtweg faszinierenden Songs sind, die rundherum die Prägung des traurigen Poeten Doherty tragen. Und so haben die Babyshambles nicht nur ihr gutes Debütalbum in den Schatten gestellt. Für Pete Doherty ist dies auch die beste Platte, die ohne die seligen Libertines überhaupt möglich war. Respekt! -- Dirk Siepe
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