Mit "A shot at glory" besinnt sich Mark Knopfler wieder seiner schottischen Wurzeln. Der Soundtrack ist zwar weniger sphärisch als Local Hero und es fehlt die eindringliche Melodie des Vorgängers, doch in puncto Qualität braucht man keinen Vergleich zu scheuen. Mark Knopfler ist, was schottische Musik betrifft, absolut sattelfest, so dass sich das Album jenseits jeglichen Highland - Kitsches bewegt. Einige Songs klingen verdächtig nach Stücken von "Sailing to Philadelphia", andere wiederum erinnern an "Cal" und "Local Hero". Dazwischen tummeln sich einige Besonderheiten, z.B. singt Knopfler bei drei Stücken, ein Novum für Knopfler-Soundtracks. "Four in a row" ist ein rockiger Reel, der es in sich hat. Knopfler hat einfach das Gefühl für romantische Stimmungen und er hat ein geniales Talent, dies umzusetzen.