Erzählt wird grob gesagt die Geschichte des aufeinandertreffens der verschiedensten Menschen im sogenannten "Shortbus", einem New Yorker Club für Orgien aller Art....
So finden sich schwule Pärchen, eine sexuelle frustrierte Liebesberaterin, eine einsame Prosituierte und weitere Hauptdarsteller ein. Natürlich wird in diesem Zusammenhang nicht nur ausgiebig kopuliert sondern auch ein wenig auf die einzelnen Schicksale und ihre Verstrickungen eingegangen. Sicherlich sollte man trotzdem nochmal hervorheben, dass der Film sicherlich nicht wegen seiner Tiefsinnigkeit ein gewisses Aufsehen erregt hat - sondern wegen der unverhüllten Hardcore Szenerie in der kein Auge trocken bleibt und demnach auch nichts verborgen bleibt. Seit "9 Songs", "All about Anna", "Ken Park", "Brown Bunny" und ähnlichen Werken ist man von dem Einbau von richtigen Hardcoreszenen zwar nicht mehr überrascht aber vielleicht dennoch angenehm angetan.
So bezieht der Film doch daraus einen gewissen Reiz wenn man diesem Sujet ein wenig angetan ist. Wie gesagt - die Story entfaltet keine übermassige Tiefe - das muss sie auch nicht. Der Regisseur übernimmt sich meines Erachtens auch in der Zahl der Figuren über die er erzählen will, dadurch bleibt nicht viel Platz für eine gewisse Tiefe in der Erzählung. Aber dennoch, erfrischen sind die offenen, und oft mit Detailliebe gestalteten Liebesszenen doch und so erhält der Film von mir gut gemeinte, mit grossen "unexpected Hardcore-Bonus" gespickte 4/5 Sterne.
4/5 Sternen