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Shooting Dogs [UK Import]
 
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Shooting Dogs [UK Import]

John Hurt , Hugh Dancy , Michael Caton-Jones    Nicht geprüft   DVD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 26,99
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Produktinformation

  • Darsteller: John Hurt, Hugh Dancy, Dominique Horwitz, David Gyasi
  • Regisseur(e): Michael Caton-Jones
  • Format: Import
  • Sprache: Englisch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • Studio: METRODOME ENTERTAINMENT
  • Erscheinungstermin: 31. Juli 2006
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 110 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000F5Z2J4
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 53.909 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Die Schule von Christopher (John Hurt) dient belgischen Soldaten der UNO als Stützpunkt. Die Truppe ist im Rahmen der UNAMIR-Mission in Kigali stationiert. An der Schule ist der junge Lehrer Joe Connor (Hugh Dancy) tätig. Er erkundet das afrikanische Land und macht dabei keinen Unterschied zwischen den verschiedenen Ethnien des Landes. Gerade als er beginnt sich einzugestehen, dass er für die Schülerin und begnadete Langstreckenläuferin Marie (Claire-Hope Ashitey) Gefühle hegt, wird seine Sicht der Welt erschüttert. Scheinbar ohne Vorwarnung verwandelt sich das Gebiet außerhalb der Schule in ein Schlachtfeld. Aus Menschen, die bislang einträchtig nebeneinander zu wohnen schienen, wird ein brandschatzender und Menschen mordender unbarmherziger Mob. Einzig die richtige Stammeszugehörigkeit entscheidet in den folgenden Wochen über Leben und Tod. Selbst vor Francois (David Gyasi), dem zum Volk der Hutu gehörende freundliche Hilfsarbeiter und Freund, machen die Auseinandersetzungen nicht halt. Den belgischen Truppen unter Leitung von Capitaine Charles Delon (Dominique Horwitz) sind die Hände gebunden. Sie dürfen in die Konflikte nicht eingreifen. Die Schule wird zum Flüchtlingslager, doch hunderte gewaltbereite Hutus versammeln sich vor der Lehranstalt, um diese zu stürmen.

Produktbeschreibungen

Vereinigte Königreich Edition, PAL/Region 2 DVD: TON: Englisch ( Dolby Digital 2.0 ), Englisch ( Dolby Digital 5.1 ), Englisch ( Untertitel ), WIDESCREEN (2.35:1), BONUSMATERIAL: Bilden Von, Kommentar, Szene Zugang, Trailer(s), Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: Set in the Rwandan genocide of 1994. A young volunteer schoolteacher and a priest struggle to maintain a secondary school which has become a shelter for Tutsis and Hutus after the Belgian UN troops who were based there move out. Troubled that the ethnic hatreds and distrust are starting to creep into the school and knowing that it is only a matter of time before they are all killed, the two non-Rwandans cope and struggle in different ways. SCREENING/VERGEBEN IN: Briten Unabhängige Film-Preise, ...Shooting Dogs ( Beyond the Gates )

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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Ja, dieser Film ist ein hartes Stück. An keiner Stelle wird er pathetisch. Muss er auch nicht. Die Figuren sind zart aber deutlich gezeichnet. Es gibt anders als in Hotel Ruanda keinen wirklichen Helden. Zwar Personen, die in gewisser Weise zu Helden werden, allerdings letztendendes gegen eine Wand stoßen.

Allerdings muss ich meiner Vorrednerin widersprechen. Zumindest im Film werden weder Blauhelmsoldaten, noch deren Kommandeur als herzlos dargestellt. Im Gegenteil. Man sieht ihnen Ihre Zerrissenheit an. Das diese Truppen nicht eingegriffen haben war tatsächlich ein großes Problem, allerdings muss man verstehen, dass sie das nicht konnten. Die Blauhelmtruppe als solche wäre in arge Bedrängnis gekommen hätte im Grunde ihre Legitimation verloren. Der Fehler also ist wohl nicht bei den Soldaten, auch nicht bei ihren militärischen Vorgesetzten zu suchen, sondern in diesem Falle wirklich bei den Hauptmächten im UN-Sicherheitsrat. Diese haben, traumatisiert durch die Geschehnisse in Somalia eineinhalb Jahre davor, tatsächlich die Lage nicht erkannt bzw. geleugnet. Ein Fehler, der ihnen schwer anzulasten ist.

Zurück zum Film. Er basiert auf den wahren Begebenheiten, viele Überlebende arbeiteten aktiv an ihm mit. Und am Ende herausgekommen ist ein Film, der aufwühlt, zu Tränen rührt, bildet und trotzdem unterhält (ich bitte das nicht falsch zu interpretieren). Die Frage, die sich stellt: wie soll jemals wieder eine Art Normalzustand einkehren in Ruanda, wenn Tutsi in ihre alten Wohnungen ziehen und wissen, dass ihr Nachbar ein Mörder war, der mit billigen chinesischen Macheten auf Mütter, Kinder und Väter losgegangen ist. Wahrscheinlich wird dieses Land nie wieder zum Normalzustand zurückkehren können, geschweige denn eine nationale Identität bilden können (die es zwar vorher auch nicht gab, aber ohne den Genozid gewiss leichter hätte erreicht werden können).

Also am Ende eine wirkliche Kaufempfehlung. Am besten zusammen mit "Sometimes in April". Vielleicht sollten sich Unschlüssige nicht von dem vermeintlich zu intellektuellen Eindruck des Films abschrecken lassen. Es ist ein Film für jedermann (der alt genug ist und zumindest etwas Moral in den Knochen hat).

Vielleicht noch zu erwähnen, dass der Film auf explizite Darstellung von Tötungen fast völlig verzichtet. Nur selten und wenn dann unscharf wird so etwas deutlich. Allerdings sieht man viele viele Leichen, die einfach so am Straßenrand gestapelt liegen-Kinder und Ordensschwestern. Und die Hunde, die sie Fressen. Schwer verdaulich, aber in diesem Falle dient es einem anderen Zweck als in "Kill Bill"
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von DrLector
Format:DVD
In Shooting Dogs wird schonungslos über den Genozid der Hutus an der Tutsi-Minderheit berichtet. Dieser Genozid gilt weltweit als einer der schlimmsten bekanntgewordenen. Dabei ließen mehr als 800.000 Menschen innerhalb weniger Monate ihr Leben.
Traurig und beschämend, dass ein derartiges Gräuel zu damaliger Zeit nur wenig Beachtung in der westlichen Medienlandschaft fand, genauso traurig wie das damailige Verhalten der Militärverantwortlichen westlicher Streitkräfte bzw. der Natotruppen.

Auf schonunglose Weise wird hier die Geschichte eines Staatsstreiches dargestellt, der zu politischen Instabilitäten im Land Ruanda und zu Milizenbewegungen der Hutus führt .
Diese kennen nur ein einziges Ziel: Die Vernichtung der Tutsi-Minderheit.
Aus Angst flüchten viele der Tutsi in Kirchen und Gemeinden wo sie sich sicher glauben, unter anderem auch in die Gemeinde von Pfarrer Christopher (die als Schauplatz und stellvertretend für Ruanda im Folgenden gezeigt wird), einem weißen Einwanderer der seit mehr als 12 Jahren dort lebt und wöchentlich die Messe abhält. Dort erhoffen sich über 2500 Tutsi Schutz von den ansässigen Blauhelmtruppen, die ihren Stützpunkt in dieser Gemeinde errichtet haben.

Nach und nach werden sämtliche Straßen und Zufahrten durch Milizen gesperrt und um die kleine Gemeinde herum versammeln sich hunderte Hutus, die nur darauf warten, die Tutsi-Minderheit niederzumetzeln (so traurig es ist, so deutlich muss dieses an dieser Stelle gesagt werden, denn nur darum geht es ihnen).

Zu dieser Zeit legt sich eine immer dichter werdende, düstere Atmosphäre über die staubige, dreckige Landschaft Ruandas, die mit Einblendungen großer Ansammlungen verwester Leichen und der Ermordung von Frauen und Kindern auf offener Straße schonungslos untermauert wird. Dabei wird weniger detailreich und szenisch auf die Morde eingegangen (diese werden meistens verschwommen oder gar nicht gezeigt), die Tat an sich und das wiederholte Einblenden verfaulter, verwester Leichen verfehlt die Wirkung beim Zuschauer jedoch nicht. Schnell macht sich das Gefühl der Scham und der Unverständnis für derartige Gräueltaten breit und man hofft inständig, dass dieses Treiben ein schnelles Ende findet und die Uno-Truppen doch noch in den Konflikt eingreifen.

Im Vordergrund steht hier vor allem die Kühle und der Mordgedanke der Hutus, die an jeder Straßenecke und auch vor der Gemeinde zu großen Scharen darauf warten, wie Barbaren über die Tutsis herzufallen.
Dabei wirft sich einem oftmals die Frage auf, warum die Uno-Truppen nicht interveniren ... Scheitern tut dieses letztlich an Vorschriften seitens New Yorks, die auf eine Überwachung des Friedens pochen, die Truppe jedoch nicht als Friedenstruppe sieht, sondern lediglich als Überwachungsinstrument.
Geschossen werden darf demnach auch erst, wenn man zuvor von Hutus Milizen beschossen worden ist.

Ferner steht hier das offensichtliche Desinteresse der westlichen Welt an diesen grausamen Vorfällen im Vordergrund, die scheinbar kaum zu realisieren scheinen, was sich letztlich in Ruanda abspielt. Ganz treffend ist hier die Einblendung einer Nato-Sprecherin, die zu den Vorfällen befragt wird und dabei lediglich nur ein wirre, zusammenhanglose Äußerungen von sich gibt.

Fazit: Selten habe ich einen Film gesehen, der so dramatisch und berührend und gleichzeitig so realitätsnah und beängstigend daherkommt. Hier wird schwer verdauliche Kinokost geboten, die in meinen Augen eine große Diskussion aufrufen wird. Vor allem die teilweise grausamen Bilder sind es, die sich im Kopf der Zuschauer einbrennen werden.
Wer hier an Popkornkino denkt, ist an der falschen Adresse.
Somit kann hier nicht von einer optimalen Unterhaltung gesprochen werden, aber das will der Film sicherlich auch nicht. Vielmehr will dieses Meisterwerk als mahnendes Stück Filmgeschichte auf zukünftige Ereignisse und vor allem alte schlimme Schicksale hinweisen und dabei Medien und Bürger gleichermaßen sensibilisieren, auch Ereignissen die fernab unseres eigenen Tellerrandes geschehen, mehr Beachtung zu schenken und vor allem zur Initiative zum Handeln aufzurufen.

Leider habe ich bisher bekannte Referenz-Filme zum oben genannten Thema noch nicht gesehen (Hotel Rwanda etc.)und kann in sofern nicht beurteilen ob es sich hier um einen "Abklatsch" handelt. Dennoch schwere Kino-Kost und nichts für einen gemütlichen Fernsehabend mit Freunden!
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13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Anja C.
Format:DVD
Trotzdem ich den Film "Hotel Ruanda" bereits angeschaut hatte und auch mehrere Bücher über diesen Genocide in Ruanda gelesen hatte, hat mich der Film wieder eiskalt erwischt.
Mein Gott, wie ist sowas grausames möglich. Der Film gibt nur einen kleinen Bruchteil des grausamen, brutalen Völkermordes in Ruanda wieder, ich denke das komplette Massaker würde niemand psychisch überstehen. Ohne ein Paket Tempotaschentücher ist dieser Film nicht zu überstehen.

Es ist für mich unverständlich, daß UN Truppen vor Ort waren und nur ihren Befehlen folgten, die besagten den Frieden bzw die Ruhe aufrecht zu halten und nicht in diesen unsinnigen
Krieg einzugreifen. Jeder Mensch hätte instinktiv versucht zu helfen, da frag ich mich doch - sind diese Soldaten hirn- und emotionslose Roboter???
Das nächste unglaubliche Geschehen war als das französische Militär zu dieser Schule fuhr um nur die Weißen zu evakuieren - vor den Augen der Tutsi, das ist doch wohl unglaublich und menschenverachtend. Es war das Todesurteil für alle Tutsi, die in dieser Schule Schutz gesucht haben. Furchtbar fand ich die Szene als eben dieser Militärkonvoi ankam, durch dessen
Handeln klar war, daß die Tutsi zurückbleiben mussten und ein Tutsi im Namen der gesamten Schutzsuchenden das Militär um Erschießung bat. Als das Militär ablehnte, bettelte dieser Mann,
daß sie wenigstens die Kinder erschießen um ihnen das grausame, schmerzvolle Gemetzel zu ersparen. Auch das wurde abgelehnt. Der Pfarrer Christopher, der einzige Weiße der zurückblieb,
hat dann die Kinder auf einen Truck geladen,sie mit einer Plane verdeckt und aus der Schule herausgefahren. Weit kam er nicht - er hat für die Rettung von ein paar Kindern sein Leben gegeben.
Ein toller Mann.

Die ganze Welt bekommt dieses Massaker mit und anstatt Hilfe in dieses Land zu schicken, diskutieren die Länder ob es sich schon um "Genocide" handelt oder nicht und rechtfertigen
sich hinterher damit, daß sich Genocide nicht so leicht definieren lässt.
Da schreit die ganze Welt besonders die USA das sich so ein Massaker wie im 2. Weltkrieg mit den Juden nicht wiederholen darf und was ist - da passiert so etwas im Jahre 1994 wieder
und alles schaut weg. Das ist mir unverständlich, es macht mich rasend - ich könnte schreien.

Der Film ist auf jeden Fall Aufklärung und absolut sehenswert.
Ich hoffe solche Filme rütteln die Politiker sämtlicher Länder wach, so daß, sollte so etwas grausames nochmal passieren, sofort gehandelt wird.
Und nicht noch überlegt wird ob das Land wirtschaftlich interessant ist oder nicht, denn es geht hier um MENSCHEN!!!
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