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Shootenanny (der Titel ist eine Wortneuschöpfung) ist eines von drei Alben, an denen der eigenwillige Musiker parallel arbeitete und das als erstes veröffentlicht wird. Es handelt unter anderem von Promiskuität, und die 13 nicht zusammen hängenden Lieder auf Shootenanny hat E in ein weicheres musikalisches Bett gelegt. Der Opener "All In A Day's Work" ist zwar ein kleiner Blues, "Saturday Morning" legt kräftig los, aber danach übernehmen zumeist melancholische Klänge, Streicher und akustische Gitarren das Kommando. Hinter ihnen stecken wunderbare Geschichten.
In "Fashion Award" macht er sich über die vielen bedeutungslosen Awards lustig (seinen eigenen Brit Award hat er angeblich in einen Becken-Ständer für die Drums unfunktioniert, damit er zu etwas zu gebrauchen ist). "Love The Loveless" verdeutlicht, wie leicht es ist, das zu mögen, was alle mögen. In "Dirty Girls" erzählt E, wie suspekt ihm Menschen sind, die Wörter wie "Fuck" oder "Shit" nicht in den Mund nehmen. Es dauert eine Weile, bis sich die ganze Schönheit der Eels-Songs auf Shootenanny erschließt, dann aber lassen sie einen nicht mehr los. --Sven Niechziol
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Experimentierunfreudiger ... und obendrein wunderschön!,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Shootenanny! (Audio CD)
Das neue Eels-Album... Ich war sehr gespannt, wie es wohl sein wird. Ich muss sagen, ich bin nicht enttäuscht. Ein sehr gutes Album, bei dem man merkt, dass sich Eels-Mastermind "E" mittlerweile selbst akzeptiert und sich bei ihm sogar ein wenig Selbstvertrauen eingeschlichen hat. Allerdings muss ich sagen, dass hier wenig neues vorhanden ist, etwas wenig experimentiert wurde. Dafür könnte man "Shootenanny!" als eine Art Zusammenfassung aller bisherigen Eels-Alben bezeichnen. Ich habe mir aber ein wenig mehr Experimenierfreude erwartet. Jedoch wird dieses Manko dadurch entschädigt, dass dafür jeder einzelne Song überzeugt und ein kleines Meisterwerk darstellt.1. All in a days work: erinnert sehr an "Souljacker", könnte genausogut da drauf sein. Rockige Strophe, wunderschöner Refrain. (5 Punkte / von 5 möglichen) 2. Saturday Morning: Dieser Song hat mich am wenigsten überzeugt und es wundert mich, warum dieser ausgerechnet als Single veröffentlicht wurde. Teilweise sogar ein wenig langweilig. (2/5) 3. The Good old days: Ein sehr schöner Song, gute alte Eels Melancholie. (3/5) 4. Love of the loveless: Toller Song, der sehr an "Daisies of the galaxy" erinnert. Tolle Ideen, einfallsreich. Ein guter Folgesong auf "The good old days". (4/5) 5. Dirty Girl: Sicher einer der Höhepunkte auf dem Album. Sehr Country-mäßig. Und der Refrain... absoluter Ohrwurm! (5/5) 6. Agony: Würde gut auf "Beautiful Freak". Einer der experimentierfreudigsten Songs, der sehr soulig klingt. Soulige Harmonien. Toller Song! (5/5) 7.Rock Hard Times: Eine kleine Zeitreise, die E's Erfahrungen der letzten Jahre und die aktuelle Musik-Biz Situation beschreibt. Im Kontext des Albums vom Hören her eher unauffällig. (3/5) 8. Restraining Order Blues: Meiner Meinung der absolute Höhepunkt des Albums. Einfach ein wunderschöner Song. Und der Refrain ... absolut zum Heulen schön! (5/5) 9. Lone Wolf: Dies ist einer der Songs auf dem Album, bei dem sehr experimentiert wurde. Dies ist die neue Eels-Richtung. Eher untypisch. Toll! (5/5) 10. Wrong about Bobby: Ein Anfang im Stil wie auf "Daisies of the galaxy". Toller (Ohrwurm-) Refrain! (4/5) 11. Numbered Days: Gut, aber teilweise zu eintönig. (3/5) 12. Fashion Awards: Hier geht E auf den Award ein, den er gewann. Schöner Song! Den Pokal funktionierte er übrigens zum Beckenständer für seine Drums um :-) (4/5) 13. Somebody loves you: Passaendes, sehr schönes Schlusslicht, der den Hörer in einem warmen, hoffnungsvollen Lichtblick verbleiben lässt. (5/5) Alles in allem ein weiteres, wunderschönes Eels-Album, das einen Kauf wert ist! Wenn auch nicht ganz so viel experimentiert wurde, wie auf anderen ihrer Alben. Verdiente 5 Sterne! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Songs, die gut tun !!,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Shootenanny! (Audio CD)
Vor vielen Jahren wurde ich auf die Eels aufmerksam. Damals war es noch ein Trio und veröffentlichte ihr Debut "Beautiful Freak". Die Medien übertrafen sich damals mit Lobeshymnen aber mich ließ die Platte damals kalt. Wie sich die Zeiten ändern können...viele Jahre später kaufe ich mir "Shootenanny" und bin hingerissen von den feinen Songs die "E" quasi aus dem Ärmel schüttelt. Und bei "Rock hard times" darf auch ruhig mal eine Träne beim Zuhörer kullern..man muss sich da nicht schämen bei so schönen Songs. Das ist Musik , die mich versteht!Nachdem ich mich auch in die anderen Eels -Werke reingehört habe, muss ich allerdings sagen, dass "Shootenany" nicht die beste ist. Deshalb an dieser Stelle "nur" 4 Sterne. Und was den alten Vergleich angeht: "E" singt wirklich ein bisschen wie Beck. Bei allem respekt vor dem großartigen Beck , muss ich allerdings zugeben, dass "E" die besseren Songs schreibt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
20 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Unfertig! ...leider,
Von
Rezension bezieht sich auf: Shootenanny! (Audio CD)
Wenn einem sonst nichts einfällt, macht man eine Kneipe auf oder spielt den Blues. Damit fängt auch die neue Scheibe der Eels an. Die erste Enttäuschung. Es folgt die auch nicht sonderlich originelle Rocknummer ‚Saturday Morning'. Ich beginne mich nach irgendeiner anderen Eels-Platte zu sehnen. Die waren nämlich durch die Bank genial, mitreißend und ohne Hänger (8 bis 9,5 Punkte).Das dritte Stück ‚The Good Old Days' verbreitet Hoffnung. Aber auch diese zarte Ballade kann nicht an ähnliche Nummern aus den guten, alten Tagen heranreichen. Warum klingt diesmal alles so unfertig? ‚Love of the Loveless' könnte ein schönes Stück sein. Aber gab es diese Melodie und das Schlagzeug nicht schon mal? ‚Dirty Girl' ist auch ganz nett - nicht mehr. Dann wird es doch noch mal interessant. ‚Agony', ein Schmerzenslied, könnte von der letzten Costello-CD stammen. Die spärliche Instrumentierung ist dem Titel durchaus angemessen. Leider ist nach drei Minuten schon Schluss, und es beschleicht einen wieder das Gefühl der Unvollständigkeit. Danach beginnt es erneut dahinzuplätschern. ‚Rock Hard Times' ist bestimmt das Eels-Stück mit dem schwächsten Text. Sänger und Songwriter E hat schon Intelligenteres verfasst als „Everybody knows, these are rock hard times, I gotta make it through". In der Mitte der CD wartet mit ‚Restraining Order Blues' der emotionale Höhepunkt dieser insgesamt, der aufmerksame Leser hat es längst bemerkt, eher lahmen Platte. Der Song handelt von einem Typen, der seine Frau nicht wiedersehen darf („I did some mistakes, everybody does"). Die Art, wie das hier thematisiert wird, ist aller Ehren wert. Ehrlichkeit erschüttert. Leider bleibt aber der Rest der CD ohne weitere Überraschungen. „Shootenannny!" kann also nicht an die großen Platten dieser großartigen Band anknüpfen. Freilich liegt die Messlatte bei den Eels auch extrem hoch. Hätten andere diese Lieder aufgenommen, wäre ich sicher positiver gestimmt. So bin ich enttäuscht und freue mich auf die bald folgende Tournee und ein nächstes Album, das - so hört man - schon fertig sein soll. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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