6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Es geht weiter..., 18. September 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Shock Treatment (Audio CD)
...genauso schrill und mit allen Charactere der Rocky Horror Picture Show. Das Leben ist eine Fernsehshow - genauso schnell-lebig und verrückt, Aufstieg und Fall - vergleich mit Container und "Make-up" Bands. Für Richard O'BRien war das alles schon in den 80ern nichts neues was RTL und Co erst in den letzten Jahren rausgefunden hat. Die Story ist einfach (aber das sind unsere "tollen" NO ANGELS and friends ja auch), die Musik aber in Gegensatz zu denen einfach genial wie in Rocky Horror. Es geht weiter mit Brad Majors and Janet Weis (Weiss) - tolle Musik die schnell ins Ohr geht und auf jeden FAll für für jeden Rocky Horror Fan ein Muss...
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3.0 von 5 Sternen
Nicht in der selben Klasse wie RHPS, 29. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Shock Treatment (Audio CD)
Als großer Fan der Rocky Horror Picture Show (RHPS) war ich sehr gespannt auf diese "Fortsetzung". Leider reichen die Songs hier nicht annähernd an die von RHPS heran. Man darf dabei wohl auch nicht außer Acht lassen, dass die Musik zu Shock Treatment viele Jahre nach RHPS geschrieben und aufgenommen wurde. Die Musik zu RHPS konnte sich über Jahre in den frühen 70ern auf der Bühne entwickeln, was bei Shock Treatment nicht möglich war. Auch bei RHPS gibt es schwache Lieder, aber diese sind gut eingebunden in eine mitreißende Handlung. Die Geschichte von Shock Treatment ist banal und in keiner Weise spannend. Die Musik ist klanglich eine typische Anfang 80er Jahre Produktion und leidet an den gleichen Symptomen wie viele Produktionen in dieser Zeit - zu viel Technik und zuwenig Wärme. Und Richard O'Brien scheint das gleiche Schicksal ereilt zu haben wie viele Musiker in dieser Zeit - man wollte moderne Musik machen und ebenso klingen, aber es fehlt einem das Gespür für diesen Stil. Viele großen Stars der 70er Jahre sind daran gescheitert.
Allerdings gibt es ein paar Songs, die richtig gut abgehen, wie "Shock Treatment", "Denton U.S.A." und "Breaking out". Dazu noch eine Handvoll ganz passabler Lieder (u.a. "Lullaby", "In my own way", "Carte Blanche"). Hätte man sich mit dem Drehbuch mehr Mühe gegeben, wäre der Film nicht so hingeschlampt worden und hätte man sich bei der Auswahl der Schauspieler/Sänger etwas mehr Mühe gegeben, hätte man daraus etwas Hochwertigeres schaffen können.
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5.0 von 5 Sternen
Kult - Nicht nur für Rocky Horror Fans!, 26. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Shock Treatment (Audio CD)
Leider durch ein paar Widrigkeiten im Kino 1981 noch mehr untergegangen als seinerzeit die Rocky Horror Picture Show 1975 in ihrem Erscheinungsjahr, ist der Film Shock Treatment nur wenigen Leuten ein Begriff. Im Gegensatz zur Rocky Horror Show hat sich um Shock Treatment aber nicht im Laufe der Jahre ein Kult gebildet. Das ist schade, denn verdient hätte es der Film allemal. So liegt seit dem Shock Treatment-Flop der dritte Teil der Rocky Horror-Trilogie "Revenge of the Old Queen" bei Twentieth Century Fox auf Eis.
Auch wenn der Film als Sequel zur Rocky Horror Picture Show konzipiert wurde, ist er keine simple Fortsetzung oder gar - was bei Sequels ja auch oft vorkommt - eine plumpe Wiederholung mit ein paar kleinen Änderungen.
Ein paar Figuren inklusive der Hauptfiguren Brad und Janet finden sich auch in Shock Treatment wieder - wenn auch von anderen Schauspielern verkörpert. Dafür finden sich Schauspieler aus der Rocky Horror Picture Show wiederum in neuen Rollen auch in Shock Treatment.
Die Story nimmt bereits Anfang der 80er ziemlich genau und zynisch vorweg, was heute unter dem Label "Reality TV" bekannt ist: Leute werden vor Publikum vorgeführt, zu Stars und/oder zum Deppen gemacht und Eingeladene und Zuschauer einfach nur grotesk manipuliert.
Dass dies nicht als moralinsaure Dokumentation im Spiegel-TV-Stil daherkommt, sondern im beschwingten, musikalisch und szenisch überbordenden Richard O'Brien-Tonfall sollte jedem Rocky Horror Fan eigentlich klar sein. Wie bei der Rocky Horror Show ist jeder Song eine Offenbarung. Wer es schafft, bei "Denton, U.S.A" ruhig zu sitzen, der schläft wahrscheinlich auch beim Rocky Horror Time Warp ein. Vom ironisch erzählenden "Thank God, I'm a man" bis zum treibenden "Shock Treatment" reicht eine breite musikalische Palette, die sich vor der Rocky Horror Show nicht zu verstecken braucht.
Man muss den Film nicht kennen, um die CD zu lieben.
Und wer Rocky Horror Fan ist, sollte sowieso nicht lange überlegen.
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