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Shirker [Taschenbuch]

Chad Taylor
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

Dezember 2001
Aus dem Englischen von Chris Hirte
Auckland, Neuseeland, an einem ganz normalen Morgen. Ellerslie Penrose, Finanzmakler und mäßig erfolgreich, kommt auf dem Weg zur Arbeit an einer Polizeisperre vorbei. Dahinter liegt eine grausam enstellte Leiche. Ganz in der Nähe findet er die Brieftasche des Toten. Von einem unkontrollierbaren Impuls getrieben, steckt er sie ein. Wie unter einer inneren Zwang stehend beginnt er, die Vergangenheit des Toten zu erforschen. Seine Suche führt ihn an bizarre, luxuriöse, verschwiegene, traurige Orte der Großstadt. Dabei stößt er auf das Tagebuch eines Engländers aus dem 19. Jahrhundert, dessen Inhalt klingt wie eine Wahnvorstellung. Penrose beschleicht der Verdacht, daß er es hier mit einem Mörder zu tun hat, der die Zeit und das Alter überwindet. Und daß es sich nicht nur um einen Mord, sondern um eine ganze Mordserie handelt. Zu diesem Zeitpunkt ist es für einen Rückzug schon zu spät ...

Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Dtv (Dezember 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423242892
  • ISBN-13: 978-3423242899
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.224.199 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

»Stellen Sie sich ein Buch vor, das Raymond Chandler in Neuseeland geschrieben hätte, mit ein wenig Unterstützung von Anne Rice und Jean-Paul Sartre, und Sie sind immer noch meilenweit weg von diesem eigenartigen, unheimlichen, wundervollen Roman. Taylors Konstruktion ist so makellos, seine sparsam elegante Sprache so verführerisch, daß die Spannung nie abreißt – auch nicht, wenn die Geschichte sich von einem Krimi zu einer Auseinandersetzung mit Leidenschaft und Sterblichkeit wandelt.« Rebecca Ascher-Walsh in ›Entertainment Weekly‹

»Ein literarischer Thriller: kühle Prosa, machtvolle Bilder – ein film noir in Romanform.« Buzz

»Ein verführerisches Netz existentieller Anomie, ein faszinierender, obsessiver Roman aus Neuseeland. Hypnotisch – etwas für Connaisseurs.« The Guardian

»Hip.« The Sunday Times

»Ein halluzinatorisch-unheimlicher Mystery-Roman; heruntergekommene Fetischisten-Clubs, ein Nosferatu-ähnlicher Schurke, der einen finsteren Schatten über die Geschichte wirft ... Mit straffem und präzisem Stil hat Taylor einen fesselnden Roman voll genauestens beobachteter Details geschrieben ... Es geht auch um Dinge wie die Sterblichkeit des Menschen, doch es ist das Gespür des Autors für das filmische Element des Erzählens, das uns unwiderstehlich bis zum originellen Ende mitreißt.« The Times

»Ein merkwürdiges, faszinierendes Buch. Schauplatz ist eine neuseeländische Großstadt, aber die Geschichte scheint in einer anderen Welt zu spielen. Ein wunderschön geschriebener, hervorragend konstruierter Alptraum von einem Schriftsteller mit einer ungeheuren Vorstellungskraft.« Sunday Telegraph

Buchrückseite

"Ich habe seine Leiche gesehen. Ich weiß, dass er in den Durchgang geschleppt, ausgezogen und in den Container gesteckt wurde. Von einem, der ihn aufschlitzen und für immer zum Schweigen bringen wollte."

Wer ist das Opfer? Wie kam es zu diesem Mord? Ellerslie Penrose ist von der Vorstellung besessen, mehr über den Toten zu erfahren. Bei seiner Suche findet er ein Tagebuch, in dem von Ungeheuerlichem die Rede ist. Die ersten Eintragungen liegen weit über 100 Jahre zurück. Allmählich beginnt er das Ausmaß des Bösen zu erahnen, mit dem er es hier zu tun hat...

"Ein literarischer Thriller: kühle Prosa, machtvolle Bilder - ein film noir in Romanform."
Buzz

"Faszinierend, obsessiv, hypnotisch."
The Guardian


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4.5 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abgefahren! 22. September 2006
Format:Taschenbuch
Auf der Suche nach einem "etwas anderen" Thriller stieß ich auf diesen Roman. Ich bin begeistert, und das nicht nur, weil ich ein Neuseeland-Fan bin.

Chad Taylor schreibt eine Geschichte, die als Vorlage zu einem David Lynch-Film dienen könnte: Skurrile Figuren, eine düstere, kalte und melancholische Stimmung, und eine abgefahrene Story, die ihresgleichen sucht.

Alles beginnt mit dem Fund einer Brieftasche, die einem Mordopfer gehört. Der Finder heißt Ellerslie Penrose, ist Finanzmakler, und kam ganz zufällig am Schauplatz des Verbrechens vorbei. Penrose, der bis zu diesem Tag ein sinnentleertes Dasein fristete, macht sich mit Hilfe des Inhalts der Brieftasche auf die Suche nach der Identität des Ermordeten. Duch den Versuch, den Hintergrund der Tat herauszufinden, bekommt sein einsames Leben auf einmal wieder Qualität.

Bis an dieser Stelle hört sich das alles nach einem "ganz normalen" Thriller an, doch spätestens als Penrose entdeckt, dass es sich bei dem Täter um einen Mann handeln muss, der eigentlich als Kind ums Leben gekommen ist (und selbst wenn nicht, jetzt über 100 Jahre alt sein müsste), wird die Story äußerst mysteriös.

Zwei Assoziationen kamen mir beim Lesen des Buches in den Sinn: David Lynchs düsterer Thriller "Lost Highway" und der Erzählstil von Paul Auster (etwa in seinem "Buch der Illusionen", ebenfalls sehr lesenswert!).

Hervorzuheben ist Taylors Sprachgewalt - die Art, wie er mit wenigen Worten Bilder im Kopf des Lesers zu erzeugen versteht, eindrücklich und nachhaltig, manchmal sogar philosophisch. Selbst wenn der Autor die Leere im Leben des Mr. Penrose durch die Schilderung alltäglicher Handlungen (etwa dem Aufräumen seines Büros) darstellt, wird dies keineswegs langweilig.

Doch während Lynch seine Zuschauer am Ende von "Lost Highway" mit einem großen Fragezeichen im Gesicht sitzen lässt, ist die Auflösung am Ende von Chad Taylors Geschichte durchwegs zufriedenstellend: Bei genauerer Betrachtung beantwortet sie mehr Fragen, als man auf den ersten Blick zu sehen glaubt.

Definitiv ist dieses Buch Futter für Geist und Phantasie, und zeigt an manchen Stellen einen herrlich schrägen Humor (Ich liebe die Szene mit dem Hotelboy, der Penrose' Wagen auf den Parkplatz fahren soll, oder Penrose' Besuch in einem ziemlich schrägen Bordell).

Wer mal eine "ganz andere" Geschichte lesen will, die zudem auch noch spannend ist, sollte zu diesem Buch greifen. Mir hat es sehr gefallen!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut geschrieben 1. Februar 2002
Format:Taschenbuch
Eins muß man dem Autor lassen. Schreiben kann er. Wenn der Verlag von "machtvollen Bildern" spricht hat er nicht übertrieben. Taylor gehört sicherlich zu der begnadeten Riege von Menschen, die allein durch das geschriebene Wort detailreiche Szenen und Bilder im Kopf des Lesers entstehen lassen können. So entstehen Bücher, die fesseln und faszinieren.
Dummerweise überzeugt Shirker nicht annähernd so klar bei der Story. Was als pfiffige Kriminalgeschichte beginnt, wandelt sich alsbald in eine Handlung, in dem surreal anmutende Dinge geschehen. Menschen, die schon lange Tod sein müßten, begehen Morde. Eine Frau erscheint als junges Mädchen und als alternde Clubbesitzerin. Fast gleichzeitig. Das ist sicher nicht verwerflich, wird dadurch doch eine nicht geringe Spannung erzeugt. Wie ist das alles zu erklären? Doch finde zumindest ich es ganz angenehm, wenn am Ende entweder alle Fragen offen bleiben oder sie alle beantwortet werden. Shirker entscheidet sich für teils teils und windet sich wenig anmutig durch den Schluß. So habe ich das Buch mit leichter Enttäuschung aus der Hand gelegt.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mystery-Thriller mit Atmosphäre 14. Februar 2002
Von Eva Eich
Format:Taschenbuch
Diese Buch habe ich in einem Rutsch durchgelesen. Das lag zum Teil an der spannenden Geschichte aber vor allem an der düsteren Atmosphäre, die Taylor mit seiner detailierten Erzählweise schafft.
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