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How do we love The Shining? Let us count the ways. In 1977, The Shining was the first widely read novel to confront alcoholism and child abuse in baby-boomer families--especially the way alcoholism, a will toward failure in one's work, and abusing one's kids are passed down from generation to generation. The heart of the book is not an evil hotel but a pair of father-son relationships: Jack and his father, Jack and his son. This was both daring and insightful for its time, long before "dysfunctional family" was a cliché.
The Shining was written in a frenzy. Stephen King imagined the whole novel in his head while sitting up all night in the dark, in the very Colorado hotel where the story takes place. He then transcribed it (that's how he puts it) in a burst of sustained energy. He could pull that off because, even at that early point in his career, King had figured out a successful way of structuring a popular novel. The speed of its composition gives the writing a powerful flow that sweeps you along past the awkward wording.
The Shining is one of those rare novels that can burn its images--such as Room 217--into your brain. Time alone will tell, but The Shining may well turn out to be one of the best horror novels ever written. By the way, you know that film starring Jack Nicholson? Stephen King says, "I have my days when I think I gave Kubrick a live grenade on which he heroically threw his body." --Fiona Webster -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Da ich aber Fan der Stanley Kubrik-Verfilmung bin, mußte ich ja doch irgendwann zu diesem Buch greifen. Dabei mußte ich überrascht feststellen, daß Stanley Kubrik von diesem Buch nicht viel übriggelassen hatte. Dies erklärt auch, warum King von der Verfilmung nicht sehr angetan war. Denn der gesamte sozialkritische Hintergrund des Buches wurde im Film vollends weggelassen.
Dabei ist dies gerade das Entscheidende am Buch:
Es ist bei genauem Betrachten ein fast schon soziologischer Abriß einer amerikanischen Durchschnittsfamilie. Einer Familie, wo der der Vater ein notorischer zu Gewalttätigkeiten neigender Trinker ist und die Familie sich stets um die wirtschaftliche Existenz sorgen muß.
Eigentlich ist SHINING eher ein Familiendrama und die Horrorelemente treten dabei fast in den Hintergrund. Das Hotel wiederum kehrt schließlich die ganzen inneren Dämonen der Familie nach außen. Die fortwährend unterdrückten Aggressionen der Familienmitglieder kommen hier zum Ausbruch, so daß das Hotel mehr ein Spiegel der häßlichen Seiten der Familie ist. Dadurch wird das Buch zu einem Kommentar zu den soziokulturellen Defekten der amerikanischen Familie.
Da dieses Hotel außerdem in seiner Geschichte seit Bestehen von Politikern, Wirtschaftsmagnaten und auch Gangsterbossen aufgesucht wurde und dabei ständig Bluttaten begangen wurden, kann man das Overlook-Hotel fast schon als Metapher für die dunkle Seite der USA betrachten.
Aus diesem Grund ist dieses Buch auch und gerade für Leute zu empfehlen, die ansonsten keinen Horror mögen. Und da das Buch außerdem gut geschrieben ist, ist es auch ein Beleg dafür, daß Stephen King in der Tat zu den großen Schriftstellern gehört, der sich auch mit den Größten der US-amerikanischen Literatur messen lassen kann.
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