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Shine
 
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Joni Mitchell Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (19. November 2007)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Import
  • Label: Import
  • ASIN: B000ZHP7J2
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Was hat Jemand, der Alles erreicht hat und dessen legendären Tage lange zurück liegen, Neues zu erzählen?
Joni Mitchell, von Kommerz und Fremdbestimmung immer weit entfernt, schien erst in den Neunzigern wieder einen Weg für sich zu finden, was zu den sehr guten Alben "Turbulent Indigo" und "Night Ride Home" führte. Später kamen zwei weniger befriedigende Experimente mit großem Orchester, einmal mit eigenen Songs, einmal mit Jazz-Standards. Umso größer ist die Erwartung an ihr erstes Album mit neuem Material nach dem sehr artifiziellen "Taming The Tiger".
Beim ersten Hören mag man denken: "Alles sehr vertraut", was der Vor- und Nachteil des Albums ist. Schwerpunkt bilden immer noch intensive Stücke, getragen von Gitarre und Klavier und ihrer brüchigen Stimme. Klangliche Fülle geben Synthi-Flächen und geschmeidige Basslinien. Aber da ist noch mehr. Die Künstlerin hat Einflüsse aus den verschiedenen Phasen ihrer Karriere zu einem Kaleidoskop von Impulsen zusammengefügt. So erinnert "This Place" an "Sunny Sunday", ohne dessen zwingende Klarheit zu erreichen, während "One Week Last Summer" die vielschichtigen instrumentalen Arrangements von "Court And Spark" beschwört. Dazwischen bietet sie mit "If I Had A Heart" und "Bad Dreams" solide Songs im Rahmen des gewohnten. Die letzten drei Songs sind dann mit ihrer gebremsten Energie ein wenig zahnlos und gradlinig.
Frischer wirken das eigenwillige "Hana" mit brizelnden Elektroniksounds und das treibende "Night Of The Iguana", auch wenn die verzerrten Gitarrensounds etwas fremd wirken. Der Blick zurück gipfelt in einem seltsam zerstreuten "Big Yellow Taxi", das nur am Denkmal des Originals kratzt.

Trotz beeindruckender ist das Album nicht frei von Schwächen.
Textlich bleibt das alte Problem. Wenn sie über Gefühle und Menschen singt berühren ihre Texte, doch bei Gesellschaftskritik wird sie platt und verhärtet. Waren die eindringlichen Charakterstudien früher ihr größtes Talent, so scheint sie über die Jahre mit der Welt als ganzes im Unreinen zu sein. Das führt, wie auch auf früheren Alben, zu Stücken, die mit undifferenzierter Kritk gegen Alles und Jeden um sich schlagen. Leider verliert sie bei diesen Stücken jegliche lyrische Qualität.
Zweiter Wehrmutstropfen ist der ungelenke Umgang mit elektronischen Sounds, die sie quasi-orchestral einsetzt, um "Court And Spark"-ähnliche Passagen zu gestalten. Leider klingen vor allem die künstlichen Flötensounds wie aus einem billigen japanischen Keyboard. Hier fehlt ihr sowohl die Souveränität einer Laurie Anderson als auch die Konsequenz von "Taming The Tiger", wo sie sich ganz der elektronischen Ästhetik verschrieben hatte. Hier wirken diese Elemente häufig wie störende Spielereien, die den Sound eher zerstreuen als verstärken.

Trotzdem: "Shine" ist ein entspanntes Alterswerk, dass den Fans neue Songs von gewohnt hoher Qualität bietet, und doch bleibt ein sehnsüchtiger Blick zu den Siebzigern, als die Künstlerin einige der größten Alben der Rockgeschichte geschrieben hat. Material von derart radikaler Intensität und Zeitlosigkeit ist ihr nach den Siebzigern nur noch teilweise gelungen.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mitchell- Lichter 8. Oktober 2007
Von Wom Taits
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Auch ich habe die Hoffnung niemals aufgegeben, dass J.M. es nochmals schafft, ein Album aus reiner, dichter akustischer Atmosphäre zu produzieren,ohne Einsatz all der elektronischen Mittelchen mit denen man heute Musik untermalen oder begleiten kann. Vielleicht liegt es auch daran, dass der musikalische Komos im Alter der Art gefüllt ist, dass den puristischen Anfängen einfach kein Platz mehr eingeräumt werden kann.
Doch trotz allem schafft J.M. wieder ein Songwriting der extra Klasse hinzulegen in einer Qualität, die Song für Song spürbar ist. Die Kritik an Texten geht in Ordnung. Gesellschaftskritik war aber nie Ihre vordergründigstes Leitmotiv. Ihr Ding waren immer Gefühle, Menschen und Natur. Das vorliegende Album ist nicht ihr stärkstes und schon garnicht ihr schlechtestes. Es ist was es ist: Ein Joni Mitchell- Album wie es nur Joni Mitchel machen kann. Klarer Kauf, nicht nur für Fans!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine Dezemberplatte 13. Februar 2008
Von Toff
Format:Audio CD
Während das 2007er Comeback der Eagles allenthalben zelebriert wird, ist die größte lebende amerikanische Songwriterin auf leiseren Sohlen zurückgekehrt aus dem selbstgewählten Exil der Musikbusiness-Verweigerung. Für mich ist das die wesentlich größere Überraschung, und "Shine", ihr erstes Album mit neuem Material seit 1998, läßt kaum Wünsche offen. Okay, die ersten Lieder, insbesondere der instrumentale Opener, kommen ein wenig prätentiös daher, doch spätestens mit dem Einsatz von Brian Blades butterweichen Drums bin ich dieser Platte verfallen. "Shine" ist eine Dezemberplatte, die mich umhüllt wie eine wohlig wärmende Wolldecke, die Trost und Zuversicht spendet. Joni brilliert als Multiinstrumentalistin an Piano, el. und ak. Gitarren, scheut sich auch nicht, 80er-Jahre-Synthis einzusetzen, die den atmosphärischen Arrangements oft ein ambivalentes Flair geben, ist für Produktion und Art Direction verantwortlich und für alle Kompositionen sowieso. Faszinierend, wie sich ihre Stimme mit mittlerweile 64 Jahren gewandelt hat - ein reifes, brüchiges Timbre, dem man sich kaum entziehen kann. Mit dem 7 1/2-minütigen Titelstück liefert sie nachgerade einen der Übersongs des Jahres, unfaßbar, wie sie mich damit vom ersten Ton an in eine bessere, gütigere Welt entführt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
shine
es ist nur soviel zu schreiben, dass allein der Titelsong der ganzen CD die 5 Sterne einbringt. Der Song ist unglaublich was Text und Musik sowie Gesangsausdruck angeht. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Detlef Pieczonka veröffentlicht
neues von joni mitchell
alben von joni mitchell sind immer wieder und immer noch eine spannende angelegenheit. ihr musikalischer wandlungsprozeß hat sie über die jahre ihres schaffens nun also... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Januar 2008 von J. Segger
Getragen und gemessen
Ja, es ist in der Tat enttäuschend, das bei der Instrumentierung auf billigste Keyboardsounds zurückgegriffen wurde und beinahe jedes Stück in der gleichen Tonart... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Januar 2008 von kyjoi
Peinlich - im Hinblick auf Vergangenes
Nachdem ich jede Joni Mitchell Platte habe und selbst ihren Rock-Aufnahmen aus den 80ern noch etwas abgewinnen kann, ist diese CD leider zum ersten Mal peinlich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. November 2007 von korgo
Großartig
Ich habe aber vor "Shine" keine CD (oder Platte) von Joni Mitchell gekauft. Ich fand sie immer ganz nett, vor allem, weil sie in Ihrem Genre einen "irgendwie" qualitative Ausnahme... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. November 2007 von W. Kirchhoff
Es lebe die (gute) Musik.
Weiter so, gute Frau!!!

Es wird eng. Sehr eng. Ein-Tönig.

Vielen Dank, Frau Jonni Mitchell für Ihre Vielfalt und Ihren Mut. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. November 2007 von Daniela Kriener
Eigentlich nicht besonders...
... aber warum hört man die Scheibe immer wieder? Joni hat wohl eine Gabe selbst einfache (fast billige) Kompositionen in eine besondere Aura zu ziehen, musikalisch dann etwas... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Oktober 2007 von Dr. Jürgen Niebling
Besuch der Alten Dame
Wirklich schlechte CDs hat Joni Mitchell nie gemacht, sondern sich tatsächlich immer weiter entwickelt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. September 2007 von Robert Fischer
Joni - "Eine der großen Künstlerinnen unserer Zeit"
Wenn die große - mittlerweile auch schon etwas ältere - Dame der Musik nun doch noch eine neue CD herausbringt, lacht einem das Herz. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. September 2007 von Jürgen Naeve
Woman of Heart, Mind and Soul
Lange Zeit schien es so, als ob Joni Mitchell endgültig der Musik abgeschworen hätte. Zu tief saß die Verärgerung über die erschreckenden... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. September 2007 von N. Schönebäumer
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