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Shin Megami Tensei: Lucifer's Call
 
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Shin Megami Tensei: Lucifer's Call

von UBI Soft
PlayStation2  USK ab 12 freigegeben
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)

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Informationen zum Spiel

  • Plattform:   PlayStation2
  • USK-Einstufung: USK ab 12 freigegeben
  • Medium: Videospiel
  • Sprache: Deutsch, Deutsch, Deutsch
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Produktmerkmale

  • gebraucht - gut

Produktinformation

  • ASIN: B0009PND7S
  • Erscheinungsdatum: 30. Juni 2005
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 10.229 in Games (Siehe Top 100 in Games)

Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

Bei Shin Megami Tensei: Lucifer's Call handelt es sich um den dritten Teil der Shin Megami Tensei-Serie, die ihren Ursprung auf dem Super Nintendo System hat.
Das Spiel ist angesiedelt im post-apokalyptischen Tokio. Fast die gesamte Menschheit wurde von einer globalen Katastrophe namens "Die Empfängnis" ausgelöscht. Jetzt fallen die dämonischen Streitkräfte in die Welt ein. Das Schicksal des Planeten lastet auf den Schultern eines einzigen Jungen, der die dämonische Invasion bekämpfen und dadurch die Erde vor ihrer Zerstörung retten muss. Der junge Held wird im Spiel mehr als einhundert verschiedene Dämonen treffen und kann aus diesen das beste und mächtigste Team zusammenstellen. Diese Dämonen können zudem miteinander verschmolzen werden, um neue Dämonen-Spezies zu erschaffen.

Features:
* Der Held wird darüber hinaus die Macht des Megatama besitzen, kleine Parasiten, die ihm selbst dämonische Kräfte verleihen. All diese Dinge fügen dem vielschichtigen Kampfsystem von Shin Megami Tensei: Lucifer's Call taktischen Tiefgang zu
* Die Spieler werden sich am Umfang des Spieles mit über fünfzig Stunden Spielzeit erfreuen
* Das gesamte Spiel wird deutsch lokalisiert
* In der Gastrolle: Dante aus der berühmten Devil May Cry Serie.

Produktbeschreibungen

Komplett mit Handbuch in original Hülle mit Cover. Hülle weist leichte Gebrauchspuren auf. leichte Gebrauchspuren auf CD gesehen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Macht einfach süchtig!, 17. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Shin Megami Tensei: Lucifer's Call (Videospiel)
Ich sehe gerade > Amazon.de-Verkaufsrang 1.666

Na, wenn das mal kein Zeichen ist! Im Falle von „Shin Megami Tensei: Lucifers Call“ ein gutes Zeichen. Rein von der Geschichte wird der Spieler ziemlich im Unklaren gehalten, warum die altbekannte Welt sich verändert hat. Immerhin wird im Spiel auch unser Alter Ego darauf hingewiesen, wie fremd im doch alles erscheinen muss. Nach der „Konzeption“ inklusive der Zerstörung der meisten/aller Menschen, wird eine neue Welt erschaffen. Tokio ist diese Zwischenwelt, eine hohle Sphäre, in dem sich der Held aufhält. Aber nicht alleine, neben den Menschen, die sich in einem seltsamen Krankenhaus aufhielten, sind noch diverse Dämonenherden unterwegs. Für reine Menschen (darunter Freunde unseres Helden) kein angenehmes Pflaster. Der Held muss sich weniger Sorgen machen, wurde er doch „manipuliert“ ... ein Insekt (Magatama genannt) wird dem Knaben eingesetzt und so ist er nicht mehr das was er war. Das berührt den Spieler kaum, da die Hauptfigur blaß erscheint, kein Vergleich zu Tidus aus FFX. Der plapperte los, wie ein Wasserfall, während unser namenloser Held (den Namen vergibt man selbst) kaum etwas von sich gibt. Überhaupt – gigantische Sequenzen mit herzzerreißender Theatralik wird man hier nicht zu Gesichte bekommen. Es geht direkt los, keine Umstände bitte oder Verzögerungen.

So prügelt man sich rundenbasierend durch das Hospital ... dem veränderten Hospital. Man sucht Gesundheit und Speicherplätze verzweifelt, aber bald wird das Schema klar. Es ist die härtere, aber auch interessantere Variante von FFX. Dort konnte man an Speicherpunkte speichern und schon waren alle wieder geheilt – in SMT nicht, da bleibt der Magie-Balken auf low, die Gesundheit ist auch nicht besser geworden. Das gilt auch für das Aufleveln. In anderen RPGs wird dann die Gesundheit hergestellt ... nicht bei SMT, da mag man mehr potentielle Gesundheitspunkte haben, aber man ist noch immer angeschlagen. Mit der Zeit kann man die Gesundheit automatisch auffrischen lassen (was aber eine Fähigkeit ist, die man sich erkämpfen muss) oder Magiepunkte mit anderen Charakteren teilen. Bis dahin sollte man fleissig Macca (Geld) sammeln, um Items zu kaufen. Auch hier der Unterschied zu FFX – dort konnte man Millionär werden, warum sollte man auch einkaufen? In SMT ist es zwingend notwendig einzukaufen, oder so mancher Besuch in dämonenverseuchten Gegenden wird bitter. Man darf sich auch global heilen lassen, das kostet aber auch wieder Macca. Oder tauscht Edelsteine ein, damit man Mitama kaufen kann (eine spezielle Art von Dämonen zum Verbessern der von Charakterwerten; bei Fusion). Man kann dort auch einen Element-Dämon kaufen, der meine bestehenden Dämonen – sofern kompatibel – die Stufe ändert, diesmal innerhalb einer Gattung. Und überhaupt – was meine ich mit Fusion? Nun, das ist das Grundelement bei SMT – zuerst rekrutiert man Dämonen. Entweder schliessen sich diese von selbst an, oder man kann versuchen diese zu überreden. Das kann kosten, entweder Gesundheitspunkte, Gegenstände oder Macca. Natürlich wird man vorher gefragt, nicht bestohlen. Nur klappt es mitunter nicht – wenn man Glück hat, dann bekommt man wenigstens einen Gegenstand. Und ... man rekrutiert meist im Kampf. Wenn nun drei Gegner da sind und ich spreche Nummero Uno an, dann ist Nummer 3 erbost ... „Meinen Freund belästigst du nicht!“. Also muss man 2 Gegner beseitigen und schon verhandelt man ... wenn Kagutsuchi korrekt steht. Er/Es ist das Zentrum dieser Welt, eine Art Energiequelle, Sonne und Mond gleich. Wenn die Kagutsuchi-Stellung voll ist (also am hellsten), dann sind die Dämonen unansprechbar und stärker. Bei Neu (also am dunkelsten) sind die Dämonen schwächer, aber gar nicht zugänglich. Bei Stellung 6/8 bzw 7/8 ist es am besten mit den Dämonen zu verhandeln. So holt man sich die eigene Party, welche hoffentlich stark genug ist, um den Gegnern das finstere Licht auszublasen. Man kann dann die „gesammelten“ Dämonen fusionieren und einen stärkeren Dämon erschaffen – aus 2 mach 1. Das räumt auf und gibt neue Möglichkeiten. Der Level dieses Dämons darf aber nicht den eigenen Level übersteigen, sonst wird geblockt. In einem Kompendium werden alle Dämonen aufgeführt, welche man gesammelt hat. Wenn man also den Dämon Eligor verloren hat (entweder gekickt oder fusioniert), dann kann man ihn kaufen ... oder wieder anwerben, was deutlich günstiger ist. Wer sich nun auf den Kopf schlägt, wie komplex das Spiel ist – man versteht es schnell. Gerade diese Komplexität und Unverhersehbarkeit während eines simplen Kampfes machen den Reiz des Spiels aus. Entweder ist man so dominierend, dass die Gegner fliehen ... manche gehen hingegen in die letzte Reserve und detonieren. Oder man vermöbelt eine gegnerische Gruppe und der letzte Gegner bettelt um sein Leben. Senkt man seine Deckung gibt es Geld oder Gegenstände ... vielleicht hat der Gegner auch geflunkert und attackiert erneut. Auch dabei – die eigene Gruppe. Versuche ich einen Gegner zu überreden, kommen „meine“ Dämonen zur Hilfe. Das geht über belästigen, nerven, einschüchtern bis beschwichtigen (abhängig vom Dämon). Mal kann der Gegner Damen nichts abschlagen oder kleine Feen sind fürchterlich pikiert über das unverfrorene Anbaggern. Ist einer meiner Dämonen verwirrt, dann kann kann es sein, dass er nicht mehr kämpft, aber den Gegner anplappert. Der ist dann temporär verwundert.

In Nebenquests kämpft man sich durch das Amala-Netzwerk oder wird in den Kalpa-Labyrinthen gefordert. Man muss diese nicht besuchen, aber man kann mitunter spezielle Dämonen kaufen, welche zwar teuer, aber mit Super-Fähigkeiten ausgestattet sind. So absorbiert Pisaca das Gesundheits- und Magiepunkte vom Gegner. Damit habe ich den zweiten Scheusal erledigt, denn dieser hatte dann keine Magiepunkte mehr, versuchte aber zu zaubern. Pech gehabt, Kampf gewonnen. Das sind dann die Momente, wo man sich gut fühlt, weil es realistisch ist – in welchen Spiel hat der Gegner plötzlich keine Energie mehr oder Munition? In SMT eben schon, das nenne ich taktisches Kämpfen. Das SMT-Kampfsystem ist einfach eine Perle!

Grafisch gefällt das Spiel auch, weil es eben nicht so massiv detailiert ist. Die Charaktere sind mitunter sehr gut gelungen, der optische Eindruck ist einfach, aber hochwertig. Dazu ein sehr hoher Suchtfaktor, man wird einfach nicht fertig. Klasse!

Kaufempfehlung für RPG-Fans!

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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Endlich mal wieder etwas Neues!, 27. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Shin Megami Tensei: Lucifer's Call (Videospiel)
Die Überschrift zeigt schon den größten Pluspunkt des Spiels. Es ist mal etwas Anderes. In einer Zeit, in der die Entwickler für gewöhnlich mehr auf Grafik als auf spielerische Tiefe und Inhalt achten (siehe FFX;FFX-2), taucht endlich wieder ein Spiel auf, dass auf Grund eines neuen Kampfsystems und einer wirklich sehr guten Story auftrumpft.

STORY:
Der Protagonist ist ein Schüler, der zu Beginn der Handlung seine Lehrerin im Krankenhaus besuchen möchte. Dies tut er auch, es gibt nur einen Haken. Als er im Krankenhaus ankommt, ist dieses wie leergefegt. Auf der Suche nach seiner Lehrerin findet der Protagonist in den Kellerräumen einen Mann, der von der "Konzeption" spricht, dem Weltuntergang, der nötig ist, so dass der Planet neu geboren werden kann. Dabei müssen alle Menschen sterben, so soll es auch dem Protagonisten ergehen, aber im letzten Moment wird er von seiner Lehrerin gerettet. Diese, so stellt es sich heraus, gehört zu den führenden Kräften, die den Weltuntergang herbeiführen. Kurz darauf, auf dem Dach des Krankenhauses, bekommt der Protagonist das Wichtigste erklärt(vor allem,dass er auserwählt ist zu überleben), wird Zeuge der "Konzeption" und wird bewusstlos. Als er wieder aufwacht scheinen alle Menschen tot. Der Protagonist bekam von einem mysteriösen Mädchen, während seiner geistigen Abstinenz, einen eigenartigen Käfer eingepflanzt, welcher ihn zum Dämonen und damit kampffähig macht. Hier startet nun das eigentliche Spiel, wobei der Spieler das endliche Ziel selbst wählt, Welt retten oder Welt zerstören (Es gibt 6 verschiedene Endings).

MITSTREITER:
Der Protagonist ist der einzige individuelle Charakter, der für den Spieler am Kampf teilnimmt. Es sind ja alle anderen Menschen tot. Aber wie nun gegen die vielen, großen, bösen Dämonen bestehen? Das ist doch allein sicherlich zu schwer. --> Korrekt!
Deshalb hat der Protagonist die Möglichkeit, während eines Kampfes Dämonen anzuwerben. Dies macht man, indem man sie mit Geld, Objekten oder/und Lebensenergie bezahlt, des Weiteren müssen manche Dämonen auch im Gespräch überzeugt werden. Ist man erfolgreich, so schließt sich das betreffende Monster der Gruppe an und kämpft fortan an der Seite des Protagonisten. Die meisten Dämonen haben Stärken und Schwächen, so ist zB eine Wasser/Eis-Attacke sehr effektiv gegen ein Feuerdämonen, einem Eisdämonen wird man damit aber nicht viel anhaben können. Daher ist es wichtig, viele verschiedene Dämonen zu rekrutieren. Ferner ist es möglich, seine Dämonen zu fusionieren, so erhält man dann noch mächtigerere Wesen.

KAMPFSYSTEM:
Das Kampfsystem vereinigt Bewährtes und Neues. Der Kampf läuft rundenbasiert ab, dabei bekommt der Spieler zu Beginn einer Kampfrunde eine bestimmte Anzahl von Kampfmarken, entsprechend der Anzahl der eigenen Kämpfer. Gewöhnlicherweise verbraucht ein Angriff eine Marke. Es gibt aber Ausnahmen, und diese verleihen dem Spiel einen strategischen Schwerpunkt(was in meinen Augen sehr erfreulich ist). Attackiert man einen Dämonen mit einem Befehl, gegen den er schwach ist, landet man einen Volltreffer oder lässt man einen eigenen Dämon eine Runde pausieren, so verbraucht man nur eine halbe Kampfmarke. Verfehlt man den Feind aber oder ist dieser immun gegen einen Angriff, so kostet die Attacke ganze zwei Angriffsmarken. Man darf solange angreifen, bis man alle Marken verbraucht hat, danach ist der Feind dran und die gesamte Prozedur wiederholt sich. Eine weitere Besonderheit ist das sofortige Game Over, sollte der Protagonist im Kampf sterben. Zudem ist der Protagonist der Einzige, der das Privileg besitzt, Objekte einsetzen zu können. Die zwei letztgenannten Punkte verleihen dem Spiel weiteren taktischen Tiefgang. Es ist wirklich wichtig, die Schwächen des Gegners zu Nutzen, da man sonst nur wenige Chancen hat zu bestehen.

MAGATAMA:
Das sind die Käfer, die den Protagonisten zum Dämonen werden lassen. Man fängt mit einem an und kann im Laufe des Spiels ca. 30 Stück sammeln. Jeder hat seine eigenen Vor- und Nachteile, bringt dem Protagonisten andere Attacken bei und verändert seinen Status auf eigene Weise. Dabei kann immer nur einer der Käfer gleichzeitig genutzt werden.

STATUS/LEVELAUFSTIEG:
Bei Levelaufstiegen des Protagonisten erhält man Punkte, bei jedem Aufstieg einen, die man auf die einzelnen Statuswerte(Kraft,Magie,Vitalität,Beweglichkeit,Glück) verteilen kann. Es entsteht so die Möglichkeit, den Protagonisten individuell zu gestalten. Des Weiteren kann es sein, dass der angelegte Käfer eine neue Attacke beibringt.
Bei einem Level-up eines Dämonen steigt der Status ebenfalls um einen Punkt, welcher Wert aber steigt bleibt dem Zufall überlassen, wobei es bei manchen Dämonen wahrscheinlicher ist, dass gewisse Werte öfter erhöht werden, so wird eine Fee nur selten mehr Kraft erhalten, dafür aber häufig in ihrer Magie steigen. Dämonen können ebenfalls beim Aufstieg neue Attacken erlernen. Eine letzte Besonderheit ist, dass manche Dämonen sicg auf einem bestimmten Level zu einem mächtigeren Dämon weiterentwickeln.

GRAFIK/MUSIK:
Die Grafik ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber sehr interessant, sie erinnert stellenweise ein wenig an die Cell-Shading-Grafik. Wenn man sich aber erstmal zurechtgefunden hat, dann erfreut man sich an einer Grafik, die zwar nicht mit Final Fantasy konkurrieren kann, aber doch sehr schön anzuschauen ist. Grafikfehler sind nahezu nicht verhanden. Besonders gelungen ist das Design der Dämonen. Dieses ist abwechselungsreich und in der Idee sehr kreativ. Ist zum Beispiel einer der ersten Bosse der Sensenmann, aber nicht im schwarzen Mäntelchen, sondern im roten Torero-Kostüm mit Florett und rotem Tuch, wirklich sehr gelungen. :)
Leider wirkt die Umgebung, auch auf Grund der nicht-vorhandenen Menschen, hin und wieder etwas steril. Wo es aber grafisch ein Minus ist, so trägt es sehr gelungen zum Untergangsszenario und der damit verbundenen Einsamkeit bei.
Der Sound ist durchweg gelungen. Schon das Hauptmenü wird von sehr angenehmer Pianomusik begleitet. Während des Spiels wird eine Palette von Musik gespielt, die sehr atmosphärisch ist und von ruhig über mysteriös bis antreibend alles abdeckt, aber niemals auf die Nerven geht. Einzig das Fehlen der Sprachausgabe ist hier negativ zu verzeichnen, da es ohne einfach nicht zeitgemäß ist und zur Sterilität beiträgt.

ZIELGRUPPE:
Sofern man sich ein wenig Mühe gibt, die Eigenheiten des Spiels zu verinnerlichen und über etwas Grips verfügt, kann man dieses Spiel spielen. Der Schwierigkeitsgrad lässt sich wählen (normal oder schwer) und ist auf erstgenannter Stufe sehr einsteigerfreundlich. Die Anleitung führt den Spieler durch die ersten 60 Minuten des Spiels an der Hand, was einem sehr hilft und eine gute Grundlage darstellt.

FAZIT:
Wer mal Lust auf ein neuartiges Rollenspiel hat, der kann beruhigt zugreifen, zudem es ein echtes Schnäppchen ist.

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der Anfang ist das Ende der Welt, 10. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Shin Megami Tensei: Lucifer's Call (Videospiel)
Die Konzeption, die Wiedergeburt der Welt, nachdem sie zerstört wurde, ist der Anfang des wirklichen Spielgeschehens in "Lucifer's Call"
Eigentlich wollten sie ihre Lehrerin im Krankenhaus besuchen, doch daraus wurde nicht, da ihre Lehrerin erstens nicht krank ist, und zweitens das Ende der Welt dazwischen gekommen ist. In der neuen Welt werden sie in einen Dämonen verwandelt und das Spiel beginnt.
Das erste was sie bei "Shin Megami Tensei: Lucifer's Call" bemerken ist, das etwas fehlt. Und zwar eine Sprachausgabe ;-)
Das Charakterdesign ist extrem abgefahren, was man schon allein am Hauptcharakter erkennt, der etwas wie ein grün-leuchtendes
Ganzkörpertattoo auf der Haut hat. Wenn sie zu hohen Schaden nehmen färbt sich das Tattoo langsam rot, bis es bei sehr hohem Energieverlust sogar zu blinken anfängt. Das Endzeitszenario ist mal etwas erfrischend anderes und lässt das Spiel nicht langweilig erscheinen. Die Story ist sehr linear und wird von einigen kleinen Minispielen und Sidequests unterstüzt. Um Grunde geht es darum: Viele verschiedene Leute haben viele verschiedene Vorstellungen wie die neue Welt, die Wiedergeburt, sein soll. Nach und nach helfen sie den Leuten und entscheiden sich, welcher Ideologie sie dienen. Daraus folgt nicht nur eine Unterschiedliche Reaktion der Charaktere, je nach welcher Ideologie sie sich anschließen, sondern auch bis zu sechs verschiedenen Enden. Der Sound ist immer passend und oft rockig ausgelegt. Ohrwürmer sind unter anderem in der Amala-Welt vorhanden. Eine tragische, mysteriöse, monotone Melodie, die immer dann auftritt, wenn sie mit ihrem Auftragsgeber reden. Das Kampfsystem ist das Kernstück. Was am Anfang wirkt wie ein Final-Fantasy Abklatsch, entpuppt sich im Nachhinein als raffiniertes, rundenbasiertes Kampfsystem. Normalesweise hat jeder deiner Charakter eine Kampfrunde und mit jeder Aktion wird eine Runde verbraucht. Wenn man die Schwächen des Gegners ausnutzt, oder ihn kritisch trifft, verbraucht man jedoch nur eine halbe Runde, wobei eine Nagativierung ihrer Attacken, zwei Runden nimmt. Wenn man sich geschickt anstellt, kann man den Gegner in einer Phase niedermetzeln. Dabei helfen ihnen über 50 verschiedene magische Attacken und fast die gleiche Anzahl physischer Attacken. Rüstungen oder Waffen sind nicht vorhanden. Neue Attacken lernen sie durch sogenannte "Magatamas". Diese wurmähnlichen Dämonen geben ihnen verschiedene Resistenzen und Schwächen und lassen sie neue Attacken lernen, die sie beim Level-Up speichern, oder einfach fallen lassen können. Man kann die Attacken der Magatamas nur nacheinander lernen. Man muss zuerst die erste lernen, bevor die zweite freigeschaltet wird, was jedoch nicht weiter den Spielfluß stört. Sie können bis zu drei Dämonen in ihrem Team haben und weitere neun als Ersatz mit sich führen. Auch die Dämonen lernen beim Level-Up neue Attacken und verbessern ihre Abilities. Sie können jedoch keine Dämonen beherrschen, die ein höheres Level haben als sie. Zudem können sie gefangene Dämonen zu einem neuen, stärkeren Monster fusionieren. Monster "fangen" sie, indem sie sie bestechen. Sie können unter der Option "Reden" versuchen den Dämonen für ihr Team zu gewinnen. Manchmal nehmen die Dämonen jedoch auch alles, was sie ihnen anbieten und hauen dann ab, oder schließen sie sich ihnen freiwillig an.
Leider stören der hohe Schwierigkeitsgrad bei vielen Endgegnern und manchen Rätseln den Spielfluß. Schon bei einem der ersten Endgegner "Matador", ist eine Auflevelorgie unerlässlich. Dafür freut man sich nach dem Besiegen umso mehr und das Spiel geht ne ganze Weile fair weiter.
Die Grafik ist ein schlichter Cel-Shading Look und passt zum gesamten Look des Spiels. Videosequenzen sind leider nicht vorhanden aber eine sehr gute deutsche Synchronisierung und über 50 Stunden Spielspaß, machen das Spiel rundum zum besten RPG seit langer Zeit.

Grafik: 81%
Sound: 90%
Einsteigerfreundlich: 67%
Spielspaß: 91%

Ein Pflichtkauf

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