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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Macht einfach süchtig!,
Rezension bezieht sich auf: Shin Megami Tensei: Lucifer's Call (Videospiel)
Ich sehe gerade > Amazon.de-Verkaufsrang 1.666 Na, wenn das mal kein Zeichen ist! Im Falle von „Shin Megami Tensei: Lucifers Call“ ein gutes Zeichen. Rein von der Geschichte wird der Spieler ziemlich im Unklaren gehalten, warum die altbekannte Welt sich verändert hat. Immerhin wird im Spiel auch unser Alter Ego darauf hingewiesen, wie fremd im doch alles erscheinen muss. Nach der „Konzeption“ inklusive der Zerstörung der meisten/aller Menschen, wird eine neue Welt erschaffen. Tokio ist diese Zwischenwelt, eine hohle Sphäre, in dem sich der Held aufhält. Aber nicht alleine, neben den Menschen, die sich in einem seltsamen Krankenhaus aufhielten, sind noch diverse Dämonenherden unterwegs. Für reine Menschen (darunter Freunde unseres Helden) kein angenehmes Pflaster. Der Held muss sich weniger Sorgen machen, wurde er doch „manipuliert“ ... ein Insekt (Magatama genannt) wird dem Knaben eingesetzt und so ist er nicht mehr das was er war. Das berührt den Spieler kaum, da die Hauptfigur blaß erscheint, kein Vergleich zu Tidus aus FFX. Der plapperte los, wie ein Wasserfall, während unser namenloser Held (den Namen vergibt man selbst) kaum etwas von sich gibt. Überhaupt – gigantische Sequenzen mit herzzerreißender Theatralik wird man hier nicht zu Gesichte bekommen. Es geht direkt los, keine Umstände bitte oder Verzögerungen. So prügelt man sich rundenbasierend durch das Hospital ... dem veränderten Hospital. Man sucht Gesundheit und Speicherplätze verzweifelt, aber bald wird das Schema klar. Es ist die härtere, aber auch interessantere Variante von FFX. Dort konnte man an Speicherpunkte speichern und schon waren alle wieder geheilt – in SMT nicht, da bleibt der Magie-Balken auf low, die Gesundheit ist auch nicht besser geworden. Das gilt auch für das Aufleveln. In anderen RPGs wird dann die Gesundheit hergestellt ... nicht bei SMT, da mag man mehr potentielle Gesundheitspunkte haben, aber man ist noch immer angeschlagen. Mit der Zeit kann man die Gesundheit automatisch auffrischen lassen (was aber eine Fähigkeit ist, die man sich erkämpfen muss) oder Magiepunkte mit anderen Charakteren teilen. Bis dahin sollte man fleissig Macca (Geld) sammeln, um Items zu kaufen. Auch hier der Unterschied zu FFX – dort konnte man Millionär werden, warum sollte man auch einkaufen? In SMT ist es zwingend notwendig einzukaufen, oder so mancher Besuch in dämonenverseuchten Gegenden wird bitter. Man darf sich auch global heilen lassen, das kostet aber auch wieder Macca. Oder tauscht Edelsteine ein, damit man Mitama kaufen kann (eine spezielle Art von Dämonen zum Verbessern der von Charakterwerten; bei Fusion). Man kann dort auch einen Element-Dämon kaufen, der meine bestehenden Dämonen – sofern kompatibel – die Stufe ändert, diesmal innerhalb einer Gattung. Und überhaupt – was meine ich mit Fusion? Nun, das ist das Grundelement bei SMT – zuerst rekrutiert man Dämonen. Entweder schliessen sich diese von selbst an, oder man kann versuchen diese zu überreden. Das kann kosten, entweder Gesundheitspunkte, Gegenstände oder Macca. Natürlich wird man vorher gefragt, nicht bestohlen. Nur klappt es mitunter nicht – wenn man Glück hat, dann bekommt man wenigstens einen Gegenstand. Und ... man rekrutiert meist im Kampf. Wenn nun drei Gegner da sind und ich spreche Nummero Uno an, dann ist Nummer 3 erbost ... „Meinen Freund belästigst du nicht!“. Also muss man 2 Gegner beseitigen und schon verhandelt man ... wenn Kagutsuchi korrekt steht. Er/Es ist das Zentrum dieser Welt, eine Art Energiequelle, Sonne und Mond gleich. Wenn die Kagutsuchi-Stellung voll ist (also am hellsten), dann sind die Dämonen unansprechbar und stärker. Bei Neu (also am dunkelsten) sind die Dämonen schwächer, aber gar nicht zugänglich. Bei Stellung 6/8 bzw 7/8 ist es am besten mit den Dämonen zu verhandeln. So holt man sich die eigene Party, welche hoffentlich stark genug ist, um den Gegnern das finstere Licht auszublasen. Man kann dann die „gesammelten“ Dämonen fusionieren und einen stärkeren Dämon erschaffen – aus 2 mach 1. Das räumt auf und gibt neue Möglichkeiten. Der Level dieses Dämons darf aber nicht den eigenen Level übersteigen, sonst wird geblockt. In einem Kompendium werden alle Dämonen aufgeführt, welche man gesammelt hat. Wenn man also den Dämon Eligor verloren hat (entweder gekickt oder fusioniert), dann kann man ihn kaufen ... oder wieder anwerben, was deutlich günstiger ist. Wer sich nun auf den Kopf schlägt, wie komplex das Spiel ist – man versteht es schnell. Gerade diese Komplexität und Unverhersehbarkeit während eines simplen Kampfes machen den Reiz des Spiels aus. Entweder ist man so dominierend, dass die Gegner fliehen ... manche gehen hingegen in die letzte Reserve und detonieren. Oder man vermöbelt eine gegnerische Gruppe und der letzte Gegner bettelt um sein Leben. Senkt man seine Deckung gibt es Geld oder Gegenstände ... vielleicht hat der Gegner auch geflunkert und attackiert erneut. Auch dabei – die eigene Gruppe. Versuche ich einen Gegner zu überreden, kommen „meine“ Dämonen zur Hilfe. Das geht über belästigen, nerven, einschüchtern bis beschwichtigen (abhängig vom Dämon). Mal kann der Gegner Damen nichts abschlagen oder kleine Feen sind fürchterlich pikiert über das unverfrorene Anbaggern. Ist einer meiner Dämonen verwirrt, dann kann kann es sein, dass er nicht mehr kämpft, aber den Gegner anplappert. Der ist dann temporär verwundert. In Nebenquests kämpft man sich durch das Amala-Netzwerk oder wird in den Kalpa-Labyrinthen gefordert. Man muss diese nicht besuchen, aber man kann mitunter spezielle Dämonen kaufen, welche zwar teuer, aber mit Super-Fähigkeiten ausgestattet sind. So absorbiert Pisaca das Gesundheits- und Magiepunkte vom Gegner. Damit habe ich den zweiten Scheusal erledigt, denn dieser hatte dann keine Magiepunkte mehr, versuchte aber zu zaubern. Pech gehabt, Kampf gewonnen. Das sind dann die Momente, wo man sich gut fühlt, weil es realistisch ist – in welchen Spiel hat der Gegner plötzlich keine Energie mehr oder Munition? In SMT eben schon, das nenne ich taktisches Kämpfen. Das SMT-Kampfsystem ist einfach eine Perle! Grafisch gefällt das Spiel auch, weil es eben nicht so massiv detailiert ist. Die Charaktere sind mitunter sehr gut gelungen, der optische Eindruck ist einfach, aber hochwertig. Dazu ein sehr hoher Suchtfaktor, man wird einfach nicht fertig. Klasse! Kaufempfehlung für RPG-Fans! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Endlich mal wieder etwas Neues!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Shin Megami Tensei: Lucifer's Call (Videospiel)
Die Überschrift zeigt schon den größten Pluspunkt des Spiels. Es ist mal etwas Anderes. In einer Zeit, in der die Entwickler für gewöhnlich mehr auf Grafik als auf spielerische Tiefe und Inhalt achten (siehe FFX;FFX-2), taucht endlich wieder ein Spiel auf, dass auf Grund eines neuen Kampfsystems und einer wirklich sehr guten Story auftrumpft. STORY: MITSTREITER: KAMPFSYSTEM: MAGATAMA: STATUS/LEVELAUFSTIEG: GRAFIK/MUSIK: ZIELGRUPPE: FAZIT: Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Anfang ist das Ende der Welt,
Von
Rezension bezieht sich auf: Shin Megami Tensei: Lucifer's Call (Videospiel)
Die Konzeption, die Wiedergeburt der Welt, nachdem sie zerstört wurde, ist der Anfang des wirklichen Spielgeschehens in "Lucifer's Call"Eigentlich wollten sie ihre Lehrerin im Krankenhaus besuchen, doch daraus wurde nicht, da ihre Lehrerin erstens nicht krank ist, und zweitens das Ende der Welt dazwischen gekommen ist. In der neuen Welt werden sie in einen Dämonen verwandelt und das Spiel beginnt. Das erste was sie bei "Shin Megami Tensei: Lucifer's Call" bemerken ist, das etwas fehlt. Und zwar eine Sprachausgabe ;-) Das Charakterdesign ist extrem abgefahren, was man schon allein am Hauptcharakter erkennt, der etwas wie ein grün-leuchtendes Ganzkörpertattoo auf der Haut hat. Wenn sie zu hohen Schaden nehmen färbt sich das Tattoo langsam rot, bis es bei sehr hohem Energieverlust sogar zu blinken anfängt. Das Endzeitszenario ist mal etwas erfrischend anderes und lässt das Spiel nicht langweilig erscheinen. Die Story ist sehr linear und wird von einigen kleinen Minispielen und Sidequests unterstüzt. Um Grunde geht es darum: Viele verschiedene Leute haben viele verschiedene Vorstellungen wie die neue Welt, die Wiedergeburt, sein soll. Nach und nach helfen sie den Leuten und entscheiden sich, welcher Ideologie sie dienen. Daraus folgt nicht nur eine Unterschiedliche Reaktion der Charaktere, je nach welcher Ideologie sie sich anschließen, sondern auch bis zu sechs verschiedenen Enden. Der Sound ist immer passend und oft rockig ausgelegt. Ohrwürmer sind unter anderem in der Amala-Welt vorhanden. Eine tragische, mysteriöse, monotone Melodie, die immer dann auftritt, wenn sie mit ihrem Auftragsgeber reden. Das Kampfsystem ist das Kernstück. Was am Anfang wirkt wie ein Final-Fantasy Abklatsch, entpuppt sich im Nachhinein als raffiniertes, rundenbasiertes Kampfsystem. Normalesweise hat jeder deiner Charakter eine Kampfrunde und mit jeder Aktion wird eine Runde verbraucht. Wenn man die Schwächen des Gegners ausnutzt, oder ihn kritisch trifft, verbraucht man jedoch nur eine halbe Runde, wobei eine Nagativierung ihrer Attacken, zwei Runden nimmt. Wenn man sich geschickt anstellt, kann man den Gegner in einer Phase niedermetzeln. Dabei helfen ihnen über 50 verschiedene magische Attacken und fast die gleiche Anzahl physischer Attacken. Rüstungen oder Waffen sind nicht vorhanden. Neue Attacken lernen sie durch sogenannte "Magatamas". Diese wurmähnlichen Dämonen geben ihnen verschiedene Resistenzen und Schwächen und lassen sie neue Attacken lernen, die sie beim Level-Up speichern, oder einfach fallen lassen können. Man kann die Attacken der Magatamas nur nacheinander lernen. Man muss zuerst die erste lernen, bevor die zweite freigeschaltet wird, was jedoch nicht weiter den Spielfluß stört. Sie können bis zu drei Dämonen in ihrem Team haben und weitere neun als Ersatz mit sich führen. Auch die Dämonen lernen beim Level-Up neue Attacken und verbessern ihre Abilities. Sie können jedoch keine Dämonen beherrschen, die ein höheres Level haben als sie. Zudem können sie gefangene Dämonen zu einem neuen, stärkeren Monster fusionieren. Monster "fangen" sie, indem sie sie bestechen. Sie können unter der Option "Reden" versuchen den Dämonen für ihr Team zu gewinnen. Manchmal nehmen die Dämonen jedoch auch alles, was sie ihnen anbieten und hauen dann ab, oder schließen sie sich ihnen freiwillig an. Leider stören der hohe Schwierigkeitsgrad bei vielen Endgegnern und manchen Rätseln den Spielfluß. Schon bei einem der ersten Endgegner "Matador", ist eine Auflevelorgie unerlässlich. Dafür freut man sich nach dem Besiegen umso mehr und das Spiel geht ne ganze Weile fair weiter. Die Grafik ist ein schlichter Cel-Shading Look und passt zum gesamten Look des Spiels. Videosequenzen sind leider nicht vorhanden aber eine sehr gute deutsche Synchronisierung und über 50 Stunden Spielspaß, machen das Spiel rundum zum besten RPG seit langer Zeit. Grafik: 81% Ein Pflichtkauf Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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