27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine Welt in der Dämonen und Menschen sich treffen, 15. Juni 2006
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Shin Megami Tensei: Digital Devil Saga (Videospiel)
Die Geschichte spielt in der Welt Junkyard. So wie der Name sieht es auch in der Welt aus. Zerstört und unter Gewalt leben die Menschen hier im Zwist. Hinzu kommt noch das es in der Welt immer regnet. Embryon ist einer der verfeindeten Clans in dieser Welt. Bei einem Einsatz gegen einen anderen Plan taucht plötzlich ein
seltsamer Gegenstand auf der nach kurzer Zeit ein Licht entlässt, das alle Anwesenden des Kampfes durchdringt, wie auch einen mächtigen Krater. Von Alpträumen geplagt erwacht das Embryon Team auf dem Kampfplatz und findet anstelle des merkwürdigen
Gegenstandes in dem Krater eine nackte Frau. Im Laufe der Geschichte stellt sich nicht nur herraus das hinter der Frau ein seltsames Geheimnis steckt, sondern das auch die am Gefecht beteiligten sich in Dämonen verwandeln können, was teilweise nicht nur bewusst geschieht und sie in große Schwierigkeiten bringt. Jedoch bringt die Dämonenform auch den Vorteil größerer Kraft und des Fressens anderer Dämonen die durch die Welt Junkyard streifen. Die Story umfasst die Geschichte von drei der Mitglieder von Embryo sowie der mysteriösen Frau. Die gesamt Geschichte des Spieles wird auf zwei unterschiedlichen Teilen verteilt sein, hier hendelt es sich also um Teil 1 der Serie.
Das Kampfsystem ähnelt stark dem von Lucifers Call. Es ist rundenbasiert und bietet eine Vielzahl an unterschiedlichen Taktiken. Allerrdings ist auch das der Schwierigkeitsgrad wieder enorm hoch, so das aufleveln fast zum Standardteil des Spieles gehört.
Die Grafik präsentiert sich in Cell Shading Optik und wirkt ähnlich düster wie in Lucifers Call. Ausserdem werden Spielern von Lucifers Call viele Monster bekannt vorkommen.
PRO
- Wunderschöne, düstere Grafik
- interessante Charaktere
- gute Sounduntermalung
- Geschichte auf zwei Teilen ( also viele Einzelheiten usw.)
- taktisches rundenbasiertes Kampfsystem
Contra
- Wieder recht schwer
- Viele Parallelen zu Lucifers Call ( Monster zum Beispiel )
- Es ist noch nicht sicher ob das Spiel auf Deutsch erscheint.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Sehr gutes Düster-Rollenspiel für fortgeschrittene Spieler., 21. März 2008
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Shin Megami Tensei: Digital Devil Saga (Videospiel)
Obwohl ich Shin Megami Tensei: Lucifer's Call eindeutig für das bessere und motivierendere Spiel halte, ist Shin Megami: Digital Devil Saga ein rundum zu empfehlendes Japano-Rollenspiel. Die Story ist zwar nicht gerade die beste, wird allerdings durch die tollen Cut-Scenes eindrucksvoll durchs Spiel transportiert. Das Endzeitsetting sowie das schräge Dämonendesign sorgen zusammen mit dem gelungenen Soundtrack für eine sehr stimmige Atmosphäre. In Sachen Kampfsystem legt der Titel dank durchdachtem Schwächen-System und zahllosen Zaubern großen Tiefgang an den Tag und fordert stets von neuem. Auch das Aufrüstsystem weiß durch die kauf- und trainierbaren Mantras zu motivieren. Allerdings leidet der Titel unter den etlichen Zufallskämpfen und den recht langweilig und zäh designten Dungeons, was den Spielablauf oft etwas quälend gestaltet. Auch sollten Einsteiger zunächst besser mit Spielen wie Final Fantasy X oder Shadow Hearts: Covenant Vorlieb nehmen - Shin Megami Tensei: Digital Devil Saga ist nämlich teilweise ein echt harter Brocken.
+ Tiefgängiges Kampfsystem
+ Sehr gute Zwischensequenzen
+ Gut eingefangene Atmosphäre
+ Einwandfreier Grafikstil
+ Mantra-System
- Zu viele Zufallskämpfe
- Oft zähes Dungeondesign
- Nichts für Einsteiger
- Nur komplett auf Englisch
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Tolles RPG mit kleinen Schwächen, 23. Juli 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Shin Megami Tensei: Digital Devil Saga (Videospiel)
Da ich bereits mit Begeisterung über die "Persona"-Serie aus der "Shin Megami Tensei"-Reihe gestolpert bin, erschien es mir naheliegend, auch die "Digital Devil Saga" auszuprobieren.
Zunächst einmal fand ich die Cel-Shading Grafik dieses Titels wirklich sehr ansprechend und beeindruckend, hier gibt es meiner Ansicht nach wirklich nichts zu beanstanden.
Die Story des Spiels nimmt eher schleppend an Fahrt auf, was aber auch daran liegen mag, dass "Digital Devil Saga" von vornherein als Zweiteiler angelegt war und die Story des ersten Teils somit eher eine Art "Vorgeplänkel" darstellt. Gleiches gilt auch für das Charakterdesign, was zwar in Ansätzen nicht schlecht ist, die Figuren aber eher oberflächlich beleuchtet und es einem ein wenig schwer fällt, sich mit ihnen zu identifizieren, wenn kaum Hintergründe über sie bekannt sind - auch dies ändert sich erst im zweiten Teil. Hier wurde meines Erachtens doch ein wenig Potenzial verschenkt, da der erste Teil dadurch vergleichsweise fade ausfällt.
Die Musik ist relativ "hip" angelegt und kommt vom gleichen Komponisten, der sich auch für die Persona-Soundtracks verantwortlich zeichnet. Mir hat die Musik zwar super gefallen, würde sie aber nicht unbedingt als massenkompatibel einstufen.
Die englische Synchronisation fand ich äußerst gelungen - an dieser Stelle sei noch einmal vorsorglich erwähnt, dass das Spiel komplett auf Englisch ist.
Das Kampfsystem baut auf das gleiche Stärken- und Schwächenprinzip auf, wie es beispielsweise auch aus der bereits genannten "Persona"-Reihe bekannt ist. So besitzt jeder der insgesamt 5 spielbaren Charaktere eine Schwäche und eine Stärke. Im Kampf gilt es, die Figuren vor Angriffen auf ihre Schwächen zu schützen und im Gegenzug die Schwächen der Gegner herauszufinden und im Kampf für den eigenen Vorteil zu nutzen - denn jeder Angriff auf die Schwäche eines Gegners bringt einen zusätzlichen Spielzug ein. Im Umkehrschluß verliert man jedoch auch einen Spielzug an den Gegner, wenn dieser sich eine eigene Schwäche zu Nutze macht. Taktisches Vorgehen ist somit ratsam, da nur die wenigsten Gegner sich mit bloßer Brachialgewalt schnell außer Gefecht setzen lassen.
Gerade in punkto Gegner fährt "Digital Devil Saga 1" ein wirklich großes Angebot auf, langweilig wird es somit so schnell nicht.
Einziges großes Manko am Kampfsystem ist meinem Erachten nach die Tatsache, dass man sich die Stärken und Schwächen der Gegner selbst merken muss, was bei der Vielzahl der Gegner mitunter etwas anstrengend werden kann. Zwar kann man Gegner im Kampf analysieren und sich dabei die gesammelten Informationen über Stärken und Schwächen aufrufen, muss hierfür jedoch einen Spielzug opfern, insofern habe ich mich für die unbequemere Variante des auswendig Lernens entschieden.
Hier war ich dann doch ein wenig von der "Persona"-Reihe verwöhnt, in der die Gegnerinformationen jederzeit im Kampf abrufbar sind.
Von einigen wurde angeführt, die Zufallskämpfe würden in zu hoher Anzahl auftreten. Ich habe mich somit aufs schlimmste gefasst gemacht und war dann doch positiv überrascht, da ich die Anzahl der Kämpfe doch recht moderat fand und keineswegs schlimmer als beispielsweise in den alten "Final Fantasy"-Teilen, da sie zudem sehr abwechslungsreich sind.
Insgesamt empfand ich das Gameplay äußerst gelungen, insbesondere die individuelle Ausbildung der Charaktere hat mir sehr gefallen. In sogenannten Karma Tempeln lassen sich für jeden Charakter Mantras erwerben, die eine Art Ausbildung zu neuen Fähigkeiten darstellen. Nach jedem Kampf erhalten die Charaktere "Atma Points", die nach und nach die Leiste des aktuell zur Ausbildung gewählten Mantras füllen. Ist die Leiste eines Mantras gefüllt, so gelten die Fähigkeiten dessen als gelernt und sind sodann ausrüstbar. So können die Charaktere alle auf unterschiedliche Fähigkeiten (physische Angriffe, Elementarzauber, Boost-Zauber u.v.m.) spezialisiert werden und dadurch eine große Bandbreite an Fertigkeiten abdecken.
Weiterhin sei erwähnt, dass es sich bei "Digital Devil Saga" um einen Dungeon Crawler handelt und die Dungeons allesamt äußerst trist erscheinen, was jedoch in Anbetracht der Story sicherlich auch Sinn macht.
Darüber hinaus bietet "Digital Devil Saga" auch noch einige kleine Nebenquests und Mini-Spiele, allerdings in recht geringem Maße. Ich habe das Spiel nach etwa 70 Stunden durchgespielt und in der Zeit alle Charaktere fast bis Level 90 gelevelt sowie beinahe das gesamte Mantra-Grid gemeistert. Kurz gesagt: es wäre auch in wesentlich geringerer Spielzeit zu schaffen gewesen und hat somit für ein RPG einen eher geringen Umfang.
"Digital Devil Saga 1" endet zudem mit einem Cliffhanger-Ende, die Story wird somit erst in "Digital Devil Saga 2" abgeschlossen und legt dort auch in punkto Story eine wirklich gehörige Schippe drauf, was ich nach dem ersten Teil so nicht erwartet hätte und sehr positiv überrascht war. Nichts desto trotz bin ich der Ansicht, man hätte die beiden Teile als einen alleinigen Titel herausbringen und nicht zweiteilen sollen, insbesondere da beide Teile in recht kurzer Spielzeit machbar sind und gerade der 1. Teil in punkto Story so etwas blass erscheint. Schade.
Fazit: großartiges Spiel mit launigem und abwechslungsreichem Kampfsystem, was allerdings in punkto Story einige Schwächen aufweist, dazu etwas blasse Charaktere bietet und dem ein oder anderen aufgrund des tristen Dungeon-Designs missfallen könnte. Das tolle Gameplay entschädigt jedoch für vieles und macht "Digital Devil Saga 1" zu einem absolut spielenswerten Titel.
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