HG 50 ist nicht die unterste Klasse bei Shimano, aber Einsteigerklasse und passt gut an ein alltagstaugliches einfaches Fahrrad. Die höheren Qualitäts- und Preisklassen bieten schöneres Finish und/oder geringeres Gewicht, sind aber nicht langlebiger oder funktionell überlegen. Man bekommt hier also für relativ kleines Geld ein sehr gut funktionierendes Fahrradteil. 7fach ist seit langem nur noch im Low Budgetbereich an Fahrrädern zu finden, an Oldtimerrädern bis in die 80er hinein passt evtl eine hübschere Kassette besser und es gibt da Besonderheiten zu beachten, die Details würden hier den Rahmen sprengen.
Zur De/Montage wird ein Abnehmer für Shimano HG und eine Kettenpeitsche benötigt. Die Kettenpeitsche dient dazu den alten Zahnkranz bei der Demontage zu fixieren, es wird dann der Haltering mit dem Abnehmer herausgedreht und der Zahnkranz kann abgenommen werden. Umgekehrt wird der Zahnkranz aufgesetzt und der Verschlussring fest eingeschraubt. Der Freilauf bleibt an der Nabe.
Achtung: sehr günstige Räder haben teilweise noch einen Schraubkranz bei dem der Freilauf mit dem Zahnkranz gewechselt wird, auch ältere Räder haben Schraubkranznaben oft. In diesen Fällen kann das Werkzeug anders sein, das benötigt wird. Shimano stellt immer noch auch Schraubkränze her. Für Schraubkränze gibt es spezielle Werkzeuge je nach Hersteller und auch bei den Kassettennaben gibt es Unterschiede.
Eine 7fach Kassette funktioniert mit 7 oder 8fachnabe, bei 8fachnabe muss ein Spacer unterlegt werden. Die Ritzel sind zwischen 7 und 8fach prinzipiell kompatibel, die Kassetten sind verschraubt oder vernietet- Verschraubung für die Verwendung einzelner Ritzel als Ersatzteil lösen oder Nieten aufbohren.
bei Rennrädern ist die Kapazität des Schaltwerks in der Regel begrenzt und es empfiehlt sich, eine Kassette zu verbauen, die maximal 26 Zähne als grösste Untersetzung hat. Die Versionen mit 28 oder mehr Zähnen sind für Touren oder Mountainbikes geeignet.