Shikoku ist die kleinste der 4 Hauptinseln Japans und bedeutet etwa so viel wie das "vierte Land", kann aber in einer anderen Schreibweise (Shi = Vier oder Tod) auch "Land des Todes" bedeuten. Interessanterweise ist Shikoku zudem in 4 Präfekturen eingeteilt (Also wieder "Shi") und bietet somit natürlich eine wunderbare Grundlage für diese mystische Geschichte die sehr idyllisch beginnt. Die drei Kinder Sagori (Chiaki Kuriyama - Kill Bill, Ju-on), Hinako (Yui Natsukawa - Zatoichi) und Fumiya (Michitaka Tsutsui - div. TV Serien) sind dicke Freunde und verbringen jede freie Minute zusammen. Eines Tages wird Hinako per Zufall Zeugin einer geheimen Seance (Geisterbeschwörung) im Hause ihrer Freundin Sagori und wird prompt erwischt. Hinako wird von ihrer Freundin unter Gewalt zu absolutem stillschweigen verpflichtet und droht ihr üble Folgen an, sollte Hinako irgend jemandem etwas über die Totenrituale ihrer Familie erzählen.
Als Hinakos Vater in Tokyo eine Anstellung bekommt, zieht die ganze Familie von Shikoku weg und Hinako wächst fern ihrer Freunde in Japans Hauptstadt auf. Der Kontakt zu Sagori bricht ab obwohl Hinako ihr regelmässig Briefe schickt, diese aber nie beantwortet bekommt. Erst viele Jahre später als Hinako erwachsen ist, kehrt sie in das Dorf ihrer Jugend zurück um ihre Freunde zu besuchen. Hier erfährt sie von Fumiya das ihre Jugendfreundin Sagori mit 16 Jahren durch einen tragischen Unfall ums Leben kam und seither im Dorf merkwürdige Dinge geschehen......
Shikoku lässt sich nicht mit Ring, Ju-on oder Dark Water vergleichen, sondern zielt eher Richtung "Inugami". Schockeffekte gibt es nicht und auch der Grusel bleibt aus. Mir persönlich hat dieser Film nicht sonderlich gefallen.