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Shifting Through the Lense Maxi

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Produktinformation

  • Audio CD (28. Mai 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Maxi
  • Label: Dependent (Alive)
  • ASIN: B003F0VLPA
  • Weitere Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 285.122 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
  1. Shifting Through the Lens (Extended Version) 6:08EUR 1,10  Kaufen 
  2. Angriff 6:43EUR 1,10  Kaufen 
  3. Endless Void 9:31EUR 1,10  Kaufen 

Produktbeschreibungen

Nachdem die kanadische Electro-Industrial Formation Front Line Assembly in den 90iger Jahren die Clubs nahezu nach Belieben dominierte, wurde es im nachfolgenden Jahrzehnt deutlich stiller um die Electro-Pioniere aus Vancouver. Diverse Personalschwierigkeiten und Umbesetzungen und ständig wechselnde Stilistiken machten es DJs schwierig, Griffigkeit und Clubkompatibilität in den letzteren Single-Veröffentlichungen der Bands zu entdecken. Woran es im Endeffekt gelegen hat, dass die neue Front Line Assembly Single nun so deutlich stärker und clubtauglicher ist als die vorangegangenen Veröffentlichungen, ist final nicht zu beantworten. Aber es ist eindeutig, dass das zu einem Quartett angewachsene Team aus Bill Leeb, Jeremy Inkel, Chris Peterson und Jared Slingerland nun die Form wieder gefunden hat, die ihre großen Erfolge -Tactical Neural Implant- und -Hard Wired- ausgemacht hatte: Cinematischer Industrial im Breitbandformat, der technisch und kompositorisch den vielen Verfolgern deutlich die Rücklichter zeigen dürfte. Die neue Klasse zeigt sich auf allen drei Songs der Single, und deutet an, dass das kommende Album -Improvised Electronic Device- ein Hybrid aus Elektronik und Gitarren wird, der -Das Beste beider Welten- zu vereinen sucht. Während die A-Seite -Shifting Through The Lense- in einer furiosen Sechs-Minuten Extended Version der clubtauglichste Track sein dürfte, den Front Line in der letzten Dekade geschrieben haben, wandeln sie mit dem metallastigen -Angriff- auf erdigeren Pfaden, die Anklänge an Rammstein und das eigene -Millenium- Album erkennen lassen. Die Klasse und Eingängigkeit dieses Bretts! wird aber erst bei wiederholtem Hören deutlich, wenn der deutsch gesungene Refrain sich im Gehörgang festbeißt. Die exklusive 9-Minuten B-Seite -Endless Void- rundet diese gelungene Veröffentlichung ab, und zeigt erneut das cinematische Format des Vierers und die technische Überlegenheit an. Diese Single wird Maßstäbe setzen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Giulietta am 28. Mai 2010
Format: Audio CD
FLA sind schon seit vielen Jahren nicht mehr von den Tanzflächen wegzudenken, wenn auch die letzten Veröffentlichungen alle insgesamt ruhiger waren und auch heute, neben dem 2003er 'Maniacal', die Stücke aus den Anfängen ('Digital Tension Dementia' von '88) und den 90ern laufen.
Und genau dort greift die neue Single/Maxi an: die mittlerweile zu einem Quartet angewachsene Formation mit Bill Leeb, Jeremy Inkel, Chris Peterson und Jared Slingerland, will das Hausrecht auf dem Tanzboden zurück, ohne Umschweife! Mit dem sechsminütigen Titelstück 'Shifting through the lens' wird ihnen dies ohne Einschränkung gelingen; ein sich schön breitflächig aufbauendes Intro wird von einem treibenden Beat aufgefangen und mit leicht zerrigen Vocals unterlegt bis Gitarrenriffs einsetzen, die zusammen mit einer Synthielinie à la Daniel Meyer für ein unglaublich rundes und klares Hörerlebnis sorgen. Sicherlich ist dieser Titel einer der tanzbarsten, den Frontline Assembly in den letzten 10 Jahren zu Gehör brachten.
'Angriff' ist härter, knarzig und eckig, und erinnert schon eher an Titel aus den Jahren mit Rhys Fulber, Electro gepaart mit Gitarre, scharf geschnitten und für Fans der frühen Jahre ganz bestimmt ein versöhnlicher Ausgleich zum poppigen Titelstück. 'Endless void' ist eine 10-minütige Ambientreise, die als Exklusivtitel nicht auf dem kommenden Album sein wird, aber einen deutlichen Hinweis darauf gibt wo FLA hinwollen und hingehören: an die Front der Electroszene.
'Shifting through the lens' macht Lust auf das kommende Album, das Ende Juni 2010 erscheinen wird.
Bin gespannt ab wann der Titel sonntags in meinem Lieblingsclub läuft...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andrew Thrawn am 11. Juni 2010
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Sehr geradaus Single, ohne unnötige umtz-umtz-umtz Remixe diverser "Club- und Szenegrößen", dafür aber 3 sehr gute und sehr verschiedene Stücke. Wer FLA schon immer mochte, wird hier wirklich sehr gut bedient. Wer sie noch nicht kennt, aber gerne anspruchsvolle elektronishe Musik der etwas härteren (wenn auch nicht übertrieben harten) Gangart sucht, sollte hier mal genauer reinhören. Für mich die beste FLA Single seit Maniacal.
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Format: Audio CD
Zurück auf Los. Zumindestens was die Labelauswahl betrifft, stimmt dieses Aussage. Nachdem FLA Mitte der neunziger Jahre beim Vorgängerlabel Off Beat waren, sind sie nun wieder Heim in den "Schoß der deutschen Elektroschmiede" gekehrt.

Bevor in rund einem Monat ihr neuestes Fulltimealbum erscheint, beschreiten sie mit der Vorab-EP "Shifting through the lens" eher szeneuntypische Wege. Nicht die gewohnte Remixwut mit zwei Tracks und jeweils gefühlten 1000 Remixen altbekannter Acts, sondern drei chraktaristisch völlig unterschiedliche Songs werden geboten, die den Hunger auf "Improvised Electronic Device" wecken sollen.

Der Titeltrack und Opener "Shifting through the lens" ist dann aber wohl doch noch als Kompromiss an den "Kommerz" der Szene zu sehen, ist er doch vom Beat und Songstruktur der tanzflächenkompatibelste Track der EP. Musikalisch an der keinesfalls schlechten "Artificial Soldier" angelehnt, ist er meines Erachtens aber dennoch der schwächste Track dieser EP.

Die beiden weiteren Tracks stellen dann allerdings widerum genau das für mich dar, was FLA in meinen Augen ausmacht. Die Erforschung des musikalischen Kosmos und deren Möglichkeiten. Das passend titulierte "Angriff" ist der aggressive Part dieser EP. Martialisch mit prägenden Gitarrenparts und eingängigen Refrain ziehe ich Parallelen zur "Millenium" Ära.

Auch "Endless Void" stellt eine Brücke zur Vergangenheit dar und ist als Abschlußtrack in der Tradition deutlich angelenht an opulenten, beinahe episches Tracks wie "Sex Offender"("Millenium"), "Infra Red Combat"("Hard Wired") und "Silent Ceremony"("Implode").
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