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Sherlock Holmes im Reich des Cthulhu
 
 
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Sherlock Holmes im Reich des Cthulhu [Gebundene Ausgabe]

Klaus-Peter Walter
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Blitz; Auflage: 1. (1. Januar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898402746
  • ISBN-13: 978-3898402743
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 13,2 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 41.297 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Exklusive Sammler-Edition!
Limitiert auf nur 888 Exemplare!
Hardcover mit Schutzumschlag!
Neue Texte!
Originalveröffentlichung!

1906 wird der britische Geheimdienst von schweren Sorgen geplagt. In Rußland, das im Vorjahr durch eine Revolution politisch destabilisiert wurde, fand man ein gefrorenes diabolisches Wesen. In Sussex versetzt ein futuristischer Laufapparat mit sechs Beinen die Bevölkerung in Angst und Schrecken. Unbekannte versuchen Madame Curie die Geheimnisse der Radioaktivität zu entreißen.
Ein wahnsinniger Araber erweckt den fürchterlichen Cthulhu, und der totgeglaubte Professor Moriarty nimmt Kontakt mit dem Meisterdetektiv aus der Baker Street auf. Sherlock Holmes phantastischstes Abenteuer deckt die wahren Hintergründe von Conan Doyles Erzählung "Die Erde schreit" auf. Ein turbulentes literarisches Vexierspiel im bunten Kinostil.

Der Verlag über das Buch

Hochwertiges Hardcover in einer exklusiven Sammler-Edition, limitiert auf nur 888 Exemplare.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Florian Hilleberg TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Unbekannter Einband
Ein Toter auf der Türschwelle der Baker Street 221 B läutet den neuesten Fall des Meisterdetektivs Sherlock Holmes ein. In Sussex wurde außerdem eine riesige, mechanische Laufmaschine entdeckt, welche die Bewohner in Angst und Schrecken versetzt. Holmes vermutet einen ursächlichen Zusammenhang zwischen diesen Ereignissen und dem Inhalt einer Schachtel, der einen Journalisten in den Wahnsinn trieb. Es ist ein lebender, abgetrennter Finger eines Mannes und der Meisterdetektiv vermutet, dass diese Gliedmaße seinem einstigen Erzfeind Professor Moriarty gehört. Hat der Napoleon des Verbrechens den Sturz in den Reichenbachfall überlebt? Doch scheinbar ist der geniale Verbrecher in die Fänge einer uralten, finsteren Gottheit geraten, welche das Ende der Menschheit heraufbeschwören kann'

Klaus-Peter Walter, ausgewiesener Holmes-Kenner, schrieb einen der phantastischsten und bizarrsten Romane mit dem berühmten Meisterdetektiv. Die Verquickung mit dem Cthulhu-Mythos von H.P. Lovecraft ist allerdings nicht neu. Der Bastei-Verlag hat dieser Thematik sogar eine komplette Anthologie gewidmet, die unter dem Titel 'Schatten über Baker Street' erschienen ist.
Die Story an sich beginnt sehr mysteriös und irgendwie auch typisch für eine Sherlock-Holmes-Geschichte, wenngleich Holmes noch nie einen toten Klienten auf der Schwelle empfangen hat, wie Watson ganz richtig bemerkt. Bereits die Nachforschungen in dem Haus eines, auf unerklärliche Weise verschwundenen, Mannes und der Wahnsinn des Journalisten tragen deutlich Spuren des lovecraftschen Grauens. Selbstverständlich haben auch wichtige Persönlichkeiten wie Inspektor Lestrade und Mycroft Holmes einen Auftritt. Nicht weniger beliebt bei den Epigonen Doyles ist die Reaktivierung des genialen Schurken Moriarty. Außerdem hat sich Walter die Freiheit herausgenommen zwei weitere Figuren des Sherlock-Holmes-Erfinders auszuleihen. Professor Challenger und der Reporter Ted Malone, aus dem Roman 'Die vergessene Welt' spielen eine nicht unwesentliche Rolle in dem grotesken, bisweilen recht kruden Abenteuer. Leider schweift der Verfasser dieses Roman oft in allzu phantastische Gefilde ab und vernachlässigt dabei die Atmosphäre und die Scharfsinnigkeit, welche die Erzählungen Doyles seit jeher ausgemacht haben. Ein unterirdisches Labyrinth, dass alle Orte auf der Welt verbindet, ein ausgewachsener Tyrannosaurus und ein mechanischer Laufapparat, der als Kampfroboter herhalten muss, sind schon sehr starker Tobak, der bei eingefleischten Holmesianern auf wenig Gegenliebe stoßen dürfte. Bei den erwähnten Versatzstücken wird deutlich, dass der Autor selbst ein großer Filmfan ist und die Szenen erinnern wohl nicht rein zufällig an JURASSIC PARK und ALIENS. Der titelgebende Cthulhu selbst hat natürlich auch einen Auftritt, der aber vergleichsweise kurz ausfällt. Ansonsten bekommt Holmes auch die eine oder andere Gelegenheit sein deduktives Können unter Beweis zu stellen. Erzählt wird die Geschichte selbstverständlich von Dr. Watson aus der Ich-Perspektive, und dass in einem erfrischend, flüssigen Stil.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von the_clairevoyant TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Sir Arthur Conan Doyles Knochen werden vor Eifersucht nicht grün anlaufen, und auch H.P. Lovecraft kann in seinem Grab getrost weiterruhen. Denn Klaus-Peter Walter erreicht bei "Sherlock Holmes im Reich des Cthulhu" weder die subtile Finesse des Einen noch die morbide Ausweglosigkeit des Anderen. Der Autor mit den drei 'Vornamen' hat einen wilden Action-Cocktail geschüttelt, was in Summe weniger an Literatur als an Filmspektakel erinnert.

Zu den Charakteren:

-) Die Figur des Dr. Watson ist Walter gelungen. Der ehrliche, manierliche, etwas spießige britische Patriot wirkt glaubhaft. Auch Mycroft Holmes' Rolle liest sich gut. Bei Bruder Sherlock gibt's allerdings ein Glaubwürdigkeitsproblem, denn die Arroganz ist zwar da, was fehlt ist die ihm von Conan Doyle auf den Leib geschriebene Brillanz. Sherlock Holmes deduziert zu wenig und läuft stattdessen zu oft durchs 'weltweite Labyrinth' (eine Art Walter'sches Wurmloch)

-) Professor Moriarty kann einem in diesem Buch einfach nur Leid tun. Aus dem Doyle'schen 'Napoleon des Verbrechens' wurde hier eine Art vergebender Märtyrer. Zudem kommt er als Ex-Geliebter von Holmes' Mutter unglaubwürdig rüber. Der Verdacht liegt nahe, dass der Autor hier eine Vater-Sohn-Beziehung andeuten will (vergleichbar mit dem geheimnisvollen Raucher und Fox Mulder in "Akte-X"), was ja an sich eine interessante Idee wäre, hätte sie Walter nur näher ausgeführt.

-) Der menschliche Oberbösewicht im Roman ist - der Zeitgeist lässt grüßen - ein Araber. Zu allem Überdruss steckt der orientalische Schurke noch in einem Skaphander, einem Taucheranzug. Ohne dieses Gerät könnte er nicht überleben. Kurzum: Osama bin Laden meets Darth Vader. Warum der Araber den Cthulhu erwecken will, wenn er ein fanatischer Moslem ist, bleibt nebulos, schließlich widerspricht dieses Vorhaben seinem Eingottglauben aufs Schärfste.

-) Cthulhu selbst bringt es nur zu einem Kurzauftritt. Wo bleiben Angst und Schrecken, die der grausige Kopffüsser bei Lovecraft verbreitet? Auf der Strecke!

-) Was die anderen Figuren angeht, da wurde einfach zu viel hineingepackt: Das 'Eiskalte Händchen' der Addams Family taucht als abgehackter Finger mit Eigenleben auf. Madame Curie kommt ebenso zum Vorschein wie Albert Einstein, Edgar Wallace oder ein gewisser Dr. Halleberry (ob da Doktorspielfantasien mit dem Autor durchgingen? ;-)). Im Nachwort führt die Spur dann auch noch zu James Bond. Ein Abstumpfungseffekt ist die Folge, weiter verstärkt durch das Erscheinen von einem Roboter ('Eiserner Anakiter' genannt), T. rex und King Kong in Yeti-Gestalt.

Selbst für einen fantastischen Roman ist "Sherlock Holmes im Reich des Cthulhu" zu dick aufgetragen, er wirkt stellenweise lächerlich. Ziemlich schade, denn die Zutaten Sherlock, Mycroft, Watson, Moriarty und Cthulhu hätten Spannung garantieren können. Wären dann noch Edgar Wallace oder Albert Einstein etwas gewitzter eingereiht worden und hätte der Autor den Yeti im Himalaja bzw. den T. rex in der Kreidezeit gelassen, wäre die Geschichte zum Weiterempfehlen.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ziemlich wilder Ritt 22. April 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Die Großen Alten, Zyklopen, Reanimierung à la Frankenstein, ein weltumspannendes Labyrinth, Inseln voller Monster und Ureinwohner, futuristische Maschinen - es ist in der Tat ein ziemlich wilder Ritt geworden, den Klaus-Peter Walter dem Leser serviert. Doch wirkt seine Verbeugung vor dem wohl berühmtesten aller Detektive sehr oft wie ein heilloses Durcheinander; weniger wäre in diesem Falle durchaus mehr gewesen. Da hilft auch die wunderbar an Doyles Schreibstil angelehnte Prosa herzlich wenig.

Fazit: durchaus kurzweiliges, leider aber auch mitunter sehr verworren wirkendes Tribut an den unsterblichen Sherlock Holmes.
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