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Sherlock Holmes: Der König der Erpresser
 
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Sherlock Holmes: Der König der Erpresser

Jeremy Brett , Edward Hardwicke , Peter Hammond    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Sherlock Holmes: Der König der Erpresser + Sherlock Holmes: Der begehrte Junggeselle + Sherlock Holmes: Der letzte Vampir
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Produktinformation

  • Darsteller: Jeremy Brett, Edward Hardwicke, Robert Hardy
  • Regisseur(e): Peter Hammond
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Polyband/WVG
  • Erscheinungstermin: 28. Juni 2004
  • Produktionsjahr: 1992
  • Spieldauer: 103 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00027FJLG
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 67.152 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Video Jakob Kurzinhalt

Mit gekauften Briefen treibt ein Unbekannter ehrbare und wohlhabende Londoner in den Ruin. Doch Sherlock Holmes (Jeremy Brett) bekommt einen Hinweis und der Verdacht fällt auf den steinreichen Kunsthändler C.A. Milverton (Robert Hardy). Aber wo ist die Verbindung zum Selbstmord von Colonel Dorking, der sich ausgerechnet kurz vor seiner Hochzeit das Leben nimmt? Die Sache wird immer mysteriöser. Immer häufiger ist von Erpressungen übelster Sorte die Rede, bis sich eines Tages die schöne Lady Eva Blackwell (Serena Gordon) aus Verzweiflung an den Meisterdetektiv wendet. Für Holmes und seinen getreuen Mitarbeiter Dr. Watson (Edward Hardwicke) gibt es jetzt nur noch einen Weg, dem Erpresser das Handwerk zu legen: Sie müssen in die Höhle des Löwen und die Briefe zurückholen, bevor es zu spät ist!

Produktbeschreibungen

Mit gekauften Briefen treibt ein Unbekannter ehrbare und wohlhabende Londoner in den Ruin.
Doch Sherlock Holmes (Jeremy Brett) bekommt einen Hinweis, und der Verdacht fällt auf den steinreichen Kunsthändler Charles Augustus Milverton (Robert Hardy). Aber wo ist die Verbindung zu Colonel Dorking, der sich ausgerechnet kurz vor seiner Hochzeit das Leben nimmt? Die Sache wird immer mysteriöser. Immer häufiger ist von Erpressungen übelster Sorte die Rede, bis sich eines Tages die schöne Lady Eva Blackwell (Serena Gordon) aus Verzweiflung an den Meisterdetektiv wendet.
Für Holmes und seinen getreuen Mitarbeiter Dr. Watson (Edward Hardwicke) gibt es jetzt nur noch einen Weg, dem Erpresser das Handwerk zu legen: Sie müssen in die Höhle des Löwen eindringen und die Briefe zurückholen, bevor es zu


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Kundenrezensionen

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Videokassette
Wieder einmal überzeugen Jeremy Brett und Edward Hardwicke mit Ihren exzellenten Spürnasen. In diesem Fall geht es Holmes sogar ans Herz, was übrigens überhaupt nicht kitschig wirkt. Ganz im Gegenteil. Auch der Erpresser-Darsteller Robert Hardy spielt ausgezeichnet und überzeugend. Man kann hier feststellen, dass die Auswahl der Schauspieler mit großer Sorgfalt und Können vorgenommen wurde, ob es das Hausmädchen Agatha (Agi) oder Stokes, Lady Swinstead oder die ehrenwerte Miss Miles sind, nach Ende des Films vermisst man die Personen bereits wieder und möchte ihn gleich nochmal ansehen! Außerdem erhält man auch einen sehr guten Einblick in die gesellschaftlichen Normen des 19. Jahrhunderts. Ein sehr empfehlenswerter Holmes-Krimi.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von R.S. TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD
Jeremy Brett gilt zu Recht als der großartigste Darsteller von Sherlock Holmes. Gemeinsam mit Edward Hardwicke als Dr. Watson hat er die unvergesslichsten Verfilmungen des exzentrischen Detektivs des ausklingenden 19. und des angehenden 20. Jahrhunderts geschaffen. Mit diesem Film hat er jedoch seine letzte noch als großartig zu bezeichnende Vorstellung gegeben. Die beiden 1993 entstandenen Filme ("Der begehrte Junggeselle" und "Der letzte Vampir") können bei weitem diese Qualität nicht mehr halten.

Der Film basiert auf der 1905 in "Die Rückkehr des Sherlock Holmes" erschienen Geschichte "Der Fall Milverton". Holmes wird in den Fall des Kunsthändlers - vor allem aber Erpresser - C.A. Milverton gezogen. Der Bösewicht sammelt über dunkle Kanäle belastende Briefe, mit denen er Frauen mit ihrer Vergangenheit erpresst. In einem konkreten Fall soll Holmes als Verhandler mit Milverton auftreten. Holmes scheitert an der Härte des Gegenübers und begibt sich als Installateur verkleidet in das Haus des Übeltäters und lässt sich sogar auf eine leidenschaftliche Beziehung mit einem der Dienstmädchen ein. Aber all das hilft ihm nichts, er muss Milverton persönlich konfrontieren.

Robert Hardy in der Rolle des C.A. Milverton leistet einen ebenso großartigen Beitrag zum Gesamtbild wie die beiden Hauptdarsteller. Ein letztes Mal glänzt Jeremy Brett in seiner Paraderolle. Die Regie des Filmes ist sehr gut und die Kulisse ist gut gestaltet, auch das sollte in den letzten beiden Filmen des großen Briten nicht mehr der Fall sein. Die ursprüngliche Geschichte wurde erweitert um diese immerhin mehr als 100 Minuten laufende Doppelfolge aus der dritten Staffel der Serie füllen zu können, dennoch bleibt der Film immer spannend und weist keine Längen auf.

Die Produzenten der DVD haben sich leider keine Mühe gegeben und so finden sich auch keine Zusatzfeatures auf der Silberscheibe.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Holmes und das Herz 13. Februar 2010
Von Tristram Shandy TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Der Spielfilm "The Master Blackmailer" (Regie: Peter Hammond / 1992) basiert auf der Kurzgeschichte "The Adventure of Charles Augustus Milverton" und ist meines Erachtens das einzige Beispiel der Jeremy-Brett-Reihe für eine Verfilmung, in der eine Kurzgeschichte stimmig und spannungsgeladen auf eine mehr als 100minütige Doppelfolge ausgedehnt werden konnte.

Von der Angehörigen einer jungen Frau, die Selbstmord verübte, werden Holmes und Watson auf Charles Augustus Milverton (Robert Hardy) aufmerksam gemacht, einen gewieften und methodisch vorgehenden Erpresser, der sich die Gier oder den Groll von Dienstboten zunutze macht, um über sie an kompromittierende Briefe von oder an Mitglieder(n) der Höheren Gesellschaft zu gelangen, und diese dann ausplündert oder gesellschaftlich hinrichtet. Nachdem Holmes und Watson eine Zeitlang vergeblich versuchen, Milvertons Opfer zur Zusammenarbeit mit ihnen zu bewegen, gelingt es ihnen endlich im Falle der jungen Eva Blackwell (Serena Gordon), die kurz vor ihrer Hochzeit mit einem englischen Adligen steht, aber von Milverton mit romantischen Briefen erpreßt wird, die sie Jahre zuvor an einen Mann geringen Standes geschrieben hat. Holmes erbietet sich, mit Milverton in Verhandlungen zu treten, doch dieser ist ein mit allen Wassern gewaschener Schurke, der sich auf das Psychoduell mit Holmes freut.

Neben der Dynamik und Dichte der filmischen Erzählung fällt diese Episode vor allem durch zwei Punkte auf. Zum einen ist da die sehr überzeugende Darstellung Milvertons durch Robert Hardy zu nennen. Milverton ist ein menschliches Reptil, berechnend und methodisch und anscheinend nur von zwei Passionen beseelt - der Gier (während eines Balls beispielsweise sehen wir für einen Moment die Szenerie aus seinen Augen und gewahren nur Diamentketten an Frauenhälsen und beringte Finger, aber keinesfalls Menschen) und der Freude an der Grausamkeit. Hardy gelingt es, diese beiden Eigenschaften aufs beste zu verkörpern, wobei er großartig von Hammonds Regie unterstützt wird, die Milverton im ersten Drittel des Filmes nur im Halbschatten, gesichtslos, doch durch eine unangenehme Stimme gekennzeichnet, zeigt. Erst im Gespräch mit Watson dreht sich Milverton brüsk herum und offenbart ein basiliskenhaftes Angriffsgrinsen unter funkelnden Brillengläsern.

Der zweite Punkt ist Holmes' Inkognito als Klempner im Hause Milvertons und sein Poussieren mit dem Hausmädchen Agatha (Sophie Thompson), aus der er Informationen herauslocken möchte. Hier wimmelt es, besonders in Agathas Scherzen, von sexuellen Anspielungen, und als sie Holmes schließlich bittet, sie zu küssen, sagt dieser hilflos, er wisse nicht wie. Später allerdings wird er emotional - dies ist ein schauspielerischer Glanzakt Jeremy Bretts - mehr und mehr von Agatha angerührt, und wir sehen ihn schließlich --- weinen. Eine sehr schöne Idee, die der Figur Holmes' eine unheimliche Tiefe verleiht und die auf diese Weise in der literarischen Vorlage nicht vorkommt.

Schade nur, daß Holmes Watson am Ende bittet, diesen Fall nicht niederzuschreiben, denn es gebe da gewisse Aspekte - räusper -, auf die er nicht sonderlich stolz sei. Kann er aber doch, denn schließlich ist ein Holmes auch - nur - ein Mensch.
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