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Sherlock Holmes [Blu-ray]


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Produktinformation

  • Darsteller: Robert Downey Jr., Jude Law, Rachel McAdams
  • Regisseur(e): Guy Ritchie
  • Format: Blu-ray
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Italienisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby TrueHD 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Spanisch, Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch, Portugiesisch
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 28. Mai 2010
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 129 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (449 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0035JL4OO
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.158 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Sherlock Holmes mag etwas verrückt sein, doch er ist ein sehr guter Detektiv. Da kündigt der der schwarzen Magie frönende Frauenmörder Lord Blackwood vor seiner Exekution an, dass sein Tod erst der Anfang sein werde. Prompt weilt er alsbald wieder unter den Lebenden und treibt seinen niederträchtigen Plan, mit Hilfe seiner Geheimorganisation wieder die Macht über Britanniens ehemalige Kolonie, den Vereinigten Staaten, zu erlangen, voran. Da ist Holmes gefordert...

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Mit Finesse gelingt es Sherlock Holmes und Dr. Watson, Lord Blackwood zur Strecke zu bringen, bevor er in einer schwarzen Messe eine Jungfrau opfern kann. Vor seiner Hinrichtung kündigt Blackwood an, er werde von den Toten auferstehen. Tatsächlich geschehen bald merkwürdige Dinge, sodass Holmes sich nicht länger um die Aussicht auf Trennung von Watson aufgrund dessen bevorstehender Heirat sorgen kann. Als mit Irene Adler auch noch die raffinierte Betrügerin auftaucht, die ihm einst das Herz brach, ist der ganze Detektiv gefordert. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: DVD .

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

103 von 117 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von N. I. Body TOP 500 REZENSENT am 5. November 2010
Format: DVD
Sollten Sie auf eine 1:1 Verfilmung irgendwelcher S.H. Romane hoffen, werden Sie enttäuscht sein. Aus der Sicht von Hardcore-Sherlock Holmes Fans sollte der Film dazu führen, dass sich Sir Arthur Conan Doyle im Grabe dreht.

Ich werde kurz darlegen, weshalb ich diesen Guy Ritchie Film dennoch sehr gelungen fand.

1. Das Setting:
London wird als die stinkende, dreckige Kloake dargestellt, die es damals auch tatsächlich war. Der Film führt bis in die finstersten Winkel der Stadt und die gebotenen Bilder wirken sehr überzeugend. Ich fand die Inszenierung des historischen London als eine der besten, die ich bisher in einem Film gesehen habe. Auch die Hauptdarsteller wirken nicht künstlich und wie aus dem Ei gepellt sondern haben teilweise dreckige Hände, abgewetzte Kleidung, fettige Haare usw. In den Räumen stehen abgenutzte Gegenstände, an den Wänden blättert die Farbe, usw. Der Film wirkt zu keinem Zeitpunkt wie eine sterile Hollywood-Heile-Welt Produktion.

2. Die Schauspieler:
Robert Downey Junior verkörpert als S.H. gekonnt eine Person, die zwischen Genie und Wahnsinn hin- und hergerissen und auch dem Mißbrauch verschiedener Substanzen nicht abgeneigt ist. Jede Szene mit ihm ist interessant und unterhaltsam (z.B. sein "wissenschaftliches" Experiment mit den Fliegen oder jenes mit der Schußwaffe in der abgedunkelten Wohnung).
Auch Jude Law spielt als Dr. Watson sehr überzeugend. Die beiden sind das unterhaltsamste und eigenartigste Film-Duo seit langem. Keiner der beiden wirkt wie eine Figur von der Stange. Die Dialoge und Interaktionen der beiden sind permanent witzig ("Holmes, was Sie da trinken wird üblicherweise bei Augenoperationen verwendet")

3.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von sisafri am 2. Juli 2010
Format: DVD
Sherlock Holmes ist einer meiner "all-time-favorites" und ich kann eigentlich jedem nur empfehlen, die Geschichten mal im Original zu lesen. Denn was in vielen Verfilmungen zu kurz kommt, ist Doyles Humor, der sich in oft absurden Situationen und dem Schlagabtausch zwischen Holmes und Watson zeigt (genial imitiert in Dr. House mit Wilson).
So gesehen fand ich als "alter Holmes-Fan", dass der Film trotz der nur vage an den Vorlagen angelehnten Handlung dem Geist der Originalgeschichten durchaus in Vielem nahe kommt. Als die Holmes-Geschichten zu ersten Mal erschienen, waren sie "Kult", sie waren "Pop", sie waren "hip". In den USA habe ich oft gelesen, wie die CSI-Serien und deren Mega-Erfolg mit dem damaligen Holmes-Hype verglichen werden. Dass passt schon.
Guy Ritchie hat nun zum Glück nicht den Fehler gemacht, Holmes Methoden "modern" aufzupeppen oder ihm ein ganzes Team zu geben, um an aktuelle Trends anzuschließen. Holmes bleibt der exzentrische Eigenbrötler, zu dem man eigentlich eine Bedienungsanleitung braucht, mit dem Hang zu skurrilen Aufmachungen und selbstzerstörerischen Exzessen. Nur Watson wird der Zutritt zu Holmes Privatwelt gestattet und an Watson hängt Holmes wie ein kleiner Junge an seinem großen Bruder, auch wenn er das nie zugeben würde. (Nein, eine homosexuelle Beziehung haben die beiden ebensowenig wie House und Wilson.)
Holmes Methode bleibt die gezielte, rasche Beobachtung und Schlussfolgerung, seine berühmte "Deduktion". Ebenso wie dem Original-Holmes passiert es im Film, dass der Detektiv in missliche Lagen gerät, weil er trotz alle Intelligenz so manche Feinheit der menschlichen Natur nicht durchschaut oder bei Ursache-Wirkung ein Detail doch missachtet hat.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Marybeth am 10. Juli 2012
Format: DVD Verifizierter Kauf
Man soll ja stets das Gute zuerst nennen: die Ausstattng dieses Films ist wirklich exquisit. Da haben sich sehr viele Leute sehr viel Mühe gegeben, ein viktorianisches London zu entwerfen, dessen dunkle Gassen und durchweg zwielichtigen Gestalten einen wahlweise an Jack the Ripper denken lassen oder an Lord Voldemort. Und die action-Szenen, die sind auch großartig, ohne Zweifel. Vor allem die Box-Szene ziemlich zu Beginn, mit der musikalischen Unterlegung der "Rocky Road to Dublin". Das ist hübsch, und auch originell. Wenn man soetwas von einer modernen Sherlock Holmes - Verfilmung erwartet: okay, dann hat man alles, was man braucht.
Die Hauptfiguren: Dr. John Watson ein natürlich loyaler und hier durchaus ebenbürtiger Freund, dandyhaft und makellos in Zeug und obendrein schlagfertig, was der Figur gut tut. Alles in allem besser getroffen als die Holmes -Version dieses Films: man vermisst die Brillianz und die Schärfe, stattdessen gibt es hier einen Detektiv, der meist aussieht, als hätte er einen fürcherlichen Hangover, ansonsten eine Mischung aus Indiana Jones, Van Helsing (ja, der aus dem unsäglichen gleichnamigen Film) und, sorry, Tatort-Boerne und Garfield. Leider ist es wirklich genau so. Eher Männerschweiß und Slapstick statt Genie. Inspektor Lestrade: kommt der eigentlich vor? Ja, aber man merkt es kaum. Der Bösewicht: ein Lord Blackwood, der zwar mysteriöserweise von den Toten aufersteht, dies aber im Zuge seiner weiteren performance vergessen zu haben scheint, denn er agiert mit dem Charisma eines lebenden Leichnams und sieht außerdem aus wie Bela Lugosi als Dracula. Falls das so komisch gedacht war, wie es wirkt: gelungen.
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