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Sherlock Holmes 50
 
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Sherlock Holmes 50

Arthur Conan Doyle , Conan Arthur Doyle Audio CD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD (15. September 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Maritim-Studioproduktionen (Medienvertrieb Hermann / Maritim)
  • ASIN: B003U9O45K
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 75.803 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Shoscombe old place
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20. Shoscombe old place
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Auf dem Anwesen Shoscombe Old Place gehen merkwürdige Dinge vor sich. Haben diese Dinge wirklich nur etwas mit der Aufregung vor dem bevorstehenden Pferderennen zu tun, für das der Hausherr Sir Robert Norberton seinen besten Hengst Shoscombe Prince angemeldet hat? Oder ist hier ein Verbrechen geschehen? Beauftragt vom Cheftrainer des Gestüts begeben sich Holmes und Watson auf die Suche nach Antworten.

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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Lapicida
Meinung:

Maritim feiert mit Sherlock Holmes "Shoscombe Old Place" ein Jubiläum. Shoscombe Old Place ist die fünfzigste Folge aus der erfolgreichen Sherlock Holmes Reihe zu der ich Maritim recht herzlich gratuliere. Das Hörspiel erscheint in einer Vinyl-Optik und zusätzlich wird der Titel noch als LP veröffentlicht, was mir sehr gefällt.

Eine humorige Unterrichtseinheit wartet auf Dr. Watson (Peter Groeger), als er mit seinem Freund Sherlock Holmes (Christian Rode) ein Blick durchs Okular wirft. Mikroskopieren stand zwar auf dem Stundenplan seines Medizinstudiums, was Sherlock Holmes aber nicht davon abhält, Dr. Watson Unterricht in Klebstoffen zu erteilen, während sie auf einen neuen Klienten von Holmes warten.

Der neue Klient von Sherlock Holmes ist John Mason (Wolf Frass) und Cheftrainer des Gestüts von Sir Robert Norberton (Reent Reins). Die Gegend um Shoscombe ist übrigens in Pferderennkreisen bekannt für das Shoscombe Gestüt von Sir Robert Norberton. In letzter Zeit häufen sich dort allerdings einige merkwürdige Dinge, die das Detektiv-Duo veranlassen, in die schöne Gegend mit ihren exzellenten Fischgründen zu reisen, um dort mit ihren Ermittlungen zu beginnen.

Sir Robert Norberton ist ein aufbrausender und unangenehmer Draufgänger, der neben seiner Vorliebe für die Damenwelt, hoch verschuldet ist. In letzter Zeit scheint er nicht mehr Herr seiner Sinne zu sein und bietet durch sein seltsames Verhalten und die Ansammlung eigenartig Dinge auf dem Anwesen wie eine Leiche, für die sich die Polizei nicht interessiert, Stoff für eine spannende Kriminalgeschichte.

Mit Shoscombe Old Place ist gelungen, das Flair der damaligen Zeit einzufangen und ich habe mir das Duo mit ihrer Angelutensilien und Sir Robert Norberton nachts an der Familiengruft sofort bildlich vorstellen können. Das Original wurde ja 1927 veröffentlicht und die Handlung spielt vermutlich einige Jahre früher.

An der unaufdringlichen Musik- und Geräuschuntermalung, wie auch an den Sprechern gibt es für mich nichts zu bemängeln. Weitere Sprecher sind Kai-Henrik Möller, Michael Harck, Claudia Gahrke, Claudia Gahrke, Volker Bogdan und Donald Arthur.

Fazit:

Maritim hat wie gewohnt eine gute Folge produziert, noch dazu in Vinyl-Optik, die für 62 Minuten unterhaltsames Hörvergnügen sorgt. Das Hören der Jubiläumsfolge hat Spaß bereitet und gehört obendrein in die Sammlung jedes Sherlock Holmes Fans.
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Von Poldis Hörspielseite TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Erster Eindruck: Holmes mal 50

Sherlock Holmes und sein treuer Gefährte Dr. Watson bekommen erneut einen Auftrag, der sie zu einem kniffeligen Fall führt. Auf Shoscombe Old Place, dem Anwesen von Robert Noberton, gehen einige merkwürdige Dinge vor. Vermutet wird ein Sabotageakt des bevorstehenden Pferderennens, sodass das Ermittlerduo tief in diese Welt abtauchen muss...

50 mal Sherlock Holmes von Maritim ' ein Jubiläum, welches man feiern sollte, denn nicht mehr allzu viele Hörspielserien erreichen diese hohe Anzahl an Folgen. Der Dortmunder Verlag nimmt dies eher gelassen zur Kenntnis und veröffentlicht als Nummer 50 einen gewöhnlichen Fall des scharfsinnigen Detektivs, wenn mit 'Shoscombe Old Place' auch einen guten. Die Handlung startet wie immer eher ruhig, bevor das vermeintliche Verbrechen geschildert und Holmes und Watson hinzugezogen werden. Hiernach folgt in typischer Manier der berühmten Figur von Sir Arthur Conan Doyle das Kernstück der Folge, die genaue Ermittlungsarbeit und viele Gespräche, die Holmes gleichsam wie den Hörer langsam auf die richtige Spur bringen ' ein klassischer Aufbau also. Aber auch die Thematik ist nicht sonderlich außergewöhnlich, kein expliziter Aufhänger, der die Folge zu etwas Besonderem machen würde. Dafür ist hier, wie in anderen Fällen, der Täter nicht sofort ersichtlich, einige überraschende Wendungen sorgen zusätzlich für einen interessanten Verlauf. Also durchaus eine ansprechende Folge, die des Jubiläums würdig ist.

Seit 50 Folgen begeistern auch die beiden Hauptsprecher der Serie mit ihrem wunderbaren Zusammenspiel. Christian Rode scheint die Rolle des scharfsinnigen wie scharfzüngigen Meisterdetektivs auf den Leib geschrieben zu sein, er geht darin völlig auf. Die ideale Ergänzung hierzu ist Peter Groeger als manchmal etwas schusseliger Dr. Watson, doch besonders zusammen entfalten die beiden in ihren sehr spontan wirkenden Dialogen ihre volle Stärke. In dieser Folge ist Reent Reins als Robert Nobertson dabei und kann mit glaubwürdigem Auftreten überzeugen. Weitere Gastsprecher sind Wolf Frass, Michael Harck und Claudia Gahrke.

Die akustische Umsetzung ist schlicht wie immer, fast schon als nüchtern zu bezeichnen. Keine hochtrabenden Melodien, die von der Handlung ablenken könnten, sondern nur sorgsam gestaltete Szenenübergänge, die Zeit zum Nachdenken verschaffen. Die Geräuschkulisse ist ebenso gut in die Handlung eingefügt und kann einige Vorgänge glaubwürdiger machen.

In Sachen Aufmachung wird auch zur Jubiläumsfolge nicht vom üblichen Schema abgewichen. Der grüne Rahmen mit dem Schriftzug und dem Konterfei des wohl bekanntesten Detektivs ist schlicht, aber sehr ansprechend, die kleine Illustration darin gibt nur einen kleinen Hinweis auf die Handlung. Eine Änderung gibt es hier dann doch: Die CD ist in einer Vinyl-Optik gehalten und schick anzusehen.

Fazit: Zum 50 mal geht Sherlock Holmes auf Verbrecherjagd, und das in einer nicht gerade ungewöhnlichen, aber spannenden und unterhaltsamen Folge.
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Von Nicolas Gehling (Media-Mania) TOP 1000 REZENSENT
"Shoscombe Old Place" ist die fünfzigste Folge dieser Serie, was zu einer edlen Auflage in Vinyloptik führt.

Die Handlung an sich kann sich auch bei dieser Jubiläumsfolge sehen lassen, allerdings ist der Einstieg für den Meisterdetektiv doch etwas unwürdig. Ohne die Auflösung vorwegnehmen zu wollen, bleibt nur zu sagen, dass die Ausgangslage von Holmes in früheren Folgen lapidar beiseite geschoben worden wäre. Der Cheftrainer eines Gestüts spricht bei Holmes vor, da sein Arbeitgeber sich merkwürdig im Umgang mit seiner Schwester verhält. Das ist kein interessantes Rätsel, das ist eine Privatangelegenheit. Die Erzählung von Mr. Mason braucht einige Minuten, bis auch nur Ansatzweise ein möglicher Fall für das Duo entsteht - wie gesagt, früher hätte Holmes so einen Fall nach 20 Sekunden als nicht relevant für ihn abgelehnt.

Das tut der eigentlichen Handlung jedoch keinen Abbruch. Die Geschichte kommt ins Rollen und nach und nach verdichten sich die Fakten zu einer Auflösung, die der Hörer nach zwei Minuten Spielzeit bereits erahnt hatte. Holmes und Dr. Watson stellen sich leider recht tollpatschig zu Beginn dar und so bleibt nur das harmonische vor sich hin plätschern der Handlung, garniert mit den bereits bekannten und süffisanten, beziehungsweise sarkastischen Dialogen zwischen den beiden. Allerdings lohnt sich auch dieser Teil für den Hörer, denn die Serie von Maritim lebt von der überheblichen Art mit der Christian Rode Peter Groeger Folge um Folge belehrt und zurechtweist - herrlich.

Rode und Groeger praktizieren dieses Spielchen auch wieder in dieser Folge in Perfektion, was zwischendurch immer wieder für ein breites Grinsen sorgt. Die Umsetzung ist einfach gelungen. In weiteren (Neben-)Rollen finden sich Wolf Frass, Reent Reins, Kai-Henrik Möller, Michael Harck, Claudia Gahrke, Volker Bogdan und Donald Arthur. Musik und Effekte sind im angemessenen Rahmen unter die Handlung gemischt worden.

Sorgenkind der Serie ist und bleibt das interne Layout. Das Titelbild mit der Öllampe bleibt recht vage und das Booklet bietet neben der Übersicht der Sprecher nur die obligatorische, lieblos platzierte Eigenwerbung. Gerade zur Geburtstagsfolge wäre doch so viel möglich gewesen. Vielleicht ein paar Fakten zur Romanvorlage, Abänderungshinweise, Sprecherportraits ... - die Serie hätte so viele Möglichkeiten, diesen Platz sinnvoller zu nutzen.

Insgesamt ist die Jubiläumsfolge nicht schlecht, aber der Einstieg in das Abenteuer stört etwas und auch die lange Leitung, auf der Holmes und Dr. Watson zu Beginn stehen, trübt ein wenig die Hörfreude. (Nun gut, Dr. Watson steht immer auf der Leitung, aber selbst Holmes stellt sich hier recht unbedarft an.) Das wird aber durch die gekonnt in Szene gesetzten Streitgespräche zwischen den beiden Protagonisten ausgebügelt.

Danke für (bisher) fünfzig Folgen guter Krimiunterhaltung.
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