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Sherlock Holmes 46: Die Löwenmähne
 
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Sherlock Holmes 46: Die Löwenmähne [Audiobook] [Audio CD]

Arthur Conan Doyle , Christian Rode , Peter Groeger , Norbert Gastell , Stephan Schwartz
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Maritim Verlagsgruppe Hermann; Auflage: 1 (4. Februar 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3867142610
  • ISBN-13: 978-3867142618
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 12,4 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 414.994 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus dem Redaktionsbüro "imh-service.de"

Deutschland ist das Hörspielland Nr. 1. Nirgendwo sonst werden so viele Hörspiele produziert und konsumiert. Zu den beliebtesten und qualitativ besten deutschen Hörspielserien zählt derzeit die Sherlock-Holmes-Reihe der Traditionsmarke „Maritim“.

Die Reihe lebt einerseits von den raffiniert-spannenden Geschichten, die der britische Autor Arthur Conan Doyle am Ende des 19. bzw. am Anfang des 20. Jahrhunderts erdachte, und andererseits von der exzellenten Inszenierung der Geschichten durch das „Maritim“-Studio. Obwohl die spannenden Handlungsstränge oft äußerst verzwickt sind und viele Personen mitspielen, werden die Hörspiele nie verworren und unübersichtlich. In dieser Reihe steckt so viel an hintergründigem Humor und an Gemütlichkeit wie in keiner anderen Sherlock-Holmes-Produktion zuvor. Beim Zuhören merkt man es deutlich: die Hauptsprecher Christian Rode (Sherlock Holmes) und Peter Groeger (Dr. Watson) sind ein hervorragend eingespieltes Duo. Die beiden Sprecher schaffen es, dass die Sticheleien der zwei Hauptfiguren untereinander und die Arroganz von Holmes so wirken wie sie wirken sollen: sehr amüsant. Wer Rode und Groeger schon einmal live erlebt hat, weiß auch, dass sie sogar vom Aussehen her der Vorstellung von Holmes und Watson sehr nahe kommen.

In der Folge „Die Löwenmähne“ scheint an einem Strand ein Mord ohne Mörder stattgefunden zu haben. Zumindest gibt es keinerlei Spuren. Holmes und Watson haben eine wirklich schwere Nuss zu knacken und die Auflösung ist sehr überraschend und sogar wissenschaftlich interessant. Obwohl Watson in der Original-Geschichte von Doyle nicht vorkommt, hat ihn die Dialogbuch-Schreiberin Daniela Wakonigg hier trotzdem eingebaut. Und das ist gut so! Wer will schon auf die lustigen Dialoge der beiden Protagonisten verzichten? - Björn Akstinat / www.imh-service.de

Kurzbeschreibung

Die Löwenmähne

Inhalt:
Holmes und Watson machen einige Tage Urlaub an der Küste von Sussex, als dort am Strand unter rätselhaften Umständen ein junger Biologielehrer stirbt. Sein Rücken ist übersäht von Peitschenhieben. Aber wer kann ihm diese Verletzungen zugefügt haben, wenn am Strand keine anderen Fußabdrücke außer seinen eigenen zu finden sind? Auch mit seinem letzten, im Sterben gehauchten Wort "Löwenmähne" weiß niemand etwas anzufangen - bis Sherlock Holmes sich der Sache annimmt.

Sprecher:
Sherlock Holmes: Christian Rode
Dr. Watson: Peter Groeger
Harold Stackhurst: Norbert Gastell
Fitzroy McPherson: Stephan Schwartz
Ian Murdoch: Kai Henrik Möller
Tom Bellamy: Eckart Dux
William Bellamy: Michael Iwannek
Miss Maud Bellamy: Melanie Fouche
Inspektor Bardle: Andreas von der Meden
Sergeant Anderson: Fritz von Hardenberg
Mrs. Emmy Winter: Karin Eckhold

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
Solider Fall 24. Juni 2010
Von Nicolas Gehling (Media-Mania) TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD
"Die Löwenmähne" bietet auf einer Spielzeit von etwas über eine Stunde gute Unterhaltung, auch wenn die meisten Hörer den Fall wesentlich früher als der Meisterdetektiv gelöst haben werden.

Sieht man davon ab, dass die Autorin Daniela Wakonigg die Vorlage von Doyle komplett umschrieb und dieses Abenteuer aus Holmes' Ruhestand wieder in seine aktive Zeit verlegte, wird dem Hörer ein guter und spannender Fall geboten, welcher nach und nach immer mehr Fragen aufwirft, bevor Holmes sich und den Hörer endlich erlöst. Durch die Umschreibung bleibt alles im bewährten Maritim-Stil gehalten. Holmes und Watson, welcher im Original gar nicht anwesend ist, bieten Hörspielspaß und agieren in den bekannten Verhaltensmustern. Watson bleibt oberflächlich und schießt sich auf einen Verdächtigen ein, während Holmes zuerst ratlos ist und dann die Lösung präsentiert. Allerdings ist die Lösung dieses Falls wirklich sehr einfach, geübte Hörer haben sie nach wenigen Minuten, trotzdem liegt eine ansprechende Umsetzung vor.

Die Sprecherleistungen sind wie immer sehr ordentlich. Christian Rode und Peter Groeger erhalten dabei Unterstützung von Karin Eckhold, Fritz von Hardenberg, Andreas von der Meden, Melanie Fouché, Michael Iwannek, Eckart Dux, Kai-Henrik Möller, Stephan Schwartz und Norbert Gastell. Besonders Norbert Gastell, vielen deutschen Serienfreunden als Synchronstimme von Homer Simpson bekannt, bringt sich hervorragend in den Kriminalfall ein. Musik und Effekte passen zum Inhalt.
Die Covergestaltung und auch das Booklet sind erneut nur sehr mäßig. Der abgebildete Tote ist nicht wirklich aussagekräftig und das Innenleben weist mal wieder nur die alten Folgen (wie üblich zweimal ... ) und eine lose Logosammlung weiterer Serien auf.

Insgesamt bietet "Die Löwenmähne" gute Unterhaltung, auch wenn der Fall schnell zu durchschauen ist. Kurzweilige Umsetzung eines Kriminalfalls in guter Sherlock Holmes-Manier!
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Format:Audio CD
Die Hörspielfassungen des Labels Maritim setzen auf die stets gleichen Rahmenbedingungen bezüglich der Protagonisten. Entsprechend wird auch dieser Fall, in dessen Vorlage Watson gar keine Rolle spielt, auf dieses Schema umgeschrieben und so der Besonderheit der holmes'schen Erzählweise beraubt. Die Beibehaltung dieses Stilbruchs,hätte nach 45 Folgen sicherlich für Abwechslung gesorgt.

Dennoch, dem Fall an sich schadet die Hereinnahme von Holmes' Dialogpartner nicht, denn die Routine des Formats in Skript und Darstellung bringt auch hier wieder für eine sehr eingängige und unterhaltsame Kriminalgeschichte. Diese besticht durch einen sehr ungewöhnlichen Fall, der mit merkwürdiger Spurenlage und der recht eindeutigen wirkenden, aber natürlich letztlich falschen Fährte aufwartet. Etwas ärgerlich daran ist, dass dieser Fall weniger durch Kombination zu lösen ist, sondern Faktenwissen voraussetzt. Damit sollte man sich hier gar nicht auf das Miträtseln einlassen, denn wenn man nicht eh schon von vorneherein die Lösung kennt, wird man sich letztlich nur ärgern, dass man diese nicht aus dem Fall heraus erschließen konnte.

Die Umsetzung ist - wie gewohnt - solide. Das Duo Rode / Groeger geht hier routiniert zur Sache und bekommt von Daniela Wakonigg recht gute Dialoge, die nicht merken lassen, dass Dr. Watson hier in die Geschichte zusätzlich eingefügt wurde. Das gewohnte Geplänkel zwischen den Protagonisten findet auch hier statt, allerdings sind hier die sonst oft auffälligen Brüche zwischen vorgegebenem Text und Improvisation nicht so deutlich hörbar.
Das restliche Ensemble rekrutiert sich aus vielen bekannten Sprechern, die sich auch in anderen Hörspielen des Labels maritim hören lassen. Die Leistungen sind gut, allerdings bieten die Figuren auch keine großen schauspielerischen Hürden.

Insgesamt bietet die Sherlock Holmes-Reihe auch in dieser Folge wieder eine unterhaltsame, solide produzierte Krimi-Episode. Der Fall ist recht originell und überrascht mit einer ungewöhnlichen Lösung. Dass diese sich nicht aus den Ermittlungen logisch entwickelt, ist dann allerdings die Kehrseite der Medaille.
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Von Florian Hilleberg TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Sherlock Holmes und Dr. Watson machen Urlaub in Sussex, wo ein alter Freund des Doktors, Harold Stackhurst, einer Internatsschule vorsteht. Doch die Idylle ist nicht von langer Dauer, denn bei einem Strandspaziergang stoßen Holmes, Watson und Stackhurst auf den sterbenden Biologielehrer Fitzroy McPherson, der im Meer schwimmen wollte. Bevor er stirbt spricht der Lehrer von einer Löwenmähne. Ein schwieriges Rätsel für den Meisterdetektiv, denn offensichtlich erlag McPherson einem Herzschlag in Folge schwerer Misshandlungen in Form von Peitschenhieben auf dem Rücken. Für Dr. Watson und auch für Harold Stackhurst ist der Hauptverdächtige schnell gefunden. Doch Sherlock Holmes weiß, dass die Lösung eines Falles selten so einfach ist, und er soll recht behalten '

'Die Löwenmähne' ist einer der sonderbarsten und originellsten Fälle, denen sich der Detektiv je gegenübersah. Das betrifft sowohl die Art des Verbrechens, als auch die Erzählperspektive, den Schauplatz, sowie die Zeit, in der der Fall spielt. Sir Arthur Conan Doyle machte nämlich Holmes selbst zum Erzähler der Affäre, die der Meisterdetektiv in Ermangelung seines Chronisten Dr. Watson festgehalten hat. Sherlock Holmes selbst hat sich in Sussex zur Ruhe gesetzt und widmet sich ganz der Bienenzucht und seinen privaten Studien. Der Leser erfährt also, wie und wo Holmes seinen Lebensabend verbringt und wird zugleich Zeuge, wie der Detektiv einen Fall ganz ohne seinen treuen Begleiter Dr. Watson löst. Leider scheinen diese Aspekte für die Hörspielserie allzu sehr von der gewohnten Norm abzuweichen, so dass die Drehbuchautorin Daniela Wakonigg die Handlung in die aktive Phase des Detektivs verlegt und die beiden Serienhelden, Holmes und Watson, einfach in Urlaub schickt. Dass es reichlich ungewöhnlich und unglaubwürdig ist, dass ausgerechnet dann der Mord geschieht wird dabei billigend zur Kenntnis genommen. Passiert anderen Detektiven schließlich auch am laufenden Band. Schade ist eigentlich nur, dass sich die Serie um eine interessante Gelegenheit bringt eine Folge mal ein wenig anders aufzuziehen. Natürlich hätte der Hörer dann eine Folge lang auf Peter Groeger als Dr. Watson verzichten müssen, aber Ausnahmen bestätigen schließlich die Regel. Allerdings scheint die Serie nur ungern die eingetretenen Pfade verlassen zu können, die vor allem durch die unzähligen Verfilmungen geprägt wurden. So wurde ja bereits die Heirat zwischen Dr. Watson und Mary Morstan in 'Das Zeichen der Vier' verschwiegen. Dabei hätte ein wenig Abwechslung der Serie wirklich gut getan. Andererseits ist dieser Aspekt der einzige Negativpunkt der Produktion, denn sowohl technisch, als auch schauspielerisch bewegt sich das Hörspiel auf einem hohen Niveau. Holmes und Watson agieren in gewohnt souveräner Manier als eingespieltes Team, was sich vor allem in der Leistung der Sprecher Christian Rode und Peter Groeger wiederfindet. Norbert Gastell, Stephan Schwartz, Eckart Dux, Fritz von Hardenberg, Andreas von der Meden ' der Cast ist eine Sammlung hochprofessioneller Sprecher, die ihre Arbeit verstehen und die einzelnen Charaktere sehr authentisch zum Leben erwecken. Vor allem Dr. Watson kann dieses Mal wieder ein wenig aus dem Schatten seines Freundes Sherlock Holmes hervortreten. Die Autorin hat einfach den Arzt zum Freund von Harold Stackhurst gemacht und lässt ihn das Gespräch zu Beginn fast im Alleingang führen. Später, als die Ermittler auf einen weiteren Verletzten treffen, darf Watson außerdem zeigen, dass er ja nicht umsonst als Militärarzt in Afghanistan gedient hat. Alles in allem also eine sehr gelungene Folge, die trotz der Abweichungen von der Vorlage, bestens unterhält und vor allem durch die Identität des Mörders eine gelungenen Überraschung parat hält.
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