Dem Autor, Lorenz Meyer, gelingt es in seiner unnachahmlichen Art, das geheimste Wissen des Sheng Fui dem westlichen Leser nah zu bringen. Die Erleuchtung, die diesem Manne zu Teil geworden ist, hat er förmlich in dieses Buch bannen können. Daher ist Umgebungsbeleuchtung bei der Lektüre nicht von Nöten: Sogar in der tiefsten Karsthöhle der Schwäbischen Alb, in die ich mich ab und zu zur Sammlung und Meditation zurück ziehe, konnte ich die Yak-Butterkerzen löschen, als ich dieses Buch endlich hatte: Einfach aufschlagen, und die ausströmende Weisheit umhüllt alles in einem chakrenstimmulierenden Leuchten. Man weiß: Man braucht dieses Meisterwerk universeller Erleuchtung nicht mehr lesen. Es eröffnet sich dem Suchenden von selbst, fließt durch ihn durch und bringt, wie ich deutlich gemerkt habe, sogar die inneren Organe dazu, sich gemäß den Regeln des Sheng Fui anzuordnen.
Die Weisheit dieses Autors ist nicht in Worte zu fassen. Daher weiß ich bis heute auch nicht, ob, abgesehen vom Einband, dieses verehrungswürdige Werk überhaupt Buchstaben herkömmlicher, mondäner westlicher Prägung enthält. Sein Strahlen ist so stark, dass ich es bisher, trotz tiefster Meditation, noch nicht geschafft habe, mit meinen Augen das Strahlen zu überwinden und meinen Blick auf die Papieroberfläche gelangen lassen konnte.
Dem Autor ist es mit diesem erleuchteten Werk gelungen zu zeigen, dass die schnöde Materie ihm keine Fesseln mehr auferlegen kann. Daher: Erleuchteter Meister, ich will ein Kind von Dir! Auch wenn ich ein Mann bin: Dir ist nichts unmöglich!