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Mary Shelley's Frankenstein [Blu-ray]
 
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Mary Shelley's Frankenstein [Blu-ray]

Kenneth Branagh , Tom Hulce , Kenneth Branagh    Freigegeben ab 16 Jahren   Blu-ray
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Kenneth Branagh, Tom Hulce, Helena Bonham Carter, Aidan Quinn, John Cleese
  • Regisseur(e): Kenneth Branagh
  • Format: Widescreen
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1), Französisch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Arabisch, Dänisch, Finnisch, Französisch, Hindi, Niederländisch, Norwegisch, Schwedisch, Türkisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Sony Pictures Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 8. Oktober 2009
  • Produktionsjahr: 1994
  • Spieldauer: 123 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B002G5U20U
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 25.149 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Henry V., sein Debüt als Kinoregisseur, hat Kenneth Branagh kurzfristig zum Liebling der Kritik gemacht, doch alle seine späteren Filme stießen meist nur noch auf Skepsis und oft sogar Ablehnung. Am härtesten hat es dabei Mary Shelley's Frankenstein, seine Adaption des klassischen Schauerromans, getroffen. Die Ruhelosigkeit der Inszenierung, die ständig herum wirbelnde und fliegende Kamera und das Expressive und Wilde von Branaghs Spiel als Victor Frankenstein haben dem Film den Vorwurf der Selbstgefälligkeit und Lächerlichkeit eingetragen, dabei sind sie im Rahmen von Branaghs Konzept völlig zwingend.

Den Verweis auf Mary Shelley im Titel sollte man weniger als Zeichen der Authentizität verstehen als einen Hinweis auf die Zeit und die Ideenwelt, in der der Roman entstanden ist. Hier wie auch in seiner Hamlet-Verfilmung lässt Branagh den Geist der Romantik wiederaufleben. Die überbordende Energie, die Hast und auch die Anmaßung, mit der er seinen Frankenstein zu einem menschlichen Gott, also tatsächlich zu einem modernen Prometheus stilisiert, sind Teil dieser Epoche des Aufbruchs im frühen 19. Jahrhundert.

Dementsprechend rückt er anders als alle früheren Verfilmungen des Romans den Schöpfer Frankenstein ins Zentrum und nicht das von ihm geschaffene, geschundene Monster, das hier von Robert De Niro in seinem typischen Stil als Seelenverwandter all seiner gehetzten Killerfiguren verkörpert wird. Ein reizvoller Kontrast entsteht so zwischen dem berserkerhaften Spiel Branaghs und seiner introvertierten Art, die sich nur in gelegentlichen Ausbrüchen entlädt.

Der Mensch kann zum Gott werden, scheint Branagh uns hier wie vor fast 200 Jahren schon die Romantiker zu sagen, doch der Preis dafür ist ungeheuer. Zusammen ergeben Mary Shelley's Frankenstein und Hamlet das größte romantische Kunstwerk des 20. Jahrhunderts. --Sascha Westphal

Produktbeschreibungen

Victor Frankenstein (Kenneth Branagh) ist nicht verrückt - er ist besessen! Über seinen Freund Henry (Tom Hulce) lernt er den obskuren Professor Waldman (John Cleese) kennen. Seitdem treibt Frankenstein nur noch eines: die Erschaffung des künstlichen Menschen. Eines Nachts glückt das Experiment. Frankenstein erweckt seine "Kreatur" (Robert de Niro) zum Leben. Als er im letzten Moment den ganzen Irrsinn seines Tuns erkennt, ist es schon zu spät. Das Grauen ist nicht mehr

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Man hat Kenneth Branagh für diesen Film übel kritisiert. Sein Film sei im Grunde nur eine Selbstinszenierung. Als vielbelächelter Beweis für diese Theorie musste seine geschminkte Bauchmuskulatur herhalten, die bereits im Kino sehr auffällig war. Ich gehe aber davon aus dass diese Selbstinszenierung eine bewusste war. Was Branagh interessiert, ist nicht so sehr das monströse des Monsters, sondern das der Hybris des Menschen der Romantik. Demensprechend ist der Hauptcharakter auch der Doktor, und nicht sein Geschöpf. Und der Doktor ist es auch der hier als wahres Monstrum auftritt, insbesondere in den Szenen in denen er seine Frau erweckt, keineswegs das Geschöpf selbst, das zwar mordet, aber im Grunde als hypersensibles Wesen mit Liebe zum Flötenspiel auftritt. Branagh verkehrt hier die Welten um eine Zeit zu inszenieren die von der Göttlichkeit des Menschen überzeugt war, und dementsprechend ist es nur konsequent, wenn er seinen Dr. Frankenstein eitel, selbstverliebt, hektisch, besessen auftreten lässt. Der ganze Film ist erschütternd, weil er an eine Urangst des Menschen appelliert, den geliebten Partner zu verlieren und weil er diese Szenen und die der Erweckung so drastisch nachzeichnet, dass einem schlecht werden könnte vor Angst und vor Entsetzen darüber wozu man fähig ist wenn man alles verloren hat (und glaubt es wieder umkehren zu können).
Die Charaktere können in dieser Inszenierung alle überzeugen, und das theaterlastige Moment passt zu dem Konzept das Branagh wählte, ebenso die Filmästhetik. Und gut unterhalten wird man auch noch bis zum Schluss. Diese Frankensteinversion hätte viel mehr Lob ernten sollen für den grossen Schritt den sie wagt. Leider haben das nicht alle Kritiker zu würdigen gewusst.
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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Genial 17. Januar 2001
Von Ein Kunde
Format:Videokassette
Dieser Film spaltet die Gemüter, und sicher verliert er auf dem Fernsehschirm etwas von der Wucht, die er im Kino hat. Dies ist ein Film für die ganz große Leinwand. Doch auch im Heimkino ist er immer wieder beeindruckend. Die mutige Kameraführung, die Ausstattung, die Kostüme, die Regie, das exzellente Drehbuch und eine Musik, die sicher zu den besten Scores überhaupt gehört. Der Film funktioniert als anspruchsvoller Problemfilm ebenso wie als Melodram und natürlich auch als packender Thriller. Die Inszenierung ist sicherlich sehr eigenwillig, opernhaft und pathetisch und scheut nicht große Szenen. Es ist eine sehr persönliche Inszenierung, die von der Handlung her von Mary Shelley an manchen Stellen abweicht, ohne ihr aber untreu zu werden.

Branagh liefert eine sehr energische, fesselnde Darstellung des Victor Frankenstein ab, der hier ebenso wie im Roman das Zentrum der Handlung bildet. Wer das für eine reine Selbstdarstellung des Regisseurs und Hauptdarstellers hält, mag das so sehen; wenn aber jede filmische Selbstdarstellung so brillant wäre wie diese, wäre das zeitgenössische Kino um manches Juwel reicher. Auch die übrigen Darsteller überzeugen durchgehend, so Helena Bonham Carter als Victor Frankensteins Verlobte Elizabeth, der viel zu selten zu sehende Tom Hulce als Victors Kommilitone Henry und natürlich Robert De Niro als die Kreatur, die vom unschuldigen Ausgestoßenen zum Rächer wird und daran selbst zugrunde geht. De Niros Darstellung der Kreatur ist die einzige, die mit Karloff konkurrieren kann (so unterschiedlich die Interpretationen der Rolle auch sind).

Diesem Film wird hier und da vorgeworfen, er sei nicht gruselig: Sicher handelt es sich hier - zum Glück - nicht um eine ekelhafte Schlitzerorgie mit axtschwingenden Wahnsinnigen; aber wem sich bei der zweiten Schöpfungsszene und dem, was sich an sie anschließt, nicht der Magen zusammenzieht (einfach wegen der Situation und nicht wegen einer Darstellung physischer Gewalt), dem ist nicht zu helfen.

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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein bildgewaltiger Film 28. Dezember 2001
Von Ein Kunde
Format:DVD
Kenneth Branagh ist mit seinem Film die wahrscheinlich beste, und dem Buch ähnlichste Verfilmung von Mary Shelley's Frankenstein gelungen. Allein die Tatsache, dass die Geschichte an den originalen Schauplätzen (Genf und Ingolstadt), und nicht in einer dunklen Burg oder einem einsamen Dorf, stattfindet, verdient eine gewisse Anerkennung, vor allem weil bestehende Klischees nicht unterstrichen werden. Maske, Kostüme und meiner Meinung nach auch die Kamera sind klasse. Das ausklingende 18. Jahrhundert wird authentisch ins Bild gesetzt und die Geschichte ist durch und spannend.
Ein toller Film und auf jedem Fall sehenswert.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Sehr gute Neuverfilmung !!
Natürlich gefällt mir als Fan von klassischen Horrorfilmen die Verfilmung mit Boris Karloff besser,
aber diese Version ist auch sehr gut umgesetzt,und dürfte... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Mr. B. Funk veröffentlicht
Ich find ihn super.
Das ist wirklich sehr interessant, was man hier an Rezensionen so lesen kann... einmal sei das Drehbuch zu nah am Roman und deshalb langweilig, dann wiederum habe man durch zuviel... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Klapauzius veröffentlicht
Kenneth Branagh auf dem Ego-Trip
Dieser Film sollte wohl eher in Kenneth Branagh's Frankenstein umbenannt werden. Denn er ist ein einziger überlanger und todlangweiliger Ego-Trip des... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. März 2010 von Phoenix
Ein wirklich toller Film - Robert de Niro spielt top
Da ich ja wirklich sehr gerne Filme ansehe, habe ich mir eine große Filmsammlung aufgebaut. Außerdem bin ich auch Filmfan. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. August 2009 von Markus Thormann
Spannende Science Fiction Unterhaltung
Interessant, was die junge Mary Shelley schon im 19. Jahrhundert zu Papier brachte! Die Verfilmung ist gelungen und gibt Denkanstösse zum Thema Verantwortung der Forscher, die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Mai 2009 von Christa Draaf
Frankenstein Adaptation, Klassiker modern umgesetzt
Die 1994 entstandene Version von und mit Kenneth Brannagh ist ziemlich nahe an Mary Shelleys Roman angesiedelt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. März 2009 von K. Preuß
Gefängnisstrafe für den Drehbuchautor
Mary Shelleys Roman ist ein Gothic-Klassiker, Robert de Niro und Kenneth Brannagh sind großartige Schauspieler, aber bei diesem vermurksten Film ist nichts mehr zu retten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Januar 2009 von Weidlich
Durchschnittlicher Film
Ich weiß garnicht wie oft der Film Frankenstein schon neu aufgelegt wurden ist und um erhlich zu sein das Original von Boris Karloff ist mir immer noch die beste Version. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Dezember 2008 von OnceBitten
Ambitonierte, aber auch missglückte Neuverfilmung trotz optimaler...
Der Film "Frankenstein" wurde von Francis Ford Coppola produziert, der ein Jahr vorher mit seiner Neuauflage von "Dracula" einen künstlerischen wie kommerziellen Erfolg feiern... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Dezember 2008 von Ray
We call it a "Kassiker"
Imposante Inszenierung mit aufwendigen Kostümen. Spannende Neuauflage Mary Shellys Klassikers. Eindringlich, manchmal aufdringlich mit einem grandiosen Robert de Niro.
Veröffentlicht am 22. August 2008 von M. Kopp
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