Er kann. Die Story dreht sich um Ghost, der nach seinem Gefängnisaufenthalt den einzigen Menschen sucht, der ihm was bedeutet hat. Vachss klare, knappe Art zu schreiben, die man aus dem Burke-Romanen kennt, läßt dieses Buch (ich-Erzähler) hart wirken. Aber zwischen und neben den Zeilen spürt man die Gefühle, die sich der Erzähler selbst nicht zugestehen will. Ähnlich entwaffnend ehrlich wie z.B. Kata oder Kult, beschreibt Vachss die Monströsitäten eines ungewollten Schattenlebens und einer grausamen Kindheit, deren Erfahrungen man nicht entfliehen kann. Und doch rührt diese Geschichte zu Tränen, was bisher nur ein Teil seiner Kurzgeschichten geschafft hat. Wunderbares Buch!