Dieser vierte Band der Abenteuerreihe um Richard Sharpe von Bernard Cornwell ist spannend, flüssig und leicht verständlich geschrieben wie seine Vorgtänger auch.
Ensign Richard Sharpe, abkommandiert zu den 95. Rifles in England, tritt 1805 seine Rückreise von Indien nach England, für die er selber aufkommen muss, im Zwischendeck des Ostindienfahrers "Calliope" unter Kapitän Peculiar Cromwell an. In Bombay steht Sharpe noch kurz vor der Abreise dem Kommandanten des britischen Kriegsschiffes "Pucelle", einem Zweidecker mit 74 Kanonen, Joel Chase und seiner Barkassenmannschaft, die beide Opfer betrügerischer Machenschaften des indischen Händlers Nana Rao geworden sind, in einer bedrohlichen Situation bei.
Kurz vor Madagaskar wird die Calliope durch Verrat ihres Kapitäns Cromwell von dem französischen Zweidecker "Revenant" unter Kapitän Montmorin aufgebracht, und als Prise nach Mauritius zurück geschickt. Kapitän Joel Chase, der den Auftrag hat, die Revenant zu versenken, befreit die Calliope jedoch aus französischer Hand, und nimmt Sharpe an Bord der Pucelle.
Die Verfolgungsjagd der beiden Schiffe führt diese direkt nach Kap Trafalgar vor der spanischen Küste, wo am 21. Oktober 1805 Vizeadmiral Horatio Nelson die französische und spanische Flotte vernichtend besiegt. Mit dabei ist auf der Pucelle Ensign Richard Sharpe.
Auch dieses Buch ist meiner Meinung nach nicht nur für Fans von Richard Sharpe sehr empfehlenswert.