Kennedys differenzierte Analyse trifft die wunden Punkte und such historisch fundiert nach den Wurzeln des Wandels vom vernuenftigen Streben nach Zielen des Shareholder Values zu diesem heutigen krankhaft übersteigerten Gewinnstreben.Trotz seiner heftigen Kritik an den Methoden vieler Unternehmen bleibt er sachlich und beeindruckt durch die Art, wie er komplexe Sachverhalte verständlich macht. Er belässt es nicht bei der Kritik, sondern liefert konkrete Vorschläge: Nach einer ausführlichen ISt-Analyse des Schadens muessen die gestoerten beziehungen zu den "stakeholdern", den anderen für das Unternehmen wichtigen Gruppen neben den Aktionären, wieder hergestellt werden. Das Buch erscheint in hohem Maßew empfehlenswert, auch für den weniger mit der Materie vertrauten Leser.