"This Masquerade" war der erste Titel von George Benson, der mir zu Ohren kam. Kurze Zeit später hörte ich erstmals einen ganz anderen George Benson, nicht so Pop- oder gar Disco-orientiert. Das war in einem Club in Frankfurt, in dem hauptsächlich farbige Amerikaner verkehrten. "Shape of Things to Come" war eine der Platten, die ich da zu hören, aber Mitte der 70er-Jahre in keinem Plattenladen meiner Heimatstadt zu kaufen bekam.
Das Album wurde 1968 in vier Aufnahme-Sessions - also an vier Tagen - eingespielt. Am ersten Tag, hier wurden der Glen Miller-Standard "Chattanooga Choo Choo" und die Eigenkompisition "Foolin' It" aufgenommen, war Herbie Hancock am Piano dabei. Die Gitarre von George Benson erinnert an Wes Montgomery und Charlie Christian, manchmal auch an Django Reinhardt. Die Arrangements von Don Sebesky integrieren Bass und Schlagzeug als passende Rhythmusunterlage, die Orgel (oder auch das Piano) und bei manchen Stücken auch ein Bläser- und Streichersatz als Partner für Soli, wobei die relaxte Grundstimmung nie gestört wird.