Der bescheidene Titel, die konsequente Auflösung der Band nach dem Album, da man dieses "Werk" als nicht steigerbar betrachtete, die enorme Mundpropaganda und die unzähligen rhetorischen Lobpreisungen in Foren, Musikmagazinen und sonstigen Plattformen tragen nicht gerade dazu bei, dass man an so ein Album unvoreingenommen herantritt.
Na und?!
Auch nach knapp sieben Jahren, nach dem Release, zieht einen diese Platte in ihren Bann und wird allen Erwartungen gerecht.
"The shape of punk to come a chimerical bombination in 12 bursts" nennt es die Band und wenn man nach einer knappen Stunde Laufzeit, mit offenem Mund und weggeblasen Synapsen dasitzt und versucht sich von einer derartigen wall of sound zu Erholen, werden ihnen wohl die meisetn Recht geben.
Sowas ist nicht leicht verdaulich und wer nun an The Mars Volta oder die Blutsbrüder aus Seattle denkt, liegt damit sicher nicht hundertprozentig daneben. Melodiöse Abschnitte wie bei
Liberation frequency (wo selbige übrigens dennoch mit einigen Wutausbrühchen des Herrn Lyxzen garniert werden), oder der Abschlussballade The apollo programme was a hoax, sind rar und geben neben den kleinen Radiomodertionen nur ein wenig Zeit zum Durchatmen.
Und - natürlich sticht new noise herraus. Ein solches modernes Rockmonstrum, das Wut und Eingängigkeit auf eine Art und Weise vereint, wie wenige Lieder zuvor, muss herrausstechen und kann das darauffolgende refused party program, nach dem sich andere Musiker immer noch die Finger lecken würden, nur ein wenig mickrig erscheinen lassen.
So ein Album braucht sicherlich nicht noch mehr Empfelungen und Lobeshymnen als es sie ohnehinh schon bekommen hat, daher "rate" ich einfach ganz unphatetischsich sich diese "12 bursts" in nächster Zeit durch die Gehörgänge zu Jagen. Ausser dem Verstand sollte dabei nichts zu verlieren sein.