Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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30 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
...und dennoch wird es Allem gerecht, 9. August 2005
Der bescheidene Titel, die konsequente Auflösung der Band nach dem Album, da man dieses "Werk" als nicht steigerbar betrachtete, die enorme Mundpropaganda und die unzähligen rhetorischen Lobpreisungen in Foren, Musikmagazinen und sonstigen Plattformen tragen nicht gerade dazu bei, dass man an so ein Album unvoreingenommen herantritt. Na und?! Auch nach knapp sieben Jahren, nach dem Release, zieht einen diese Platte in ihren Bann und wird allen Erwartungen gerecht. "The shape of punk to come a chimerical bombination in 12 bursts" nennt es die Band und wenn man nach einer knappen Stunde Laufzeit, mit offenem Mund und weggeblasen Synapsen dasitzt und versucht sich von einer derartigen wall of sound zu Erholen, werden ihnen wohl die meisetn Recht geben. Sowas ist nicht leicht verdaulich und wer nun an The Mars Volta oder die Blutsbrüder aus Seattle denkt, liegt damit sicher nicht hundertprozentig daneben. Melodiöse Abschnitte wie bei Liberation frequency (wo selbige übrigens dennoch mit einigen Wutausbrühchen des Herrn Lyxzen garniert werden), oder der Abschlussballade The apollo programme was a hoax, sind rar und geben neben den kleinen Radiomodertionen nur ein wenig Zeit zum Durchatmen. Und - natürlich sticht new noise herraus. Ein solches modernes Rockmonstrum, das Wut und Eingängigkeit auf eine Art und Weise vereint, wie wenige Lieder zuvor, muss herrausstechen und kann das darauffolgende refused party program, nach dem sich andere Musiker immer noch die Finger lecken würden, nur ein wenig mickrig erscheinen lassen. So ein Album braucht sicherlich nicht noch mehr Empfelungen und Lobeshymnen als es sie ohnehinh schon bekommen hat, daher "rate" ich einfach ganz unphatetischsich sich diese "12 bursts" in nächster Zeit durch die Gehörgänge zu Jagen. Ausser dem Verstand sollte dabei nichts zu verlieren sein.
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
They told me, that the classics never got a style, but ..., 16. Mai 2003
... they do ... they do. Obwohl Refused bereits vor diesem Album eine feste Größe im Berech des Hardcore waren, kann man mit Fug und Recht behaupten, dass die Band ihr Genre Anno 1998 ins nächste Jahrtausend katapultierte. New Noise ist wohl der Song zum gepflegten Abrocken überhaupt, offenbart jedoch nur einen Bruchteil der Energie und der Kreativität die "The Shape Of Punk To Come" versprüht. Bereits der Opener deutet an, wo die Brachialschweden hinwollen: Heftige Gitarrenwände, hektische Breaks und die unglaubliche Stimme des Sängers Dennis Lyxzén, welcher sich beinahe die Seele aus dem Leib brüllt, bilden den Kern des dynamischen und rhythmischen Soundspektrums. Dabei tritt das Songwriting jedoch nicht in den Hintergrund, sondern überzeugt durch kritische, intelligente Lyrics und ausgefeilte Strukturen.Der musikalischen Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Welche Hardcoreband traut sich sonst einen Titel wie „Tannhäuser" mit einem Streicherorchester zu eröffnen, völlig ungezwungen Drum'n'Bass Passagen einzuflechten oder mit Mundharmonikasolos aufzuwarten? Hier haben wir ihn - den intelligenten, komplexen und extrem mitreißenden Brachialrock für die Ewigkeit. Konventionen werden links liegen gelassen. So werden die Songs beispielsweise so lange ausgekostet, wie man es eben für sinnvoll hielt, ohne auf irgendein 3 Minuten Radio-Format zu achten. Langweilig wird es nie, da ständige Stilbrüche die Aufmerksamkeit des Hörers fordern und man sich nie vor einer 180 Grad Drehung sicher wägen kann. Trotz der scheinbaren Spontaneität ist jedes Element bis ins kleinste Teil präzise ausgefeilt und technisch perfekt implementiert, was für die hochwertige Produktion von Eskil Lövström spricht. Leider haben Refused mit diesem Werk endgültig ein Denkmal gesetzt und sich anschließend aufgelöst. Die musikalischen Nachfolger werden sich wohl auf Ewig mit diesem Ableger modernen Rocks messen lassen müssen ...
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Refused als Meilenstein für Hardcorebands der Zukunft?, 14. Juni 2000
Von Ein Kunde
The Shape of Punk to Come ist für mich einer der besten Hardcoreplatten überhaupt in den letzten Jahren, da sie einen unüberhörbaren Eigencharakter aufweisst. Refused schaffen es elekronische Musik und Samples auf eine ganz natürliche Weise mit ihrem überwältigendem Hardcoresound zusammenwachsen zulassen und beweissen gleichzeitig dass sie auch ein sehr hohes musikalisches Talent besitzen. Selten habe ich es erlebt, dass so viele Leute aus unterschiedlichen "Musikszenen" so kompromisslos eine Platte gutfanden wie es bei diesem neuen Refused-Werk der Fall war ! Jeder der Songs auf dieser Cd ist für mich ein Hit und etwas ganz eigenständiges. Man hat nicht dass Gefühl wie bei manchen anderen Bands 10 mal das gleiche Lied zu hören, da die einzelnen Lieder an Ideenreichtum nur so sprudeln. Trotzdem haben Refused sich nie von ihren Wurzeln entfernt. Ich kann nur jedem den Rat geben sich diese Cd anzuhören da ich es nur ansatzweise für möglich halte dieses Meisterwerk mit Worten zu beschreiben.
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