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Shantaram
 
 
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Shantaram [Gebundene Ausgabe]

Gregory David Roberts , Sibylle Schmidt
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (103 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

Rezension zu Shantaram: Jetzt reinlesen [145kb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 1088 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (21. August 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442311535
  • ISBN-13: 978-3442311538
  • Größe und/oder Gewicht: 23,2 x 16 x 5,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (103 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 94.577 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Gregory David Roberts
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Er ist ein großartiger Erzähler mit hohem mimischem Talent und würde live im Fernsehen weit präsenter sein als die meisten professionellen Nasen. Er ist auch ein starker Erzähler auf dem Papier. Mit Blick fürs Detail und Gefühl für spannende Inszenierung. Am besten schreibt er da, wo er die tausend Facetten und Absurditäten von Mumbai schildert und seine eigenen Irrwege und Begegnungen in diesem lächelnden, gleichzeitig bedrohlichen Chaos“ (Stern )

"Der Weltbestseller aus der Justizvollzugsanstalt in Frankfurt-Preungesheim - (...) rasant und unterhaltsam, kitschig, da es großes Hollywood-Kino auf über 1000 Seiten ist." (Die Zeit, Literatur )

"'Shantaram' - ein fesselndes Buch, eine packende Lektüre - Sie werden Spaß damit haben." (Matthias Matussek, Spiegel Online )

Kurzbeschreibung

Ein Mann auf der Flucht – Eine Stadt, die nie schläft – Und die Gnade einer befreienden Liebe

Shantaram erzählt in fiktionaler Form die Geschichte von Roberts’ eigenem Leben: Als der Australier Lindsay in Bombay strandet, hat er zwei Jahre seiner Gefängnisstrafe abgesessen und ist auf der Flucht vor Interpol. Zu seinem Glück begegnet er dem jungen Inder Prabaker, der ihn unter seine Fittiche nimmt. Auf ihren Streifzügen durch die exotische Metropole schließen die beiden eine innige Freundschaft. Von Prabaker lernt Lindsay nicht nur die Landessprache, sondern auch, mit sich ins Reine zu kommen: Er wird zu „Shantaram“, einem „Mann des Friedens“ und kämpft für die Ärmsten der Armen. Doch dann verfällt Lindsay der geheimnisvollen Karla, einer Deutsch-Amerikanerin mit dubiosen Kontakten zur Unterwelt …

Ein Roman, so leidenschaftlich wie der Herzschlag Indiens, voller Wahrheit und Poesie.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Karl Mays Erbe 25. August 2009
Von Manarola
Format:Gebundene Ausgabe
Der australische Gewaltverbrecher Lindsay strandet nach seiner spektakulären Flucht in Bombay, versucht sich dort durchzuschlagen und landet schließlich in einem Slum nahe dem gerade im Bau befindlichen World Trade Center. Westliche Aussteiger, arabische Imigranten und die Herzlichkeit der Inder in der brodelnden Metropole ziehen ihn immer mehr in Bann. Allen voran der immer lächelnd-freundliche Prabaker mit seinem gebrochenen Englisch, die geheimnisvolle Schweizerin Karla - in die er sich verliebt -, Abdullah, der verwegene Iraner, der ihn mit Kader Khan, einen mächtigem Mafiaboss, zusammen bringt. Die Monate im Slum, in denen Lindsay als Arzt arbeitet (obwohl er nur einen Erste-Hilfe-Kurs gemacht hat) sind wohl seine schönsten. Freude und Leid liegen millimeternah beieinander, so wie Herzlichkeit und Hass. Vor allem aber auch tiefe Alltagsweisheit prägt das Leben der Menschen.
Lindsay gerät aufgrund einiger Machenschaften in ein indisches Gefängnis (die Schilderung seines Aufenthalts lässt jene im Buch Papillon als Vorzeigehaftvollzug erscheinen) und schließt sich dem verbrecherischen Clan an. Dabei gerät er auch in die Fronten des afghanischen Befreiungskrieges gegen die sowjetischen Invasoren. Mehrmals schrammt er nur mit Mühe am Tod vorbei, leidet unsagbar, gewinnt und verliert die besten Freunde.
Es ist eine autobiographische wirkende Geschichte, die uns hier präsentiert wird; was davon wahr und was Fiktion ist, lässt sich nur erahnen. Zu real wirken die Beschreibungen auch in ihren brutalsten Momenten, deren es nicht zu wenig gibt (also nichts für schwache Gemüter), vor allem aber in den Charakterzügen der Menschen, alle voran der Inder aus den Slums.
Aber auch die negativen Gestalten, den Ich-Erzähler eingeschlossen, der seine verbrecherische Vergangenheit mit Drogensucht erklärt aber nicht entschuldigt, sind facettenreich: der philosophierende Khan als Ersatzvater, der heldenhafte Abdullah, der homosexuelle Vikram, die ehemals drogenabhängige Lisa und natürlich die unnahbare Karla, deren Geheimnis sich erst auf den letzten Seiten ergründet. Die indischen Slumbewohner - allen voran Prabaker - bleiben aber unbefleckt.
Roberts erzählt uns eine Abenteuergeschichte, aber auch einen Entwicklungsroman zur Selbstfindung des Protagonisten. Er beschreibt detailreich die mafiose Subkultur und die Gemütsverfassung der Gestrandeten mit ihren teilweise tragischen Schicksalen. Er schafft spannenden, skurilen, komischen Szenen, Passagen mit philosophisch-poetischen Betrachtungen, wunderbaren Beschreibungen, völlig ungeniert dabei bisweilen die Grenze zum Kitsch deutlich überschreitend.
Er versucht - das spürt man - mit dem Schreiben sein Leben selbst neu zu ordnen, zu erfassen, was passiert ist und wie er sich gewandelt hat. Absätze triefender Poesie wechseln mit Stellen unglaublicher Brutalität, hin zu detailreichen, nie langweiligen Beschreibungen bis hin zu kurzen Kommentierungen, die in ihrer Abruptheit geradezu schroff wirken.
Auch wenn seine poetischen Versuche mitunter aufgesetzt wirken, man verzeiht es Roberts gerne, denn sie vermitteln das Gefühl größerer Authentizität, als wenn hier ein großer Romancier am Werk wäre. Da schreibt einer eben ungeniert, fragt nicht nach, sondern tut was er für richtig hält, so gut er es eben kann - und das ist für einen Ex-Knacki verdammt gut. So sind knapp 1.100 fesselnde Seiten entstanden, über eine Selbstfindung, einen Kulturkreis, ein Abenteuergeschichte und die Liebe zur indischen Kultur - Ingredienzien eines Romans, die mich in vielem an Karl May (Altersfreigabe aber erst ab 16 Jahren) erinnern. Vielleicht hat mir der Roman auch deshalb so gut gefallen.
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82 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das perfekte Buch 6. September 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Ein großes Fresko von Bombay, ein Liebeserklärung an Indien, seine Bevölkerung und an das Leben: eine unglaubliche, mitreißende und spannende Geschichte, und und und. Dies ist die 2003 geschriebene Romanfassung des Lebens von Gregory David Roberts, 1980 aus dem australischen Hochsicherheitsgefängnis Pentridge entflohen nach Bombay, um sich ein (neues) Leben aufzubauen.
Es ist die Geschichte eines Mannes, der eine kostenlose Klinik in einem Slum Bombays errichtet, aber auch die desjenigen, der mit Bollywood und vor allem der Mafia Geschäfte macht. Und es ist die Geschichte einiger wunderbarer Personen, die des Freundes Prabaker und seiner großen Liebe Karla, und vor allem die des Abdel Khader Khan, des mächtigen Bosses der Mafia in Bombay, der den Protagonisten in den Heiligen Krieg in Afghanistan verwickelt - ihn, den seine indischen Freunde Shantaram" nennen, den "Mann von Gottes Frieden".
Schwer vorzustellen, das dieses Buch den Leser kalt lässt, der Stil des Autors, der Plot und die Charaktere sind außergewöhnlich. Die meisten Leser werden nach den über tausend Seiten das Ende der Geschichte hinauszögern wollen. Gott sei Dank wird über eine Forstsetzung nachgedacht, so Roberts selbst.
Roberts ist auf dem Weg, eine Art Guru zu werden in den Ländern, in denen der Roman in den letzten Jahren erschienen ist. Durch hervorragende Rezensionen und vor allem Mundpropaganda zieht er Massen zu seien Lesungen an, und der Faszination dieses Buches und seines Autors sich zu entziehen, ist in der Tat schwer. Dies hat inzwischen auch Hollywood bemerkt, und so hat Roberts mit Jonny Depp, der sich frühzeitig die Rechte an Shantaram gesichert hat, bereits das Drehbuchs zum Film verfasst, dessen Dreharbeiten für September 2008 angekündigt sind.
Ohne Zweifel wird man viel hören von Shantaram, ein beinahe perfektes Buch oder, vielleicht am Angemessensten, eine atemraubende Lektüre.
"Luck is what happens to you when fate gets tired of waiting."
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33 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wirklich lesenswert! 27. Oktober 2008
Von Caliban TOP 100 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Vor Büchern dieser Art zögert man vor der Lektüre aus einem Grund: Es könnte sich um ungeschliffene Räuberpistolen eines Möchtegernschriftstellers handeln, der zwar viel erlebt hat, dies aber nicht mitteilen kann. Diese Sorge ist hier unbegründet: Der philologisch gebildete Roberts ist ein Profi - eine seltsame Mischung aus Schriftsteller und Straßenkämpfer. So arrangiert er das selbsterlebte Material überaus kunstvoll und vermittelt damit auch dem anspruchsvolleren Leser ein herausragendes Erlebnis. Vielleicht rechtfertigt gerade der Anfang des Werkes diesen Eindruck noch nicht, wo in einem raunenden, an einen Humphrey-Bogart-Film erinnernden Ton über das Leben als solches und die durch es vermittelten Erfahrungen die Rede ist.

Sobald Roberts jedoch auf seine konkreten Erlebnisse kommt, ändert sich das Bild. Dies gilt schon für die allerersten Szenen in Bombay, wo rasch deutlich wird, dass sich der Held vom typischen europäischen Touristen, der sich lieber in sein Hotelzimmer verkriecht deutlich unterscheidet. Bei LInbaba handelt es sich um einen Neuankömmling, der sich der indischen Alltagskultur in all ihren Schattierungen öffnet. Erst so gewinnt er Einblicke in das alltägliche Leben Bombays, die bekannte Darstellungen des Sujets (selbst den Roman Bombay: Maximum City) in den Schatten stellen. Als Leser merkt man deutlich, wie Roberts das Material geschickt arrangiert, um Charakter und Wesensart seiner indischen Freunde herauszurarbeiten. Ganz gegen Ende des Buches etwa zeichnet er den in liebenswürdiger Weise kindlich besorgten Charakter der Slumbewohner, die vereint einen Bären vor der Inhaftierung retten und lässt den Helden dann sofort an einer Aktion der Mafia teilnehmen, die in einen schalen Triumph angesichts Tod und Vernichtung endet. Hier werden besonders deutlich die beiden Welten einander gegenüber gestellt, zwischen denen der Held schwankt: Die Unschuld der Armen und die auf einem seltsamen Ehrenkodex, aber auch Verbrechen gründende Welt der Mafia.

Bis zu diesem Ende aber nimmt Roberts den Leser auf eine ungeheuer prickelnde Reise durch ein Land voller Wunder mit. Der Leser erfährt von Heiligen, die das Gelübde abgelegt haben, ihr Leben im Stehen zu verbringen, lernt Ehemänner kennen, die die Nieren ihrer Frauen verkaufen, zittert mit dem Helden, als dieser sein Leben gegen eine Meute ausgehungerte Slumhunde verteidigen muss. Bombay ist dabei eine romantisch undurchsichtige Stadt, in der ein geheimnisvoller Serienmörder sein Unwesen treibt oder eine mysteriöse Zuhälterin ein Edelbordell betreibt, die noch niemand je zu Gesicht bekommen hat. Die Stadt ist schließlich von Menschen bevölkert, die so plastisch geschildert werden, dass sie der Leser am Ende zu kennen glaubt und nur ungern von ihnen Abschied nimmt: Einer der Vorrezensenten hat hier bereits eine Liste erstellt.

Für mich sind vielleicht die philosophischen Exkurse im Buch nicht gerade die stärksten Stellen, wo Roberts die Naturphilosophie seines Lehrers Khader Bay unkommentiert weitergibt. Dem einigermaßen orientierten Leser kommen sie etwas zu einfältig daher. Auch wird ihr apologetischer Charakter rasch deutlich, da dieser Lehrer ein ausgewaschener Ganove ist und bleibt. Die Passage über den Partisanenfeldzug nach Afghanistan aber lässt den Leser ebenso am Buch kleben wie die Slumerlebnisse des Helden.

Vielleicht lässt sich mein Eindruck so auf den Punkt bringen: Der Abschied von "Shantaram" ist am Ende des Leseabenteuers wirklich wehmutsvoll, so sehr hat man sich in seine Welt eingelebt. Es tröstet, dass Roberts wohl noch einige Erlebnisse "im Köcher" hat, die in einem Nachfolgeband erscheinen werden. Ich werde ihn sofort lesen!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Spannend, fesselnd, lesenswert!
Bin gespannt, ob und wie das Buch verfilmt wird.
Eine herrliche Abenteuergeschichte, ein wunderbarer Einblick in uns so fremde Länder. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Tagen von perlboot veröffentlicht
Indien-Epos
Shantaram ist ein gut geschriebener Indien-Roman. Meiner Meinung lesenswert, jedoch hätte das ganze gut und gerne 300 Seiten weniger vertragen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Gisela veröffentlicht
Wenig erbauliches aus der Feder eines Gescheiterten ...
Ein australischer Haeftling entflieht dem Gefaengnis und setzt sich ab nach Indien, um hier von den Behoerden unbehelligt ein neues Leben zu beginnen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von faustino888 veröffentlicht
enttäuschend
kann mich dem hype, den dieses buch hat, leider nicht anschließen. hab es nicht einmal geschafft, dieses werk zu ende zu lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Judith Steinkogler veröffentlicht
für Indien-Fans ein absolutes "Muss"!
Über die Handlung ist hier schon genug geschrieben, daher gehe ich nicht extra darauf ein.
Ich finde das Buch toll! Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Madinale veröffentlicht
eine unglaubliche geschichte
selten bin ich von einem buch so gefesselt worden wie von dieser schier unglaublichen Lebensgeschichte eines "intellektuellen Kriminellen". Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Rei Sevirus veröffentlicht
Faszinierende Geschichte inmitten fremder Gerüche
Der Autor, ein ehemaliger Häftling, hat ein Land mit so beeindruckenden Worten beschrieben, dass einem das Gefühl vermittelt wird, all' die Gerüche zu atmen, die... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Sternleser veröffentlicht
WUNDERVOLL!!
Ich lese gerne und viel, aber das ist das beste Buch, das ich je gelesen habe - eine Mischung aus Autobiographie und Abenteuerroman, das von der Liebe handelt und stellenweise... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von sarah veröffentlicht
Etwas langatmig und ziemlich kriminalitätsverherrlichend
Mir wurde das Buch von einem Freund empfohlen - es sei "das beste Buch überhaupt". Nach mehreren Wochen, die ich mich mal mehr und mal weniger durchgequält habe, bin ich... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Andrea S. veröffentlicht
Shantaram, gar nicht friedlich
Den Inhalt gibt's ja schon mehrfach ... drum spar ich mir das hier..

Da kauft man sich einen Indien-Roman in der Annahme eine nette soft gewürzte Liebes- +... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Miuhetep veröffentlicht
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