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Kundenrezensionen

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am 17. Juli 2014
Die entscheidende Frage: Für welche Leser sind die Chroniken von Shannara geeignet?
Ich habe mir die ersten drei Teile einverleibt, weil ich Klassiker der Fantasy-Literatur studiere. Terry Brooks war in den 70ern extrem erfolgreich und belebte das Genre zum neuen Leben.

- Dabei bediente er sich bei Tolkien; überall wimmelt es von Anleihen aus Herr der Ringe. Wenn du damit ein Problem hast, brauchst du die Bücher gar nicht erst anfassen.
- Du stehst auf Fantasy mit großer Tiefe, bist ein Freund von Brandon Sanderson, Patrick Rothfuss oder Steven Erikson? "Shannara" wird dir wahrscheinlich flach und witzlos erscheinen.
- Auch wenn du am liebsten moderne Fantasy liest, kann "Shannara" dir altbacken vorkommen.
- Genug von Elfen, Zwergen, Trollen und Co.? Hier gibt es noch mehr ...

Für mich sind die Bücher so etwas wie oldschoolige "Sword and Sorcery" Abenteuer der unspektakulären Sorte. Sie versprühen ihren eigenen Flair, erinnern mich an die gute, alte Zeit, in der man mit Freunden Hero Quest zockte, "Im Reich der Urwesen" herauskam, und Schwarze Auge Bücher der Trend waren. "Shannara" bietet abgespeckte, grundsolide Fantasy. Eine Hand voll tapfere Abenteurer, die das Böse bekämpfen. Nicht mehr und nicht weniger! Das Ganze ist perfekt dazu gedacht, sich auf das Sofa zu werfen und gemütlich an einem Tee zu nippen. Terry Brooks Bücher beruhigen mich. Manche würden sagen: Sie sind langweilig und eintönig. Ich behaupte: Sie verkörpern Oldschool-Fantasy der besinnlichen Art! Es passiert nichts Umwerfendes. Es ist nicht revolutionär Und das soll es auch gar nicht sein.

Ich hoffe, ich kann mit meiner Beschreibung einigen Leuten helfen, "Shannara" besser einschätzen zu können und wünsche gegebenenfalls viel Spaß beim Zurücklehnen und Schmökern!
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am 3. Oktober 2006
dennoch bietet der Shannara-Zyklus (ich begann diesen Mitte der 90er Jahre, zusammen mit dem Buch Corum) einen leichten Einstieg in die anspruchsvollere Fantasy.

Sicherlich gibt es Parallelen zu Tolkien (was auch nie verleugnet wurde), allerdings ist es auch so, dass fast jeder irgendwo von Tolkien "kopiert". Bei Brooks ist es allerdings so, dass man hier nicht diese langatmigkeit hat, ohne dass die Bücher zu seicht geschrieben sind. Auch die Anspielungen (ich möchte hier nicht den Verlauf der Story vorwegnehmen) auf unsere jetzige Welt sind sehr gut implementiert und regen zum Nachdenken an.

Für Freunde anspruchsvoller, aber dennoch leicht zu lesender sowie anregender Fantasykost auf alle Fälle zu empfehlen!
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am 30. August 2004
Ok, ich könnte jetzt anfangen die Paralellen zum Herr der Ringe aufzuzählen, die sich in diesem Werk zuHauf finden lassen.
( Allanon - nicht viel mehr als ein Gandalf )
( Shea Ohmsford - Frodo )
( Das Schwert von Shannara - in gewisser weise der Eine Ring )
( Brona, der Dämonenlord - eine Art Mini Me von Sauron)
Aber so einfach lässt sich das Werk nicht abstempeln, denn es entwickelt seine eigene Fantasie und durchaus packende Story.
Diese geht im Prinzip um die Suche nach einem mystischen Schwert mit dem der böse Druide Brona vor hunderten Jahren besiegt wurde und mit dem er jetzt wieder getötet werden muss. Dieses Schwert kann nur von dem jungen Shea Ohmsford geführt werden, der ein Nachfahre des legendären Elfenkönigs ist. Ihm zur Seite stehen ein Zwerg, zwei Elfen, sein Halbbruder und natürlich der mystische Druide Allanon.
Gute Ideen, ein wirklich gelungener Schreibstil ( und offenbar auch die Übersetzung ) machen diesen Fantasy Roman wirklich lesenswert und nicht im Getümmel der zahlreichen Herr der Ringe Kopien untergehen.
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am 1. April 2011
Ich kenne die deutsche Übersetzung nicht, sondern nur das englische Original. Das liest sich aber nur wie ein aufgeschriebenes Rollenspiel-Abenteuer, Reise - Kampf mit großem Gegner oder besondere Gefahr für die Helden - fertig - nächster Reiseschritt. Und leider begeht der Autor dabei auch einen Kardinalfehler für Leiter von Rollenspielen, er stellt nämlich einer Heldengruppe eine absolut überlegene und übermächtige Figur zur Seite. Ergebnis: Was auch immer passiert, der Magier taucht immer im richtigen Moment auf, kennt die Lösung, besiegt den übermächtigen Gegner, löst die Rätsel, kennt den Weg - die Aufzählung ist beliebig fortsetzbar.
Die Helden, insbesondere die eigentliche Hauptfigur, werden dadurch zu Statisten, denn sie treffen überhaupt keine eigenen Entscheidungen. Die gefährlichen Szenen sind schnell nicht mehr spannend, denn, egal wie intensiv eine Gefahr / ein Kampf auch ist, man weiß schon vorher, der Magier kommt und rettet alle.
Da die eigentlichen Helden zu Statisten mutieren, fehlt ihnen auch jeder charakterliche Tiefgang; soll es tatsächlich mal um die Psyche der Figuren gehen, nimmt der Autor dann zur Sicherheit den Holzhammer, statt es mal subtil zu versuchen.
Dieselbe Holzhammer-Methode verwendet der Autor auch, um seine tiefergehende Botschaft an den Mann zu bringen - muss man tatsächlich einen Charakter stundenlang ausdrücklich darüber grübeln lassen, wie toll es ist, dass jetzt die verschiedenen Völker dieser Welt zusammen leben und arbeiten?
Insgesamt etwas für Fans der Welt, die der Autor hier bastelt - die ist mit viel Liebe und Sorgfalt entwickelt und enthält einige Überraschungen. Aber, ganz ehrlich - inzwischen gibt es deutlich bessere Fantasy-Bücher und -Zyklen.
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am 29. November 2005
Ich habe bei aus dem Englischen übersetzten Büchern schon so einige Klöpse gelesen. Wie aus dem Sportsender "ESPN" eine außersinnliche Wahrnehmung wird, ist mir als Lacher noch heute in Erinnerung. Sowas ist aber nur ein kleiner Fehler, der einem Übersetzer mal passieren kann.
Wenn aber jemand offensichtlich englische Satzstellung ohne große Veränderungen in deutsche Satzstellung überträgt, ellenlange Schachtelsätze baut und ein Verlag dies dann auch noch mit der neuen Rechtschreibung garniert, dann ist für mich der Ofen aus.
Es muß sich hierbei um eine Neuübersetzung halten, da die deutsche Erstveröffentlichung auf das Jahr 1978 datiert und man damals noch von neuer Rechtschreibung verschont war. Ich gebe auch zu, daß ich weder jene alte Übersetzung kenne, noch das englische Original. Aber Sätze wie "Ein tief hängender Ast, der seinen Kopf streifte, veranlasste Flick, zusammenzuzucken und zur Seite zu springen" dürften da so nicht auftauchen. Meine Güte, wie wäre es mit "Flick zuckte zusammen und sprang zur Seite, als ein tiefhängender Ast seinen Kopf streifte"?
Daneben gibt es auch noch einige Stilblüten in Sachen Ausdrucksweise: "Auch Flicks Vater war keiner, der sich eine Gelegenheit entgehen ließ, wo Geld zu verdienen war, und so schienen alle Beteiligten zufrieden zu sein." Gelegenheit, "wo" Geld zu verdienen war? Wohl eher "bei der Geld zu verdienen war." In diesem Sinne: "Wo meine Papa Geburtstag hatte, bin ich beim Aldi gegangen."
Sie glauben, ich suche hier nur zwei schlimme Stellen raus, der Rest wäre besser? Ich schlage das Buch einfach mal an einer beliebigen Stelle auf: "Wieder war Allanon erschienen und hatte die Elfen aufgefordert, die Ebenen von Streleheim über Paranor zu überwachen, um jeden Versuch der Gnomen zu verhindern, das Schwert aus der von ihnen besetzten Druidenfestung fortzuschaffen und nach Norden zu bringen in die Burg des Dämonenlords."
Naja, vielleicht hat der Verlag einen Azubi die Übersetzung erledigen und dann einfach die "Word"-Grammatikprüfung über den Text rüberrollen lassen. Der alleinig als Übersetzer genannte Tony Westermayr kann es so nicht gewesen sein, denn der hat schon vor dreißig Jahren Bücher ansehnlich übersetzt.
Inhaltlich ist das Ganze übrigens nicht mehr als ein Abklatsch des "Herrn der Ringe" - was der Beliebtheit dieser Reihe keinen Abbruch tut und wozu der Autor auch steht: "Shea Omsford" erfährt vom Magier "Allanon" daß er der Erbe des Schwertes von Shannara sei. Das macht ihn zu einem 1A-Kandidaten für ein vorzeitiges und gewaltsames Ende, da nur dieses Schwert, wenn es von ihm gefunden und geführt wird, das gerade wiedererwachende Böse, einen Herrn Brona, stoppen könnte.
Genau, setzen Sie mal an bestimmten Stellen "Frodo," "Gandalf" und "Ring" ein. So ein offenes abkupfern kann einem gefallen, muß aber nicht, und mir ging die altertümelnde Ausdrucksweise, von der ich zumindest annehme, daß sie vom Autor so gewollt und trotz der schlechten Übersetzung zumindest stellenweise originalgetreu überlebt hat, recht schnell auf den Senkel. Bei Tolkien wirkte das sachgerechter und weniger aufgesetzt.
Es ist aber auch nicht zu unterschätzen, daß Brooks in eine von Tolkien gerissene Bresche des Wunsches nach weiteren Abenteuern in Mittelerde springt, die dieser ob seines Ablebens nicht mehr füllen kann. Brooks sehr ähnliche Welt kann dieses Bedürfnis stillen und dazu hat er den für die Leser nicht zu unterschätzenden Vorteil, noch am Leben zu sein und sie mit einer endlosen Reihe von Fortsetzungen versorgen zu können - was er ja auch tut. Diesen Fortsetzungen mag ich übrigens auch nicht absprechen, besser und eigenständiger zu sein, aber der vorliegende Band beinhaltet zu wenig eigene Phantasie des Autoren um neben dem Original bestehen zu können.
So oder so ist das Buch in dieser Form nicht empfehlenswert, selbst wenn Sie sich im Gegensatz zu mir damit abfinden können, daß es ohnehin nur ein mehr oder minder gelungenes Plagiat ist.
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am 19. September 2012
Das Buch ist spitze! Terry Brooks ist ein meister der Fantasywelt! Dringende Empfehlung für alle Fantasyfans, die nach Herr der Ringe nach etwas neuem suchen!
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am 9. Oktober 2012
Wie bereits in anderen Rezensionen angemerkt gibt es deutliche Parallelen zum Herrn der Ringe, für meinen Geschmack zu deutlich! Gut, viele Fantasyautoren bedienen sich mehr oder minder an diesem Leitwerk des Genres, würde mich auch nicht weiter stören wenn es denn über die eigene "Würze" verfügen würde.
Eben diese hat mir jedoch gänzlich gefehlt. Mag sein das es an der Übersetzung liegt, aber ich fand es schlichtweg nicht gut geschrieben. Die Beschreibungen von Charakteren, Orten und Handlungen haben allenfalls die Klasse eines Hobbyautoren.
Wirkte auf mich etwas plump. Der mysteriöse Fremde in dunklem Umhang mit tief in's Gesicht gezogener Kapuze... ist ja nicht in jedem Fall schlecht, aber eben so standartisiert.
So konnte ich zu keiner der Figuren einer Art von Beziehung aufbauen, was mit ihnen im Laufe der Geschichte passiert war mir die gesamte Zeit mehr oder minder egal - kein Mitbangen oder -leiden mit seinem Liebling bzw. Freude wenn eine gefährliche Situation bestanden wurde oder ein Etappenziel der Queste erreicht wurde.

Man bekommt hier sicherlich reichlich Lesestoff für den Preis, allerdings empfehle ich doch lieber ein paar Euro mehr in die Hand zu nehmen und dafür wirklich ein Buch in Händen zu halten das man nichtmehr aus der Hand legen möchte wenn man einmal von der Handlung gefesselt ist.
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am 27. Januar 2016
Mir gefällt das Buch ganz gut, jedoch merkt man bereits nach 50 Seiten, dass der Autor sehr großer Herr der Ringe Fan ist. Für Fantasyfans jedoch trotzdem mal ein Grund zumindest den ersten Band mal zu lesen. Danach kann man sich ja selbst mal ein Bild machen, wie man die Story findet!
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TOP 500 REZENSENTam 18. Juni 2009
SHANNARA lernte ich Mitte der 80er kennen - und damals war ich ein echter Fan diese Zyklus', was allerdings auch daran gelegen haben mag, dass der deutsche Markt für Fantasy wesentlich überschaubarer war.

Wie dem auch sei - als damals 13jähriger Rollenspieler empfand ich SHANNARA als eine Art "Der Herr Der Ringe light", eben eine ähnliche Story in einer ähnlichen Welt, aber mit weniger Tiefgang und deutlich mehr Action. Wenn SHANNARA auch dem offensichtlichen Vorbild für mich nie das Wasser reichen konnte habe ich die Bücher dennoch gerne gelesen... sie boten solides Entertainment.

SHANNARA hat heutzutage sicherlich das Problem, dass sich dieser Zyklus nicht wesentlich von der in den letzten 25 Jahren erschienenen Fantasy-Dutzendware unterscheidet.
Das ist zwar irgendwie schade, schließlich gehört der SHANNARA-Zyklus zu den Meilensteinen der gegenwärtigen Fantasy - und nicht zu vergessen haben zahllose Fantasy-Autoren diesen Zyklus als Vorbild für ihre Geschichten gewählt. Dennoch ist sicherlich nicht von der Hand zu weisen: Stories wie die hier zu lesenden sind mittlerweile in beliebiger Anzahl erhältlich, und einen Preis für Originalität kann von SHANNARA ohnehin keiner erwarten... im Gegenteil sind die Bücher fast ein einziges Klischee.

All diese Fakten machen SHANNARA allerdings nicht unbedingt schlecht: die Bücher sind gut und flüssig geschrieben, und sollten jedem Fan klassischer Heroic Fantasy ordentlich bedienen. Die Elfen leben im Wald und sind edel sowie schön, die Zwerge grummelig aber herzlich, die Bösewichte richtig fies und böse, die Menschen sitzen mal wieder zwischen den Stühlen. Wer also lesen möchte, wie eine aus den guten Rassen zusammen gemischte Heldengruppe gegen den Lord des Bösen zieht, um ein mächtiges Artefakt zu erobern, ist hier definitiv richtig.

Wer allerdings etwas Originelleres sucht sollte SHANNARA weitläufig meiden - was schon vor 25 Jahren "klassisch" wahrgenommen wurde kann heute mitunter sehr angestaubt und direkt wie aus der Mottenkiste wirken.

SHANNARA erfindet das Rad nirgendwo neu (ganz im Gegenteil), ist aber routiniert geschrieben und einfach recht unterhaltsam - nicht mehr und nicht weniger.
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am 10. August 2011
Kann das Werk nicht uneingeschränkt empfehlen, wenn man den Herrn der Ringe überhaupt nicht kennt und auch keinen der Filme gesehen hat, kann man dieses umformulierte Plagiat gut lesen, ansonsten kommt einem leider jede Szene bekannt vor wie auch die komplette Geschichte, ein Hobbit weniger, ein Elf mehr ansonsten sogar die Ringgeister quasi übernommen.

Einziger Lichtblick ist dann das Ende, was ich natürlich nicht spoilern will, aber hier ist tatsächlich ein netter Gedanke nochmal eine positive Überraschung und hebt alles auf nen zweiten Stern von meiner Seite...
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