Aus der Amazon.de-Redaktion
Am 30. Mai 1925 richteten britische Truppen in Shanghai ein Massaker unter demonstrierenden Studenten an. Was als Demonstration begann, weitet sich nun zu Massenprotesten gegen die fremden "Ausbeuter" aus. Die bis dato unbedeutenden Kommunisten können sich als ernstzunehmende politische Kraft etablieren und beginnen ihren Kampf um die Macht.
Der 30. Mai ist somit eine doppelte Wendemarke: er markiert das endgültige Ende des alten Chinas und zugleich den Beginn der nationalen Revolution, die das Gesicht Asiens für immer verändern sollte.
Jürgen Osterhammel begreift die chinesische Revolution als eine Entwicklung, die um 1900 begann, sich durch den 30. Mai radikalisierte und 1949 mit der Proklamation der Volksrepublik endete. Seine Revolutionsgeschichte wird damit zu einer umfassende Darstellung der gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung Chinas in der ersten Hälfte unseres Jahrhunderts.
Ein weiteres Buch aus der DTV-Reihe über die 20 wichtigsten Tage unseres Jahrhunderts und deren politisches, soziales und kulturelles Umfeld. --Stephan Fingerle
Kurzbeschreibung
Am 30. Mai 1925 erschießen britische Soldaten in Shanghai demonstrierende Studenten. Die Nationale Revolution wird ausgerufen. Jürgen Osterhammel beschreibt in seinem Buch nun das Ende des alten China, den Bürgerkrieg, die kommunistische Revolution, die innen- und außenpolitische Geschichte Chinas von den ersten Massenaufständen über Maos "langen Marsch" bis zur Gründung der Volksrepulik.
Prof. Jürgen Osterhammel lehrt Neuere Geschichte an der Fernuniversität Hagen.
Das Buch ist Teil der Reihe "20 Tage im 20. Jahrhundert" , mit der anhand 20 ausgewählter Tage die Geschichte des letzten Jahrhunderts dargestellt wird. Die 20 Tagesereignisse sind Ausgangspunkt für eine umfassende Darstellung der internationalen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung des letzten Jahrhunderts des zweiten Jahrtausends. Das Ergebnis: eine Bilanz des 20. Jahrhunderts.