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Shame on you! Die Wahrheit über Macht und Korruption in westlichen Demokratien.
 
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Shame on you! Die Wahrheit über Macht und Korruption in westlichen Demokratien. [Broschiert]

Greg Palast
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert
  • Verlag: Dva; Auflage: 2 (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3421058024
  • ISBN-13: 978-3421058027
  • Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 12,8 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 272.677 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Welt, eine Beute von Gangstern. Amerikanischen Gangstern. Wer das sowieso schon immer gewusst hat, der wird sich hier bestätigt sehen. Schönes Gefühl. Ein noch schöneres: als Leser automatisch zu den Guten zu gehören. Spannend liest sich das alles auch noch, also, was will man mehr?

Schulerinnerungen -- schrecklich -- müssen hier aber mal sein: Kein Hähnchenschnitzel durfte man seinerzeit verzehren, ohne dass vor einem auf dem Mensatisch ein Flugblatt dem US-Kapital die Maske vom hässlichen Antlitz riss. Kannte man eins, kannte man alle. Sarkastisch war der Sound, gesättigt von Durchblicker-Schläue. Herr Palast klingt ziemlich ähnlich. Der Lesegenuss des Rezensenten war daher ziemlich gedämpft.

Trotzdem: die Fakten sind erschreckend, und wer etwa noch Überzeugungshilfe braucht, um die gegenwärtige US-Administration für eine ziemliche Bande zu halten, der findet hier jede Menge Beweise. Alarmierend: Palasts Kapitel über Machenschaften der Welthandelsorganisation GAT. Im Moment werden durch sie gerade alle Länder dieser Erde entmündigt, nicht nur -- daran hat man sich ja gewöhnt -- die armen, auch wir. Direkter Eingriff in die Souveränität. Gewinner? Tja, das Monopolkapital, hätte ich fast geschrieben. Palast zufolge sind es jedoch in erster Linie US-amerikanische Banken.

Fazit: Wer Palasts Besserwisser-Ton erträgt, findet reichlich Futter für die guten alten Maulesel Skepsis und Zweifel. Aber bitte nicht vergessen: Das sind Lasttiere, wenn Sie sich von ihnen führen lassen, laufen Sie irgendwann im Kreis. --Michael Winteroll

Kurzbeschreibung

Greg Palast untersucht, warum das FBI die Nachforschungen über einen Bin-Laden-Verwandten einstellte, und trifft auf gute Bekannte. Seine unermüdlichen Recherchen über die Wahlmanipulation bei der letzten US-Präsidentenwahl liefert Munition für Michael Moores Stupid White Men. In den geheimen Plänen von Institutionen wie dem Internationalen Währungsfond entdeckt er rücksichtsloses Kalkül (Aufstände inbegriffen) und konkrete Gefahren für Wirtschaft und Demokratie einzelner Länder. Seine Arbeit wird von Insidern heimlich mit Dokumenten unterstützt (so aus der Weltbank), von vielen geschätzt und von ebenso vielen gehaßt. In amerikanischen Medien kann er kaum veröffentlichen. Erstmals erscheinen seine Reportagen hier auf deutsch: angriffslustige und dabei ausgesprochen unterhaltsame Texte.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Endlich liegt die deutsche Übersetzung von "The best democracy money can buy" vor.

Greg Palast war es, der kurz nach der Auszählung der letzten Stimmen zur US-Präsidentenwahl in Florida im Jahr 2000 ein paar Ungereimtheiten über die Unterdrückung des Wahlrechtes demokratisch (in Abgrenzung zu republikanisch) gesinnter US-Bürger veröffentlichte. Vor der Wahl wurden mehrere tausend Bürger, die man dem Lager der Demokraten zurechnen könnte, aus vorgeschobenen Gründen von den Wahlscheinlisten gestrichen. George W. Bush siegte gegen Al Gore mit einem hauchdünnen Vorsprung von mehreren hundert Stimmen.

Merkwürdigerweise wurden diese ungeuerlichen Vorwürfe in den USA nicht veröffentlicht, sondern nahmen den Umweg über englische Zeitungen. Als sie in den USA ankamen, wurden sie nach einer Pseudountersuchung in eine harmlose Version uminterpretiert und zu den Akten gelegt.

Dies ist nur einer der Fälle in Greg Palasts beunruhigendem Werk, das kürzlich in einer aktualisierten Auflage erschienen ist.
Beim Lesen schöpft man den Verdacht, dass sich auch ehemals anspruchsvolle Zeitungsredaktionen inzwischen weit von ihrem ursprünglichen Selbstverständnis, nämlich investigativ als Kontrolle der Macht zu wirken, entfernt haben. Bestenfalls kann man dies als Desinteresse und Niveauverlust deuten. Im schlimmeren -und naheliegenden Fall- muss man von gezielter Steuerung ausgehen. Die Schwierigkeiten, die Palast dabei hatte, seine Indizien in der amerikanischen Presse zu plazieren, lassen aufhorchen...

Während die elektronischen US-Medien inzwischen jede Eintagsfliege als "breaking news" verkünden, bleiben die wahren Enthüllungen immer häufiger in den Filtern stecken und müssen sich über das Internet oder ausländische Medien ihren Weg bahnen.

Man kann Greg Palast meiner Ansicht nach weder Hast noch Einseitigkeit vorwerfen, sondern muss berücksichtigen, dass er viel Anlauf nehmen musste, um überhaupt gehört zu werden. Da man ihn in Deutschland kaum als Leitartikler kennt, wiegt auch der Vorwurf, die Stories seien eine Ansammlung bekannter Zeitungsartikel nicht schwer.

Wer hintergründiges Material nicht nur über die Bush Regierung sondern über die Einflussnahme amerikanischer Medien und Industriekonzerne auf die Regierung sucht, ist mit diesem Buch gut bedient.

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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Äusserst interessant! 20. August 2003
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Der Titel ist zwar etwas frei "übersetzt", weil das englische Original heisst "The Best Democracy Money can buy". Und das sagt eigentlich auch schon zum grossen Teil womit sich Greg Palast beschäftigt. Da kommen G.W. und viele andere sehr schlecht weg. Wenn man so liest, was da alles passierte von der Wahlgeschichte in Florida, über die Stromliberalisierung von Bush Senior, die die aktuelle Strom-Misere mitverursacht hat. Auch der liebe Tony Blair kriegt ordentlich was ab. Ebenso werden die Machenschaften der Weltbank und des internationalen Währungsfonds behandelt.

Über die Qualität der Übersetzung kann ich natürlich nichts sagen. Das Stromkapitel ist teilweise etwas trocken, aber die Brisanz der Informationen treibt einen darüber hinweg.

Wer in diese Richtung interssiert ist - unbedingt lesen.

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