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Trotz all dieser "Stars" ist und bleibt das Instrumentalstück "Victory Is One" ein herrausragender Track. Hier blitzt Santanas uralte Latin-Rock-Fusion noch einmal auf. Bei der ersten Single "The Game Of Love", die von der 19-jährigen Michelle Branch gesungen wird, gibt es zuckersüßen Pop der 60er-Jahre zu schlecken. Spätestens hier wird aber auch klar, dass dem Album ein durchgängiges Konzept fehlt. Tatsächlich macht die Platte den Eindruck, dass sie von und für bestimmte Zielgruppen produziert wurde. Jeder Track zielt auf eine bestimmte Kategorie. Bei dieser Prozedur ist Santana lediglich das Aushängeschild. Nur Ozomatli und Macy Gray, selbst Produkte einer alternativen Musikszene "kapieren" Santana. Alle anderen Künstler wie Seal, Dido und Musiq (früher mal Musiq Soulchild) scheinen hier nur das große Geld gewittert zu haben. Santanas Spiel hat immer noch die gleiche Überzeugungskraft, aber viele seiner Gäste sind nur zum Absahnen gekommen. Das muss einfach mal gesagt werden.
Ansonsten bleibt festzuhalten, dass Santanas Coverversion von Angelique Kidjos "Adouma" äußerst temperamentvoll ist und er sich auf dem so genannten Terrain der Weltmusik ("Foo Foo", "Aye, Aye") wirklich sehen und hören lassen kann. Santana und seiner zielgruppenorientierten Startruppe ist eigentlich nur der Vorwurf zu machen, dass sie hier ein Fertiggericht auf dem Plattenteller servieren. Hätte er sich doch ein wenig mehr darauf gestützt, wer er selbst wirklich ist! Hätte er sich doch nicht so sehr darauf gestürzt, was die Leute nach seiner Ansicht so alles von ihm erwarten! Dann, ja dann wäre hieraus ein tolles Album geworden. So nicht. --Jake Barnes
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