Das gibt es Bands mit Orchester, mit großartigen Arragements und vielfarbigen Klangteppichen und doch sind es oft die einfachen Stilmittel, die dem Hörer das Herz zerwühlen und genau in diese Bresche schlägt "The tallest man on earth".
Vorhang auf für einen Mann mit Stimme und Gitarre, die beide gleichenmaßen kratzen und einem das Fernweh in die Adern treiben. Der Vergleich mit dem frühen Bob Dylan ist durchaus angebracht. Anfangs ein bisschen gewöhnungsbedürftig, doch nach mehrmaligen Hören kommt man nicht mehr davon los.
Eine Musik, die sich selber treu bleibt, ein Musik wie ein Schulterklopfen und ein bestens geeigneter Soundtrack für lange Heimwege. I won't be found...