"Shall we dance", "Tanz mit mir!" in schwarz/weiß. Filmquälität gut, nicht hervorragend, das Lautstärke Musik/Sprachverhältnis ist nicht so ausgewogen. Sprache: englisch.
Warum schaut man sich Filme mit Ginger Rogers und Fred Astaire an?
Weil man die beiden großartigen Tänzer tanzen sehen will. Leider muß man auf die erste gemeinsame Tanzszene, die dann allerdings umwerfend ist, ewig warten.
Vorher ist Astaire schon mal in einer sehr rhtyhmischen Nummer "Slap that Bass" zu stampfenden Schiffsmotorenteilen und schwarzer Crew zu bewundern. Rassen- und Klassentrennung 1937 noch klar definiert.
Dies ist ist nicht Astaires/Rogers bester Film, aber die Tanznummern der beiden, auf die man, wie schon gesagt, leider sehr lange warten muß, reißen alles raus!
"They all laughed", eine mitreißend getanzte jazzige Paar Stepnummer, und "Lets call the whole Thing off", beide steppend und tanzend auf Rollschuhen.
Weitere wundervolle Nummern von George an Ira Gerwshwin: "They Can't Take that Away From Me", "I've Got Beginner's Luck", "Walking the Dog", und das fulmimante Finale mit vielen Ginger's in "Shall We Dance".
Sehr schön fand ich auch Fred's Stepnummer zum defekten Plattenspieler, die ziemlich am Anfang des Films zu sehen ist.
Zur Story. Fred Astaire mimt einen russischen Ballettänzer, der sich in eine amerikanische Steptänzerin, gespielt von Ginger Rogers verliebt.
Sie ist genervt von ihren vielen Verehrern, was Fred lauschend an der Tür zufällig mitbekommt. Daraufhin spielt er den Exentrischen, was ganz komisch ist. Über einge Verwicklungen finden die beiden am Ende auch zusammen.
Ich finde, die ewig Schlechtgelaunte, das paßt einfach nicht zu Ginger Rogers, und ist anstrengend. Astaires Rolle ist auch nicht besonders dankbar, und der ansonsten in anderen Filmen zum Niederknien komische Edward Everett Horton, wirkt hier lächerlich überzogen. Das Ganze ist nicht wirklich schlüssig, eine Sache von Drehbuch und Regie, die nicht so gelungen sind wie in anderen Filmen.
Mehr Nahaufnahmen von der bezaubernd schönen, und mimisch versierten Ginger, hätten auch nicht geschadet.
Aber natürlich schon allein wegen der Tanznummern ist man als Astaire/Rogers Fan trotzdem glücklich!
Choreograph wie so oft Hermes Pan!