Pressestimmen
Trotz seines Charakters als Dissertation ist das Buch in klarer Sprache, fast völlig ohne Wissenschaftsjargon abgefasst (und auch unter sparsamster Verwendung der sonst oft überbordenden Anmerkungen), sodass es auch für Laien, die an anspruchsvollere Texte gewöhnt sind, gut lesbar ist. [ ] Füllt eine Lücke, daher breit empfohlen. (EKZ Informationsdienst, 13/2008) Diese Arbeit stellt ein für einschlägig Interessierte unverzichtbares Werk dar, und zwar über den universitären Umkreis hinaus. Denn die Autorin besitzt die seltene Tugend, dass sie die drögen Spuren einer Dissertation getilgt hat. Es ist erfreulich, wenn das Ergebnis des Schweißes, mit dem man einen akademischen Grad erworben hat, mehr ist als Zeugnis einer Pflichterfüllung. (MEDIENwissenschaft, 03/2008)
Kurzbeschreibung
Auf den ersten Blick sind Musical- und Tanzfilme leichte Unterhaltung. Doch auf den zweiten Blick bieten sie nicht nur »escapist entertainement« unter ihrer bunten Oberfläche beleuchten die Filme kulturwissenschaftliche, soziale und genderspezifische Phänomene und fordern den Zuschauer damit auch intellektuell. Wo Worte fehlen, sprechen Musik und Tanz als höchst emotionale Erzählmittel, denn im Tanz und Gesang zeigen die Protagonisten verborgene Gefühle und leben sie aus. Das Buch zeichnet die Entstehung und die inhaltliche und filmästhetische Entwicklung beider Genres nach. Die Filmanalysen beleuchten detailliert die Sprache des Tanzes, die Inszenierung des erzählenden Gesangs und beider Wechselwirkung mit den spezifischen Möglichkeiten des Mediums Film. Die Monografie ist die erste im deutschsprachigen Raum zu Musical- und Tanzfilmen. Sie behandelt ausführlich eine breite Auswahl an Filmen des Genres von den Anfängen mit Ginger Rogers und Fred Astaire über die klassischen Muscials wie West Side Story, Cabaret oder Hair bis hin zu den Tanzfilmen der 80er und 90er Jahre , um sich dann mit Dirty Dancing, Strictly Ballroom, Shall We Dansu?, Moulin Rouge!, Chicago und Rhythm is it! auf Vertreter der zeitgenössischen Ausformungen des Genres zu konzentrieren.