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Shakespeares Hamlet und alles, was ihn für uns zum kulturellen Gedächtnis macht: Lesung Audio-CD – Audiobook, Oktober 2006


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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Eichborn AG; Auflage: 1., Aufl. (Oktober 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821854316
  • ISBN-13: 978-3821854311
  • Größe und/oder Gewicht: 14,6 x 12,8 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.073.598 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Nach seinen Bestsellern Bildung und Männer machte sich Dietrich Schwanitz an ein neues Projekt, das ihm besonders am Herzen lag. Als Anglist hegte er bereits seit seiner Studienzeit eine besondere Begeisterung für William Shakespeare. In seinem nächsten Buch wollte er die großen Dramen dieses berühmtesten aller Dichter nacherzählen und zugleich erläutern -- also eine komplexe Sache einem breiteren Publikum auf unterhaltsame, aber nie oberflächliche Weise nahe bringen, so wie in allen seinen Sachbüchern. Im Jahr 2004 aber vereitelte der Tod die Vollendung dieses Buchprojektes. Nun erscheint aus dem Nachlass Dietrich Schwanitz wenigstens der Teil über Hamlet, ohnehin Shakespeares wichtigstes Werk und wohl das meistgespielte Theaterstück überhaupt.

Hamlet, dieser "melancholische Hysteriker und selbstmörderische Komödiant", wird auf Shakespeares Bühne zum "ersten Intellektuellen, gedankenreich und tatenarm, und zum Urbild des romantischen Menschen, der sich mit ideologischen Fieberträumen und den Halluzinationen des Selbstzweifels herumschlägt". Von Dietrich Schwanitz an die Hand genommen, durchstreifen wir dieses weltberühmte und schon so oft inszenierte Drama von der ersten bis zur letzten Szene und erleben es wie neu unter seinen Erklärungen. Eigentlich wundert man sich, dass man es bisher überhaupt verstehen und genießen konnte, so ein Kosmos an Bedeutungen ist unter der Oberfläche versteckt; und so schwer ist Shakespeares von Bildern und Wortspielen reiche Sprache zu übersetzen. Wenn Hamlet im dritten Akt etwa Ophelia rät, ins Kloster zu gehen, erklärt uns Schwanitz, dass "nunnery" aber nicht nur Kloster, sondern umgangssprachlich auch Bordell bedeutet. Und solcher Feinheiten gibt es viele, die erst durch die Erläuterungen eines Fachmanns wie Schwanitz deutlich werden und Shakepeares Meisterwerk noch heller funkeln lassen. --Christian Stahl -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Eine einzigartige Einführung." (Die Zeit)

"Höchst unterhaltsam." (Stuttgarter Zeitung)

"Eine spannende Reise in eine Welt, von der wir erfahren, wie wenig gestrig sie ist." (Westdeutsche Allgemeine) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Karl-Heinz Heidtmann TOP 1000 REZENSENT am 18. Februar 2007
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Eine Hamlet-Exegese wie die vorliegende von Dieter Schwanitz gehört m. E. zu den besten Veröffentlichungen zu diesem Meisterwerk Shakespeares.

Der verstorbene Dieter Schwanitz, einerseits Anglist, andererseits selbst ernannter Bildungsexperte öffnet dem Leser / Hörer Interpretationsansätze und Verständnishilfen, die weit über das hinaus gehen, was als "Schülerlernhilfen" zu Hamlet auf dem Markt erhältlich ist.

Überwiegend bezieht sich Schwanitz auf die deutsche Textausgabe (Schlegel), erhellt jedoch manche Textstelle, indem er gängige Übersetzungen des englischen Originals ins Deutsche als fehlerhaft entlarvt.

Bei solch fachkundiger Betrachtung wird das Genie William Shakespeares als Literat und Zeitzeuge einmal mehr deutlich.

Die Hörbuchausgabe (4 CDs) ist hervorragend editiert und gesprochen.

Fazit: Geeignet für alle, die sich beruflich mit William Shakespeare bzw. Hamlet beschäftigen oder aber für versierte Leser dieses Autors.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von zeilensprung am 13. Februar 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Meine erster Besuch einer Hamlet-Aufführung als Jugendliche habe ich als Niederlage ersten Ranges empfunden, denn außer dem geflügelten Wort "Es ist etwas faul im Staate Dänemark" habe ich kaum etwas verstanden. Mehr als zwanzig Jahre und um etliche Theatererfahrungen reicher, wagte ich mich nun an den Besuch einer weiteren Hamlet-Aufführung. Um nicht wieder vollkommen unwissend einem Wörter- und Bildersturm ausgeliefert zu sein, las ich Dietrich SchwanitzŽ Buch, dass sich als äußerst nützlich erwies.

Er erklärt "Hamlet" zum Kultur-Gut allerersten Ranges und scheut keine Mühen und Vergleiche, um dem Leser seine Begeisterung zu vermitteln. Das beginnt schon beim Vorwort, in dem er von seinen allerersten Shakespeare-Erfahrungen berichtet, als er auf ihn als Stichwortgeber der herrlichsten Schimpfwörter bei Rangeleien mit Schulkameraden vertraut.

Im weiteren jedoch setzt er sich sehr ernsthaft mit seinem Stoff auseinander und stellt immer wieder Bezüge der Handlung Hamlets zu unserer Gegenwart dar.

Er erzählt gleichzeitig den Stoff so lebendig nach, dass man den Theaterbesuch kaum erwarten kann.

Fazit: Sowohl die Lektüre dieses Buches als auch ein Theaterbesuch sind ausgesprochen lohnend. Denn nur, wer nicht nur ein Kapitel des üblichen Bildungskanons abhakt, sondern auch bereit ist, einen Stoff wirklich durchdringen zu wollen und sich dabei auch stechen und beißen lassen mag, wird wirklich mit einem kleinen Stückchen humanistischer Bildung belohnt.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. Matthias Korner am 15. Februar 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Der geschmackvolle Einband des 161 - seitigen Buches zeigt ein großes Wandgemälde, bei dem die Malerin Andrea Berthel - Duffing ein Bild Paolo Veroneses aus dem Jahre 1572 in einen Shakespeare Kosmos verwandelt hat. Während in der Mitte Elisabeth I. von England thront, sitzt rechts von ihr der Dramatiker. Sie werden umrahmt von Figuren aus Shakespeares Dramen: Hamlet, Othello, Desdemona, Romeo und Julia. So wie Alfred Hitchcock stets kurz in seinen Filmen zu sehen war, ist auf der linken Seite des von ihm beauftragten Wandgemäldes auch Dietrich Schwanitz mit seinem markanten Bart zu erkennen.

Mit einer der Figuren des Gemäldes befaßt sich das im Oktober 2006 posthum erschienene Büchlein, mit Shakespeares wohl berühmtester Tragödie ,Hamlet`. Es hat seine Vorgeschichte. Schwanitz, der im deutschsprachigen Raum 1999 mit seinem so witzigen wie lehrreichen Bestseller ,Bildung Alles, was man wissen muß` bekannt wurde, war bis 1997 Professor für englische Literatur an der Universität Hamburg. Da seit seiner frühesten Jugend William Shakespeares umfangreiches Werk im Mittelpunkt seiner literarischen, philologischen und philosophischen Interessen stand, begann er in den Jahren 2002/2003 mit einem einzigartigen Projekt. Er wollte für Erwachsene sämtliche Dramen Shakespeares nicht nur nacherzählen, sondern auch interpretieren und in ihren zahllosen Bezügen und Mehrdeutigkeiten darstellen.

Der Arbeitstitel des geplanten Werkes lautete ,Shakespeare und alles, was ihn für uns zum kulturellen Gedächtnis macht`.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tanja Heckendorn TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 11. März 2011
Format: Taschenbuch
Doch sehen wir, was wir sehen?
Was sieht man dagegen, wenn man in ein Buch blickt?
Nehmen wir Shakespeares Hamlet. Wir sehen den Fjord von Helsingör, und wir sehen einen jungen Mann in Schwarz. Wir sehen über 2500 Jahre hinweg nach Athen, wo die Tragödie entstand. Hamlet ist nach 2000 Jahren wieder die erste europäische Tragödie. Uns so sehe wir das London von 1602: Es ist Nachmittag und am südlichen Themse-Ufer hat sich das Globe-Theater gefüllt. Auf den drei umlaufenden Galerien plaudern und scherzen die Vornehmen. Die Vertreter aller Stände der Gesellschaft haben sich hier eingefunden. Wozu? Was treibt sie her? Nun, dem Theater betreten sie eine Institution, die sie in eine andere Welt entführt, die doch der ihren gleicht. Warum? Was haben sie davon?
Nun, zum ersten Mal entkommen sie der Monopolwirtschaft Gottes und dergleichen.
Nicht mehr lange, und die Trompete wird erschallen, und die Flagge wird hochgehen: das Zeichen, dass das Stück beginnt. Und wir dann in eine andere Welt entführt werden, da wir zum ersten Mal das Sehen sehen. Kein Vorhang wird aufgehen, und kein Saallicht verlöschen, während das Bühnenlicht angeht, um das zu bewirken. Das wird allein durch das Wort geschehen, ohne Hilfe von Kulissen. Deshalb ist die Sprache Shakespeares immer so nah an der Beschwörung. Sie hat magische Kraft.
(Shakespeares Hamlet. und alles, was ihn für uns zum kulturellen Gedächtnis macht, Seite 16, 17).

Eine vergnügliche und gleichzeitig lehrreiche Lektüre bietet dieses erstaunlich schmale und doch so inhaltsreiche Buch von Dietrich Schwanitz, der sich aus höchst persönlichen Gründen für Shakespeares Werk interessierte.
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