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Shakespeare, William - Was ihr wollt
 
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Shakespeare, William - Was ihr wollt

Klaus Maria Brandauer , Sabine Sinjen , Otto Schenk    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
Preis: EUR 22,99 Kostenlose Lieferung. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Darsteller: Klaus Maria Brandauer, Sabine Sinjen, Helmuth Lohner
  • Regisseur(e): Otto Schenk
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Arthaus Musik GmbH
  • Erscheinungstermin: 9. Mai 2008
  • Produktionsjahr: 1973
  • Spieldauer: 170 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • ASIN: B001641ZX0
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 49.065 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Ein Lustspiel
Allein die Besetzung ist schon den Eintritt wert: Klaus Maria Brandauer bei seinem Festspieldebüt in Salzburg , Christiane Hörbiger, Helmuth Lohner, Josef Meinrad und Sabine Sinjen. Dazu Otto Schenk, der allseits bekannte Schauspieler und Regisseur, der den wortgewaltigen Shakespeare voller Situationskomik, Charme und Verve inszeniert. Diese Aufzeichnung aus dem Jahre 1973 ist so nicht nur eine wunderbare Zeitreise, sondern vor allem in ihrer Kurzweiligkeit ein unterhaltsames Erlebnis!
Zitat: "... es muss noch ein Bollwerk der Natürlichkeit geben, wo auf der Bühne die Zwischentöne gehandelt werden." Otto Schenk

Produktbeschreibungen

W - Was ihr wollt Salzburger Festspiele 1973

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
aus der zeit gefallen 12. November 2008
Von guitar TOP 1000 REZENSENT
ein blick ins theatermuseum. aus dem jahr 1973 stammt dieser mitschnitt, aber er wirkt dermaßen aus der zeit gefallen, dass man glaubt, jeden moment könnten staubwolken aus dem dvd-player dringen.

otto schenk hat shakespeares brillante komödie um erotisches irren und verwirren so inszeniert, als handle es sich um eine harmlose opernaufführung. die liebesgeschichten werden eher statisch und schwer nacherzählt, selbst klaus maria brandauer als liebeskranker herzog orsino kommt da nicht auf betriebstemperatur. die absurdität und radikalität dieser zutiefst pubertären justament-gefühlswirren (ich will die, sonst keine! na gut, nehm ich doch die andere...) kommt hier nicht zum vorschein, auch die homoerotischen verwicklungen werden nur sehr sanft angedeutet.

dafür sind die rüpelszenen so derb inszeniert, als befänden wir uns in der löwingerbühne. hinreißend ist hier die junge christiane hörbiger als dralle und lebenspralle magd maria.

die tragödie des haushofmeisters malvolio - er steht zwischen denen "da oben" und denen "da unten", gehört nirgends dazu und wird von allen verachtet, zumal er nach der hand der gräfin strebt - hat den regisseur nicht interessiert, wichtige szenen wurden gestrichen. schade, denn josef meinrad deutet an, wieviel er aus dieser figur herausholen hätte können.

in einigen wichtigen rollen - narr und tobias rülps - wird so schlecht und vor allem schläfrig gespielt, dass man sich wundert, dass das einmal als festspielwürdig galt.

zentrum der aufführung ist helmuth lohner als bleichenwang - eigentlich eine nebenrolle. er stattet diesen aber mit einer derart unheimlichen durchsichtigkeit aus, dass man sich dem reiz dieser figur nicht entziehen kann. lohner spielt genau genommen einen toten, ein gespenst - und ist dabei, dank hübscher ticks im körperspiel (bleichenwang bewegt sich wie eine schlecht geführte marionette) und dank vieler extempora (ich höre fast, wie der otti sagt: "helmuth, mach einfach, was du willst") unglaublich komisch. diese rollengestaltung ist eine gratwanderung, es geht sich aber aus, weil lohner so ein fantastischer schauspieler war (und ist). bei jedem anderen sähe all das vermutlich schmerzhaft peinlich aus.

bild- und tonqualität sind streng "historisch", aer gerade noch erträglich.
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