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Shakespeare in Love [Blu-ray]


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Produktinformation

  • Darsteller: Gwyneth Paltrow, Joseph Fiennes, Geoffrey Rush, Tom Wilkinson, Colin Firth
  • Regisseur(e): John Madden
  • Format: Widescreen
  • Sprache: Deutsch (DTS 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1), Italienisch (DTS 5.1), Französisch (DTS 5.1), Spanisch (DTS 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Japanisch, Kantonesisch, Dänisch, Niederländisch, Finnisch, Griechisch, Isländisch, Koreanisch, Norwegisch, Schwedisch, Portugiesisch, Mandarin
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Universal Pictures Germany GmbH
  • Erscheinungstermin: 2. Dezember 2010
  • Produktionsjahr: 1998
  • Spieldauer: 123 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (88 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0046JPPMY
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 15.651 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Man schreibt den Sommer 1593 in London. Der junge William Shakespeare leidet unter einer Schreibblockade, ihm fehlt die Muse, die ihn wachküßt. Als er jedoch der ebenso hübschen wie intelligenten Lady Viola begegnet und sich in sie verliebt, findet er seine Inspiration wieder, und sein ursprünglich geplantes Lustspiel Romeo und Ethel, die Tochter des Piraten wandelt sich zum Meisterwerk Romeo und Julia. Doch aus Wills Liebe zu Viola soll sein ganz persönliches Liebesdrama entstehen. Alles fängt mit Violas Wunsch an, Schauspielerin zu werden. Da der Mimenberuf aber im elisabethanischen Zeitalter für Frauen strengstens untersagt war, schleicht sie sich als junger Mann verkleidet, ohne Wills Wissen in seine Theatergruppe ein und übernimmt die Rolle des Romeo. Und zu allem Übel soll die auch noch, auf Befehl von Königin Elizabeth, den unerträglichen Lord Wessex heiraten. Vorhang auf für das amüsanteste Chaos der Filmgeschichte.

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Der Oscar-Gewinner Shakespeare in Love, eine der zärtlichsten und intelligentesten romantischen Komödien der 90er Jahre, ist so randvoll gefüllt mit bezauberndem Wohlwollen, strahlender Romantik, bissigen Dialogen und geradezu teuflischer Klugheit, dass man ihm absolut nicht widerstehen kann. Auf wunderbar ironische Art zeichnet der Film zu Beginn neben dem überreizten Kampf des jungen Will Shakespeare (Joseph Fiennes) mit seiner Schreibblockade auch die Bemühungen des Theaterbesitzers Philip Henslowe (Geoffrey Rush, so gut wie nur selten) nach, Williams neueste Komödie "Romeo und Ethel, die Piratentochter" auf die Bühne zu bringen. Doch als die unglaublich schöne Viola De Lesseps (Gwyneth Paltrow) sich als junger Mann verkleidet ein Vorsprechen für die eigentlich rein männliche Schauspieltruppe (zu Shakespeares Zeiten wurden auch alle Frauen- und Mädchenrollen von Männern verkörpert) erschleicht und beides erobert, die Rolle des Romeo und nach vielen Missverständnissen das Herz des Stückeschreibers, tritt die gagreiche Komödie zugunsten einer hinreißenden Romanze in den Hintergrund. Schon bald wird aus Shakespeares Piratenkomödie das schöne, tragische Stück Romeo und Julia, das nun den Schmerz und die Ekstase von Williams und Violas Liebesbeziehung widerspiegelt -- er ist verheiratet und sie soll in nächster Zukunft den schmierigen Lord Wessex (Colin Firth) heiraten.

Die Art, in der die mit dem Oscar ausgezeichneten Drehbuchautoren Marc Norman und Tom Stoppard, der als Dramatiker durch seine Hamlet-Variation Rosencrantz und Güldenstern sind tot auch bei uns bekannt geworden ist, ihre Geschichte in dem von Romeo und Julia (und zusätzlich noch von Was ihr wollt oder Zwölfte Nacht) gesteckten Rahmen entfalten, ist nichts anderes als brillant. Man bräuchte einen Shakespeare-Forscher, um die unzähligen Parallelen, die oft direkt zitierten Dialoge, die Entwicklungen der Handlung und die thematischen Anleihen vollständig herauszufiltern. Aber, und das überrascht am meisten, Norman und Stoppard haben bei ihrer Achterbahnfahrt durch das Leben und Werk Shakespeares nicht vergessen, den Zuschauer auch einfach zu unterhalten.

Der Regisseur John Madden (Ihre Majestät: Mrs. Brown) herrscht über sein riesiges Ensemble mit so ausgelassener Energie, dass überall im Film kleine Juwelen zu entdecken sind, unter anderem auch Judi Denchs achtminütiger, Oscar-prämierter Auftritt als wahrhaft königliche Königin Elisabeth. Aber der eigentliche Schlüssel zum Erfolg von Shakespeare in Love liegt in den Händen seiner beiden Stars. Fiennes, der unbegreiflicherweise bei der Oscar-Verleihung übergangen wurde, ist ein kühner, aufrichtiger William Shakespeare. Und was die als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnete Gwyneth Paltrow betrifft: Nun, nichts, was sie bisher gemacht hatte, konnte die Zuschauer darauf vorbereiten, wie wunderbar sie hier ist. Atemberaubend schön, voll wilder Intelligenz, willensstark und von Liebe völlig ergriffen -- all das ist sie hier und das macht ihre Leistung in mehr als nur einer Hinsicht eines Shakespeares würdig. Am Ende des Films wird Ihr Herz ganz und gar von ihm erobert sein -- und Sie werden Ihre Shakespeare-Kenntnisse mit neu gefundener Begeisterung auffrischen. --Mark Englehart -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von the_clairevoyant am 21. Juni 2008
Format: DVD
London, 1593: William Shakespeare (Joseph Fiennes) ist noch nicht der gefeierte Autor, der er einst sein wird. Seine letzten Stücke sind gefloppt und er leidet an Geldsorgen. Zudem hat Master Will "die Gabe eingebüsst". Heute würden man auf Gutenglisch sagen, er laborierte an writer's block. Da tritt die hübsche junge Adlige Viola De Lesseps (Gwyneth Paltrow) in einer Hosenrolle in des Dichters Leben. Sie wird die große Liebe, seine Muse, die in ihm die Verse von "Romeo und Julia" entstehen lässt. Soweit die von Regisseur John Madden gleichermaßen amüsant wie romantisch inszenierte Lovestory "Shakespeare In Love".

Historisch betrachtet hat Shakespeare "Romeo und Julia" erst 1599 auf die Bühne gebracht. Aber an diesem Zeitraffer soll es nicht scheitern. Denn sonst gibt der Film einen sehr anregenden Überblick über die Elisabethanische Ära, von der einige meinen, in ihr sei das Showbusiness entstanden. Er zeigt ein London, in dessen City die Theaterkunst als unmoralisch und verderbt gilt, in dessen Vorstädten allerdings die Schauspielerei dank der schützenden Hand der Königin floriert. Nördlich der Themse steht "The Curtain", südlich des Flusses "The Rose". Die eine Spielstätte wird vom berühmten Richard Burbage betrieben, die andere vom eher glücklosen Philip Henslowe. Der Film zeigt auch den Wettstreit der Lord Chamberlain's Men und der Admiral's Men, der wichtigsten Schauspieltruppen der Zeit. Shakespeare versorgt beide mit Stücken, für Hungerlohn. Noch reicht sein Ruf nicht an den von Christopher Marlowe heran. Doch der Stern des Schwans von Avon ist im Steigen - dank der weiblichen Muse! Witzige Idee am Rande: Romeo war nicht immer zu Julia entflammt.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Marion am 29. Juli 2003
Format: Videokassette
Seien wir mal ehrlich, wer stellt sich Shakespeare schon als jungen, von Zweifeln und Schreibblockaden geplagten, beinahe unbekannten Autor vor? Aber auch er hat so begonnen und kämpft in diesem Film nicht nur mit den nicht aufkommenden Ideen für sein nächstes Stück sondern auch gegen Schwierigkeiten seinem Ruf als guter Liebhaber gerecht zu werden und den, ihn überall hin verfolgenden Lobeshymnen über seinen grössten Konkurrenten Kit Marlowe.
Genau in diesem Moment begegnet er seiner Muse, seiner eigenen Julia namens Viola de Lesseps. Und kreiert auf ihrer eigenen tragischen Liebesgeschichte basierend die erfolgreichste der Weltgeschichte; Romeo und Julia. Eindrücklich wird gezeigt, woher er teilweise seine Texte hat und wie schwierig aber auch spontan und wünschenswert unbelastet von Verantwortung das Leben eines Künstlers sein kann. Die Kostüme sind ein Traum und sehr gut an die Elisabethanische Zeit adaptiert. Elisabeth selber, von Judi Dench (mit Oskar belohnt) köstlich autenthisch gespielt. Doch vorallem Joseph Fiennes zeigt einmal mehr, dass er eigentlich genau wie sein Bruder ein Bühnenschauspieler ist. Die Mimik seines Gesichts und der Ausdruck seiner Augen lässt den Zuschauer wirklich in die Augen und Gedankengängen eines Autors eintauchen und bei der Kreation eines Geniestreichs Pate stehen. Ein Augen und Ohrenschmaus, denn auch die Filmmusik ist ein Leckerbissen für sich, von zarten meditativen Klängen bis zu Tänzen des ausgehenden 15. Jahrhunderst, alles ist dabei.
Ich werde ihn immer wieder sehen und entdecke doch immer wieder neue Details. Shakespeare rückte für mich ein Stück näher.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von billi am 9. April 2007
Format: DVD
einer meiner absoluten lieblingsfilme!

bis in die kleinsten nebenrollen mit genialsten schauspielern besetzt und eine überaus gescheite witzige story über kunst!

der film hat 7 oscars abgeräumt und das wirklich zu recht ("save privat ryan" war damals übrigens der große verlierer bei der oskarverleihung und den film kann man auch nicht grad als schlecht bezeichnen!!!)

1590

die theater gehen schlecht weil die pest ihr unwesen treibt

die autoren sind schwer verschuldet, die geldeintreiber unbarmherzig!

und will shakespeare (joseph fiennes)hat keine ahnung was er schreiben soll.

möglichst etwas lustiges, weil die zeiten eh hart genug sind -

so quält er sich mit einer unsäglichen piratengeschichte herum die nicht und nicht gestalt annimmt.

theaterspielen ist noch reine männersache

und brauchbare schauspieler sind auch nicht zu kriegen...

gottseidank gibt es die theaterbesessene lady viola (gwyneth paltrow)

die ganz nebenbei alle rollen in null komma nichts auswendig kann.

es wird geprobt und geschrieben und geprobt und geschrieben -

und plötzlich schreibt will "versehentlich" die größte liebesgeschichte aller zeiten....

rupert everett - als düsterer phillip marlowe,

ben afflek - genial! als eitler schauspieler- ned alleyn (zum abbussln komisch!)

colin firth - super als geldgieriger, bescheuerter lord wessex, verlobter von lady viola -

geoffrey rush - und tom wilkinson - als theaterbetreiber und geldgeber (einfach anbetungswürdig!)und

judy dench - als queen elisabeth mit durchblick...

wem da nicht das herz aufgeht !!
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