Super groovige und fetzige Auswahl von 70er Tracks auf einer CD!!!!!
Wie auch bei anderen Sampler gibt es natürlich auch hier einzelne „schwächere Nummern". Gleich der erste Track „Sexopolis" lädt zum Abtanzen ein - schnelle Hammond-Riffs - und eröffnet eine knappe Stunde Spitzenunterhaltung.
„Nues dans l'eau" kommt mit choralen Klängen zu James Last Klängen daher und ist eher entspannend.
„Haschisch Party" bietet hektische Flötenklänge gepaart mit säuselnden Frauenstimmen und eingeworfenen Hammondfetzen und ist ein sehr schneller Titel.
Bei „Juke boxes chez Saidani" dominieren Sitar und Vibrafon während bei „Full Speed" eher das Piano dominiert. Verfolgungsjagd-Impressionen sind Kennzeichen von „OK Chicago", wo neben der musikalischen Untermalung auch Reifenquietschen, Pistolenschüsse und Polizeisirenen in Szene gesetzt werden.
Ein Track von ganz anderem Kaliber ist „Kidnapping", der einen im wahrsten Sinn „in eine andere Dimension entführt". Anleihen von Blues und Funk zwingen zu „Augen schließen und genießen". Das Manko ist leider, dass dieser Titel kurz ist. Schade!
Eine eher durchschnittliche Gesangsnummer verbirgt sich hinter „I don't know why", die nicht unbedingt auf dieser Sammlung drauf sein müsste.
Richtige „Mad-Music" vom Feinsten ist dagegen „L.S.D. Party". Da ist der Titel wohl vor der Komposition schon da gewesen ... Wie bei „Sexopolis" dominiert auch hier die Hammond-Orgel und psychedelische Klänge vermitteln den Eindruck, als würde die Orgel „mit Händen und Füßen" gespielt. Ein im positiven Sinn sehr abgefahrener Titel.
„Le crocodile porte-clé" ist eher durchschnittlich und auch bei „Grand Theme Malko" tut sich die ersten zweieinhalb Minuten nicht viel, aber dann sind Parallelen zu „Kidnapping" unverkennbar, obwohl die Komponisten unterschiedlich sind.
Trompeten dominieren „Le temps des loups", Percussion bei „African King" und Gitarren bei „Bowery Mood". Chorale Klänge sind bei „Pétrol Pop" das Markante, denn dieser Track kommt sehr verspielt daher und ist fast lasziv.
„Le thème d' Olivier" erinnert wieder an ein typisches Tanzorchester. „Munich Party" und „Sweet Bacon" schließen diese CD mit sehr groovigen Nummern ab, vor allem nochmals mit E-Gitarren und Hammond-Orgel-Klängen.
Ja und dann ist die CD leider vorbei und man hat das Bedürfnis, sofort wieder auf „Play" zu drücken. Eine Scheibe, die sehr viel Spaß macht.