Die Wiederveröffentlichungen und Neuübersetzungen der Ernest Tidyman's "Shaft"-Romane werden, so hoffe ich jedenfalls, zu den Highlights des Jahres 2003 zählen.
Aktuell erschienen im Pendragon Verlag: "Shaft beim Kongress der Totengräber".
Zum Inhalt: "Auch unter Privatdetektiven gibt es solche und solche, aber SHAFT ist eine Kategorie für sich: Echt, wütend und zudem verdammt trotzig. Ein schwarzer Privatdetektiv aus Harlem, mit Soul und den richtigen Hormonen. Shaft, ein Name, bei dem man an Power, Soul und auch Kult denkt. In seinem dritten Fall ist Shaft gerade aus dem Urlaub zurückgekehrt -, als sein alter Freund Cal Asby, der ein Beerdigungsunternehmen besitzt, anruft, und ihn verzweifelt um Hilfe bittet: Kaum hat Shaft jedoch das Beerdigungsinstitut erreicht, explodiert dort eine Bombe und tötet Cal.
Als Shaft versucht den Fall zu klären, erfährt er, daß sein "sauberer" Freund Cal Asby in Wirklichkeit ein wichtiger Mann im illegalen Lotteriegeschäft war. Hat er Gelder der Mafia unterschlagen? Sollte das Territorium neu verteilt werden? Und wo steckt das Geld?
Es kommt letztendlich zum großen Showdown auf dem Friedhof ..."
Vor 31 Jahren schrieb Ernest Tidyman diesen Roman - und er wirkt nicht im geringsten "angestaubt".
Diese ungekürzte und unzensierte Neuübersetzung ist uneingeschränkt empfehlenswert !!
Es grüßt - Reinhard Busse