Knapp ein Jahr ist es her, seit die kanadischen Deather Kataklysm mit ihrem Album "Epic (The Poetry of War)" eindrucksvoll demonstrierten, wie extrem brutaler Death Metal mit Melodien verbunden werden kann, so daß es auch noch gut klingt. Mit "Shadows and Dust" liegt nun der neueste Output der Band vor und das Warten hat sich in der Tat gelohnt!
9 Tracks, gut 40 Minuten Spielzeit sind es leider nur geworden. Weniger als auf "Epic (The Poetry of War)" und auch weniger als auf "Prophecy (Stigmata of The Immaculate)", dem 2000er Album. Das weniger trotzdem mehr sein kann, beweisen die Kanadier wirklich extrem eindrucksvoll.
"Shadows and Dust" geht wieder eher zurück zu der rauhen Brutalität und Härte von "Prophecy" und bringt damit die Stärken der Band eindeutig zum Tragen. Rauh, brutal, heftig walzen die vier Männer um Maurizio Jacono (Vocals) alles nieder, was sich ihnen in den Weg stellt.
Kataklysm haben sich mit "Shadows & Dust" eindrucksvoll zurückgemeldet und unzweifelhaft klar gemacht, daß die Referenz im Death Metal-Bereich nicht in den sonnigen Gefilden Floridas oder anderswo in den US of A zu suchen ist, sondern etwas nördlicher, beim "ungeliebten, kleinen Bruder!".
Uneingeschränkte Kaufempfehlung für dieses Album. Wer Nackenwirbel ohnehin schon immer für eine störende Einrichtung hielt, der soll sich dieses Album zulegen und bangen bis der Schädel qualmt!
Besser geht's vermutlich nicht mehr!