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Shadowrun. Vertigo. Ein Roman in der Welt von Shadowrun
 
 
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Shadowrun. Vertigo. Ein Roman in der Welt von Shadowrun [Taschenbuch]

Maike Hallmann
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Fantasy Productions; Auflage: 1., Aufl. (September 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 389064581X
  • ISBN-13: 978-3890645810
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 315.840 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
Von niza
Format:Taschenbuch
Das ist wohl wahr, "Vertigo" ist kein typischer Shadowrun-Roman. Die Frage ist eher, ob jeder Shadowrun-Roman vor Testosteron triefen muss.
Klar, hat das Buch was von einem Mädchenroman, aber das ist nur konsequent von der Autorin, da sie eine Ich-Persepktive eines Mädels Anfang zwanzig gewählt hat. Wieso soll es solche Leute nicht in den Schatten geben? Die Sechste Welt ist ja nicht nur mit männlichen Desperados bevölkert. Und Vertigo ist trotz allem eine Vollblut-Runnerin, inklusive fieser Einbrüche, Gewaltbereitschaft und Paranoia. Die Sichtweise einer Katzenschamanin ist auch sehr gelungen. Daher Hut ab vor Maike Hallmann, dass sie eine solche Figur aufs Parket gebracht hat.
Ich finde es außerdem ganz erfrischend, dass es einen Runner gibt, der noch Kontakte zu der heilen Welt in Form seiner Familie hat, und dabei ist es unerheblich, dass der Runner weiblich ist.
Natürlich nervt Vertigo und kriegt im Privatleben nichts auf die Reihe, aber man kann sich herrlich darüber amüsieren, dass sie so schön blöd ist (vielleicht aber nur, wenn man mal selber ein blödes Gör gewesen ist und bereit ist das Buch nicht zu ernst zu nehmen? Ich finde es unterhaltsam).
Die Handlung finde ich eigentlich ganz OK, wenngleich sie doch ein wenig von der Gefühlswelt der Protagonistin in den Hintergrund gedrängt wird (dafür dann doch den einen Stern Abzug).
Fazit: Ein Shadowrun-Roman, der nicht nur Action, sondern auch ein wenig Romanze hat, die wohlgemerkt eher in Schlägerei (oder Androhung solcher) als in Kuscheln zum Ausdruck kommt, dem Flair der Sechsten Welt tut es keinen Abbruch.

Außerdem gibt es ein paar viel versprechende Cross-Overs zu den Anderen Bücher von Fr. Hallmann. Z.B. was hat es denn mit Juan und Jaywalker auf sich? Ich warte auf einen vierten Band. Bitte!
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sie kann es eindeutig besser 15. Oktober 2004
Von "nemec27"
Format:Taschenbuch
Nachdem ich Pesadillas gelesen hatte, war sofort Vertigo an der Reihe, denn beide Bücher kamen gemeinsam aus dem Buchladen zu mir nach hause. Was mich in Pesadillas so gefesselt hat, ist in Vertigo gleich gar nicht vorhanden gewesen. Noch erschwerend kommt dazu, daß die "Ich-erzählweise" mir grundsätzlich nicht angenehm ist.
Die Geschichte ist zwar vielversprechend, aber Vertigo kann mit ihren Kommentaren gewaltig nerven. Ich gehe zu gunsten der Autorin davon aus, daß sie mit der Katzenschamanin eine verzogene Göre darstellen wollte, die immer noch nicht ihren Weg gefunden hat, und mal ebenso zum Spaß ein paar Runs durchführt. Was ich ihr allerdings hoch anrechne, ist, daß sie Vertigo nicht als strahlende Heldin durch die Ereignisse des zweiten Teils des Buchs schickt, sondern das Mädchen nur sehr langsam erwachsen werden läßt. Einen nicht unwesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Geschichte gegen Ende hin leisten auch Kike und Damon, die man beide schon aus Pesadillas kennt. Die Anspielung, daß ein Nebencharakter Jaywalker sein könnte, und damit eine weitere Verknüpfung zu der "alten" Geschichte darstellen könnte, ist viel zu wage, und kann auch leicht überlesen werden. Ich kann das Buch zwar als Fortsetzung von Pesadillas empfehlen, aber man sollte sich gleich darauf gefaßt machen, kein solches Jahrhundert-Buch mehr in Händen zu halten.
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4 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "tobernd"
Format:Taschenbuch
die Ausgangsposition für den Roman fand ich sehr vielversprechend: es wurde in der von mir favorisierten Ich-Perspektive erzählt und die Story (unbekannter Drahrzieher eines subtilen Rache-/Mordplanes) klang auch interessant....aber die Umsetzung hat mir überhaupt nicht gefallen, denn:
1. Vertigos erzählweise empfand ich als unheimlich nervig (zumindest die erste Hälfte vom Buch), da sie über alles mögliche in Gedanken referiert und dabei STÄNDIG JEDEN Mann in Sex-Begehrungs-Kategorien einteilt und sich bei jedem ausmalt, ihn zu "erziehen",der sie auch nur schief anguckt. ich fand ihre Gedankenwelt allgemein zu ausschweifend und die o.g. Wiederholungen zu nervig.
2. die eigentliche Story beginnt erst in der Hälfte des Buches, zwar sind vorher einige Anhaltspunkte für das spätere Geschehen, die aber so vage ausfallen, dass man sie sowieso erst später richtig registriert - wobei der Run mit Silent rein gar nix mit der Geschichte zu tun hat, sondern nur wie Füllmaterial wirkt.
3. die Liebesgeschichte mit Peacemaker finde ich so wie sie beschrieben wird als total unnütz bzw. fehl am Platze, denn sie hat nix mit dem Ausgang der Story zu tun
4. der aufgenommene vielversprechende Faden Juan/Jaywalker wurde nie mehr erwähnt...

das sind meine Hauptkritikpunkte! Zwar ist Charaktertiefe schön und wichtig, aber bei Shadowrun sollte meiner Meinung ein gewisses Maß davon da sein, nicht zu viel, da Action und Spannung und interessanter Plot mindestens ebenso wichtig sind!

Wie gesagt - gute Grundidee; besser als beim zu konstruierten und stereotypen "Pesadillas"; aber die Umsetzung hat mir nicht so gefallen.

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