Der Ich-Erzähler dieses Buches ist Rick Larson, ein einzelgängerischer Typ, und ganz nebenbei auch noch Undercover-Agent von Lone Star. Larsons aktueller Auftrag hat in tief in die von Gangs beherrschte Unterwelt Seattles verschlagen. Er ist gerade dabei, das Vertrauen des Bandenbosses zu gewinnen, als er verraten wird. Nur knapp kann er entkommen und zu allem Überfluß wird er auch noch bei Lone Star auf die Abschußliste gesetzt. So bleibt Larson nichts anderes übrig, als unterzutauchen und sich auf die Suche nach dem Mann zu begeben, der ihn tot sehen will. Dabei stößt er auf einen Konzern, der mit der Unterwelt Geschäfte machen will, die gerade von einer Seuche heimgesucht wird. Besteht da irgendein Zusammenhang? Diese Story ist es, die das Buch eher enttäuschend macht. Zwar ist der Ansatz mit dem Undercovercop mal eine neue Idee, wobei Findley den Charakter Larsons wieder einmal interessant aufbaut, doch die Story ist vor allem in der zweiten Hälfte des Buches zu vorhersehbar und konventionell. So kann eigentlich nur der erfrischend zynische Humor Larsons an diesem Buch überzeugen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)